Sonnenuntergang in Mecklenburg Vorpommern

2. Absage der Operation

Moin und Hallo

Nachdem ich im Oktober 3 Wochen zur Medizinischen Rehabilitation war, geht es mir soweit ganz gut. Die Reha Klinik im tiefsten Mecklenburg hat mir gut getan. Es war viel Sport und Bewegung angesagt, von morgens bis abends nach Stundenplan wie in der Schule. Die geben sich viel Mühe mit den Patienten. Es gibt 3 Stationen- Pneumologie(Lunge), Psychosomatik, und die Onkologie auf der ich unter gebracht war. Schnell habe ich gemerkt, dass ich mit meinen Krankheitsverlauf viel Glück hatte. Da gab es viele andere, denen es viel schlimmer ergangen ist als mir.              Das weiß ich jetzt viel besser zu schätzen.

yPmL1OvYTwy8Owb+c3qM9wKurz vor meinem Ende der Rehabilitation, rief mich die Klinik aus Hamburg an, und teilte mir mit, dass mein Operationstermin abgesagt bzw. verschoben werden muss. Wegen anderer Lebensbedrohenden Erkrankungen anderer ! Das hat mich erstmal umgehauen. Alle meine Pläne für die nähere Zukunft waren geplatzt. Ich hatte einige andere Termine drum herum fixiert. Ich war echt geknickt. Aber was soll’s!                         Muss ich akzeptieren, ob ich will oder nicht.                                                                                                                   Die OP war für den 2.11.18 direkt nach meiner Reha geplant. Also musste ich direkt danach wieder zur Arbeit erscheinen. Ich ließ es ruhig angehen und wollte meine neu gewonnene Kraft sinnvoll einsetzen. Der neue Termin war nun am 14.1.19 terminiert. Die OP Besprechung mit Anästhesie Gespräch sollte am 17.12.18 stattfinden. Als ich am Freitag davor abends nach Hause kam, hatte ich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, worin mir eine Schwester der MKG mitteilte, dass der Termin am Montag den 17.12 nicht stattfinden sollte, sowie auch der Operationstermin nicht.                                                                                            Ich könnte kotzen!! Schon wieder. Unglaublich.                                                                                                              Ich beschloss trotzdem am Montag morgen in die Klinik zu fahren, um dass zu klären. Nun sitze ich mal wieder in dem Wartezimmer der MKG Ambulanz in der ich schon Stunden meines Lebens mit Warten verbracht habe und warte, dass ein Arzt für mich Zeit hat.

Schon 1,5 Stunden später saß ich mit Dr. K. im Besprechungsraum und erzählte von meinen verschobenen Terminen.

Kaum zu glauben, aber der Grund für die verschobenen Operationen ist, dass die Klinik zu wenig Anästhesie Kräfte im OP haben. Klassischer Fachkräftemangel. In anderen Krankenhäusern ist das auch so. Ich hatte noch Glück, anderen Patienten ist schon 4 x abgesagt worden. Ärzte haben die genug. Da ich auch aus meinem Nachsorge Rhythmus raus bin, habe ich gleich am 2.1.19 morgens einen Sonographie Termin bekommen. Nach einiger Zeit der Beratung mit dem Oberarzt Dr. Dr. L. soll es jetzt am 28.1.19 los gehen. Aber das glaube ich erst, wenn das tatsächlich klappt. Ich bin trotzdem genervt, aber es hat sich gelohnt extra in die MKG Ambulanz zu fahren um einwenig Druck zu machen.

Nun verbringe ich Weihnachten und Sylvester mit der unschönen Aussicht auf die nächste Tumornachsorge am 2.1.19.

Ich versuche meinen Gefühlen ein zu reden, dass alles gut ist und bleibt. Komischer weise freue ich mich irgendwie auf die bevorstehende Operation, ich weiß das es nicht so lustig wird, aber dann habe ich eine weitere von drei hinter mir.

Ich wünsche allen eine besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gruß aus Hamburg von Andreas

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mein Probefahr Marathon

Moin und Hallo zu meinen Erfahrungen mit einigen verschiedenen Motorrädern während einer Probefahrt. Nach dem ich also die Speed Triple 1050 endlich verkauft hatte, konnte ich mich also um etwas anderes kümmern. Ich brauchte diesen Ertrag ja für ein anderes Motorrad.

Irgendwie war mir klar, dass ich eine aufrechte Sitzposition beim fahren und einen passenden Kniewinkel benötigte. Tja und was bieten die Hersteller aller Länder so alles an ? Ich bin mir gerade nicht mehr sicher ob ich die Reihenfolge hier richtig wiedergeben, aber ich glaube das ist nicht das wichtigste.

ein MT 09 Foto hatte ich nicht in meiner Zeitschrift

Am Anfang fuhr ich eine Yamaha MT09 mit Dreizylinder Motor und 193 Kilogramm Gewicht. Die sollte 115 PS haben !? Konnte ich nicht alle finden, meiner Meinung nach hinkte die im Vergleich mit einem Triumph Triple deutlich hinterher. Schon auf den ersten Kilometern wußte ich : nöö nicht meins. Leicht und handlich gut zu fahren gute Sitzposition und eher etwas günstiger als andere.

Tenere 1200

Da dieser Händler mehrere Marken vertrat, wusste ich also schon, dass ich möglichst immer die gleiche Strecke fahren wollte. Ich kenne die Gegend da recht gut, mit einigen guten Kurven und einer sehr langen geraden zum Feuer machen und einer sehr scharfen rechts Kurve – toll wie gemacht für eine ausgiebige Probefahrt –

Die MT 09 zurück und auf eine Suzuki DL 1000 gestiegen. Die Sache bei den verschiedenen Motoren Konzepten ist die Charakteristik, die muss mir gefallen. Die DL 1000 hat ein V Motor. Ganz anders mit 98 PS. Hier war das Gewicht mit 208 Kilogramm angegeben.

V Strom

Ja, ganz nett aber es könnte vehementer nach vorne gehen. Wenn ich am Kabel ziehe – oder am Ride by Wire – darf das gerne flott nach vorne gehen. Der V Motor, ich kann gar nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat, aber der Funke ist nicht übergesprungen. Irgendwie habe ich bei einer Suzuki immer den Eindruck das die Verarbeitung und die Wertigkeit etwas einfacher ist. Nicht schlecht, dem Preis aber angemessen.

Ich bin kein Sportfahrer, aber flott darf es sehr gerne nach vorne gehen. Dann hatte ich 2 Wochen Pause, weil ich die Yamaha Tenere 1200  mit Zweizylindern und 112 PS fahren wollte. Mit  Kardan wog die auch gleich 261Kg. Ich hatte so ein paar Vorstellungen von meinem neuen Bock und zwar gerne Kardan, mit ABS ist ja klar und inzwischen auch Zulassungsvorschrift, sowie ganz wichtig Tempomat. Mancher würde sagen wozu das den ? Auf langen Strecken ist das sehr angenehm auch mal die rechte Hand vom Lenker nehmen zu können. Und in Tempobegrenzten Zonen schont es meinen Geldbeutel.

Ja, die Tenere war ganz gut, aber ich merkte schon den Gewichtsunterschied zu den anderen beiden Bikes. Ist halt eine dicke Zwölfhunderter mit Kardan, aber auch ohne technischen Schnickschnack.

Was mir bei dem meisten Händlern aufgefallen ist, dass hinter her kaum ein Gespräch gesucht worden ist. Kein Getränk, kein anderes Bike angeboten, nicht gefragt was meine Bedürfnisse sind. Schlüssel abgeben und Tschüss. Keiner Fragte später einmal telefonisch nach, ob er er mir etwas anderes anbieten kann.

Wieder nach zwei Wochen( ich hatte immer nur einen Wochentag frei), dass musste also zu den freien Terminen der Händler passen.

Mit meiner Frau fuhr ich auf einem Samstag zu Honda um eine Africa Twin auszuprobieren. CRF 1000 mit 95 PS und die hatte ein Doppelkupplungsgetriebe. Das wollte ich unbedingt probieren. 

A Twin

Und ab ging es am anderen Ende der Stadt in Richtung Elbdeich. Vielleicht hatte ich die Handhabung nicht voll verstanden, aber selbst in der manuellen Stufe, fand ich das mit dem DCT fahren… na ja eher langweilig. Die 230 Kilo leichte Enduro ließ sich gut handhaben und hatte einen guten Windschutz.

Schade, ich war echt enttäuscht. Nach dem ich das Bike zurück brachte, sagte mir der Verkäufer, dass die Nachfrage sehr groß sei und momentan alle Bikes ausverkauft sind und der Nachschub erst im nächsten Frühjahr lieferbar sein wird. Ohh, da habe ich dicke Backen gemacht. Ok dann eben keine Honda.

Wieder eine Woche später fuhr ich an meinen freien Tag die Tiger Sport 1050 von Triumph. Ja, da war er wieder der fauchende Dreizylinder.

Tiger Sport

Fuhr sich toll, macht Spaß, wenn die weiche Vorderradgabel nicht wäre. Die ist mir persönlich zu nachgiebig. Ich hatte kein direktes Gefühl für das Vorderrad. Ich war angetan und habe die mal auf meine Liste gesetzt. Nachteil kein Tempomat bestellbar. Die Wertigkeit und Haptik war sehr gut ein feines Finish von denTeilen her. Toller Sound gute aufrechte Sitzposition.                                                                                                  Inzwischen waren schon einige Wochen vergangen und ich war noch keinen Schritt weiter. Die große Explorer wollte ich auf Grund des mir zu hohen Gewichts nicht fahren.                                                                                                                        Auf zu KTM. In einer Millionenmetropole wie Hamburg gibt es ja alles. Zu erst fuhr ich die KTM 1050 als V Motor Zweizylinder mit 95 PS. Die sollte nur 205 Kg wiegen ? was trocken ?

Der Verkäufer meinte ich solle erst die kleine mit weniger Leistung fahren und dann die große. Gemacht getan. Raus aus der Stadt wieder Richtung Elbe und einige Kurven später merkte ich, dass der Motor mit seiner spitzen Charakteristik nicht zu meiner bevorzugten Art Motorrad zu fahren passt. Der Motor will auf die Fresse haben und gedreht werden. Geht ordentlich nach vorne. Aber immer drehen das Teil mmhhhh nee nicht meins.

Aber trotzdem fuhr ich dann noch die große 253 Kilogramm schwere Super Adventure. Meine Güte wie reißt die nach vorne- sagenhaft – also mal einige Kilometer auf die Autobahn, die am Vormittag auch frei war. 140, 150, 160 und immer schneller auf dem Tempo unbegrenzten Teilstück. Bei 230 hatte ich das Gefühl dass ein Pendeln sich ein stellt, ohne Koffer schneller als 235 traute ich mich nicht, das war mir nicht geheuer. Macht echt Spaß die KTM 1290 Super ADV. Aber langsam in der Stadt untertourig abbiegen wurde mit stuckern und Kettenruckeln belohnt. Bis in 2.ten runter um langsam normal abzubiegen war ok. Der Bock ist für mich gerade noch so handelbar. Durch die Sitzhöhe und das Gewicht wenn die Fuhre mit 30 Litern getankt so um die 253 Kilo wiegt. Der Schwerpunkt war mit dem großen Fass voll, hoch.Ich gab dass getankte Bike wieder ab.  Der Verkäufer war alleine und hatte nicht keine Zeit zum reden, also Tschüss.

So langsam wurden die in Frage kommenden Motorräder knapp.

Zur nächsten Möglichkeit hatte ich bei dem einzigen Ducati Händler in Hamburg Stadt, einen Termin auch wieder am frühen morgen vereinbart.

Als einzigster Händler, musste ich dort eine Sicherheitshinterlegung von 1.000.- per EC Karte hinterlegen. Also schön vorsichtig mit der Ducati Multistrada 1200 und den 160 Pferdchen. Diese wog laut Hersteller 232 Kg.

Die Multi von Ducati

Durch die Stadt fahren war eher doof, aber was solls. So richtig weit bin ich gar nicht gefahren, weil mir auch hier der hochdrehende Motor nicht gefiel. Ich habe nicht doll am Kabel gezogen, aber die Leistung kommt bestimmt oben heraus. Was mir auffiel, war dass mich einige Autofahrer mit der Lichthupe anblitzten. Hä? war ich zu schnell steht da ein Blitzer ? Dann fiel mir aber ein blaues Licht im Cockpit auf und das wollte mir sagen                  – alter du hast Fernlicht an – Tatsächlich, da ich nicht so große Hände habe, greife ich dicht am Griff ! und da der Schalter von der Lichthupe recht weit in den Griff ragt, schalte ich immer unbemerkt bei jedem Kuppeln das Fernlicht ein. Auch der Sound überzeugte mich nicht, zu mindestens so beim normalen fahren bis zu XX in der Stadt. Ja, zu schnell aber ich wollte mal einwenig beschleunigen. Nach anderthalb Stunden hatte ich genug. Das Handling der eher niedrigen Multistrada gefiel mir. Die Leistung habe ich nicht wirklich testen können. Das war meine zweite Ducati Erfahrung in meinem Leben. Ich hatte mal eine Monster probiert. Ducati “ heute habe ich kein Foto für dich , du bist leider nicht weiter“.

Als ich meiner lieben Ehefrau Kirsten von meinem Plan, alle großen Reiseenduros fahren zu wollen, erzählte, sagte die nur trocken zu mir:      „du kaufst doch sowieso eine BMW“ Meine Frau kennt mich sehr gut. Das gute ist, wenn du eine selbstfahrende Bikerin als Frau hast, brauchst du keine Diskussion um ein anderes Motorrad führen und wohl möglich um freie Haushaltsgelder fragen. Frei Bahn also- fein –

Habe ich noch etwas vergessen zu erwähnen ? Ich habe keine Kawasaki ausgesucht, weil die nichts im Programm haben , was für mich in Frage kommen würde. Außerdem mag ich deren Grün auf den meisten Bikes nicht leiden.

Ich fasse also zusammen: Zweizylinder mit über 1000 Kubik, ab 100 PS, bequem sitzen und mit den Füssen wenigsten mit den Zehenspitzen den Boden berühren können, kein Dampfer über 250 Kilogramm, Tempomat, gerne mit Heizgriffen. Und eine Marke wovon es mehr als nur ein paar verstreute im Bundesgebiet gibt- wegen Service und so –

Ich habe es gerne bequem mit guten Windschutz, Kardan wäre super. Was bleibt jetzt noch auzuprobieren ?

BMW na klar. Ich war schon mal in der Niederlassung zum gucken…       und was soll ich sagen .. ich wurde überhaupt nicht wahrgenommen, geschweige den, begrüßt ! Trotz längeren Aufenthalt in dieser großen BMW NL – kein Kontakt zu niemanden- Ok, dann versuche ich es bei einem anderen Händler.                                                                                                                     Den fand ich dann auch schnell. Hier wurde ich freundlich begrüßt und die Probefahrvereinbarung mit 2.000.- SB  unterschrieben.

Die R1200GS war vollgetankt und recht neu mit wenigen Kilometern auf dem Tacho. Einmal Vollausstattung mit Touring, Comfort und Dynamik Paket , also volle Hütte. Inklusive Schaltassistent. Ein herrlich frisches Schwarz. Triple Black.

Das mochte ich natürlich leiden. Nach einer Einweisung in die Technik, konnte es losgehen. Ich war vielleicht 12 – 14 Kilometer gefahren, und mir war hier klar… meine Frau wird recht behalten. Eine BMW R1200 GS soll es sein. Einfach toll wie leicht sich die mit ca.244 Kilogramm schwere GS in die Kurven dirigieren lässt, ein sattes heraus beschleunigen aus den Ortschaften. Und das Fahrwerk bügelt alle Unebenheiten weg, als ob gar nichts wäre. So stellte ich mir das vor. Auch der Sound aus dem Serienmäßigen Endtopf ließ sich gut anhören. Der Schaltassistent tat seine Arbeit gut, wenn Geschwindigkeit, Drehzahl und Gasgriffstellung zusammen passten.

Die Triple Black

Ich war begeistert und zählte unterwegs schon mal mein Erspartes unterm Kopfkissen zusammen. Ich wusste so ungefähr das ich auf  Neunzehntausend und ein paar Euro kommen würde.

Nach zweieinhalb vergnüglichen Stunden rollte ich vollgetankt beim BMW Händler wieder auf den Hof und war seelig und zufrieden über meine Erfahrung.

Sehr wahrscheinlich sah der Verkäufer schon mein breites Grinsen unterm Helm, als er zu mir nach draußen kam.

Na, wie war´s ? Na ganz toll, super. Bei einem Getränk meiner Wahl (das hatte ich bei keinem anderen Händler nur angeboten bekommen) setzten wir uns an seinen Tisch und konfigurieren schon mal eine 12 er Triple Black mit 3 Paketen. Ohne Koffer und Tütelüt drum herum.

Er nannte mir einen Barpreis inklusive einer zusätzlichen Garantieversicherung auf 4 Jahre.

Ich bat mir eine Nacht drüber schlafen aus. Ich hatte  nun acht verschiedene Maschinen getestet, aber die BMW gefiel mir sofort mit ihren tollen Fahreigenschaften am besten. Ich kam gut mit ihr zurecht und das satte heraus beschleunigen aus eher niedrigen Drehzahlen gefiel mir sehr gut.                                                                                                                               Ich hatte gut geschlafen und mit meiner Frau verabredeten wir zusammen am nächsten Tag zum Händler zu gehen und zu sagen: Ja, ich will die Triple Black mit 3 Paketen haben.

Da zum Jahresende 2016 das Modell 2017 schon in den Startlöchern stand überlegte ich noch die Euro 4 GS Modell 2017 zu nehmen. Aber der mir angebotene Preis war gut. Der Händler hatte noch eine stehen die kein Keyless Ride hatte. Die sollte es sein. Lustigerweise passte die Fahrgestellnummer zu meinem Geburtsjahr. Eine Woche sollte vergehen und ich konnte Sie am 1. September 2016 abholen. Ich musste noch schnell eine EBV Nummer von der Versicherung zur Zulassung besorgen und einwenig fehlendes Geld auftreiben. War das aufregend                             „eine neue BMW“                                                                                                      Ich konnte die Woche warten kaum ertragen, aber vorher hatte ich auch gar keine Zeit, den ich musste ja auch noch arbeiten.

Endlich konnte ich die dreifach schwarze abholen. Meine Zulassungsunterlagen hatte ich die Tage abgegeben und ein kleines Wunschkennzeichen war reserviert. Alles hatte gut geklappt und nach einer intensiven Einweisung in die komplette Bedienung, konnte ich Glücklich und zufrieden vom Händlerhof rollen. Am ersten Wochenende fuhren wir zusammen zwei ausgiebige Touren durch Schleswig-Holstein. Und schon waren die ersten 490 Km auf dem Tacho markiert. Lange hatte ich nicht mehr soviel Spaß beim Motorradfahren. Die Einfahrkontrolle bei 1078 Km war dann zwei Wochen später fällig. Morgens hin bringen und abends wieder abgeholt. Ich bekam ein Werkstatt Ersatz Krad, damit ich zur Arbeit und zurück kam.

Nun durfte ich meine neue GS auch voll belasten.

Das einzigste war mich stark störte, war der nervige Lärm vom Vorderrad. Da war ein Michelin Anakee 3 drauf. Durch seine groben Längsrillen im Profil machte der ordentlich Radau. Dieses Getöse wurde dann schön zwischen Lenker und Cockpit zum Fahrer hin geleitet.                                Nach dem ich einige Reifentests für große Enduros gelesen hatte, war mir schnell klar, das es ein Pirelli Scorpion Trail 2 die beste Wahl sei.

Bei Tachostand von ca. 1.700 km wechselte ich die Pneu. Das war eine unerwartete Geldausgabe, aber im nach hinein betrachtet war das eine sehr gute Entscheidung. Ich habe den ST2 inzwischen ca. 9.100km drauf und der Reifen ist super. Grip in allen Lebenslagen, ein tolles Handling und – kein Lärm mehr. Meine Empfehlung für eine R1200 GS.

Ich liebe es mein Motorrad nach meinen Vorstellungen zu verschönern und so änderte ich einige Details an der GS im Laufe der Zeit.

Den Veränderungen widme ich zu einem späteren Zeitpunkt ein Kapitel.

Bis dahin Tschüss

Gruß Andreas

Der Motorrad Führerschein

und die folgen..

Meine Motorrad fahren Karriere begann 1991, als mein Freund Thorsten plötzlich mit einer Yamaha FJR 1100 bei mir vor der Haustür stand und mich zu einer kleinen Spritztour einlud.                                                                        Einen 2. Helm hatte er dabei. Und los ging es. Dieses erste mal sollte meinem Leben einen völlig neuen Inhalt geben. In der darauf folgenden Woche meldete ich mich spontan bei einer Fahrschule an. Innerhalb von 3 Monaten machte ich die Fahrerlaubnis. Meine Eltern durften das nicht wissen.

Obwohl ich schon 26 Jahre alt war. Mütter haben ja immer Angst, wenn der Jung gefährliche Sachen machte. In dieser Zeit besuchte ich jeden Motorrad Laden in Hamburg und Umgebung, um mir mein erstes Bike zu kaufen. Meine Wahl viel auf eine Suzuki GS 500E mit gedrosselten 27 PS. Mehr durfte ich die ersten 2 Jahre nicht fahren. Das war zu dem Zeitpunkt das günstigste Motorrad in Deutschland. Ich glaube mich zu erinnern ca.5.400.- DM bezahlt zu haben. Mein Freund Thorsten fuhr mir das Bike nach Hause. Meine Fahrprüfung war erst 3 Wochen später. Jeden Abend habe ich mich auf mein Neuerwerb gesetzt um das Gefühl des fahrens zu spüren. War echt albern, aber ich war echt angefixt. 

Kurz vor meiner praktischen Prüfung, ging das Fahrschul Krad Honda VT 500 kaputt und ich musste plötzlich auf einer BMW R80R fahren.

Ein komplett anderes fahren, andere Dynamik oh je bin da da rumgeiert. Am Tag der Prüfung war ich super aufgeregt. Der Himmel war am 16. Juli 1991 voll mit Regenwolken, ich musste morgens als erster von zweien fahren.

Alles ging gut, ich hatte zum ende meiner Fahrt einige Regentropfen abbekommen. – BESTANDEN – Ich war echt erleichtert, geschafft.               Der zweite Prüfling hat dann die volle Norddeutsche Sommerregen Dusche abbekommen.

Nach der morgendlichen Prüfung musste ich den Tag aber noch arbeiten. Nach meinem Feierabend bin ich sofort nach Hause in meine Garage um sofort los zu fahren. Der Regen hörte aber erst am späten Abend auf.Bis zum dunkel werden bin ich durch die Gegend gedüst- es war unbeschreiblich schön. Ich habe jede Minute meiner Freizeit auf dem Bock gesessen. Meiner damaligen Freundin gefiel das gar nicht.

Im nächsten Sommer hatte ich im Schwarzwald in der nähe vom Titisee einen Unfall ! Mir nahm ein VW Bus die Vorfahrt in einer Ortschaft. Mit rechts knallte ich gegen den Bus und mit links bin ich bei ca. 52km/h unsanft auf der Nase gelandet. Mir ist außer einigen Prellungen nichts ernsthaftes passiert.

leicht beschädigt, aber noch fahrbar

Aber meine kleine Susi hatte einiges davon getragen. Nicht doll, aber mir tat es in der Seele weh. Ich ließ eine Reparatur durchführen. Der Unfallgegner musste alles bezahlen (seine Versicherung). Leider habe ich gerade festgestellt, dass ich von damals kaum Fotos habe. Die Fotos mussten ja im Labor noch mühsam entwickelt werden. Es gibt also nur diese vom verunfallten Mopped. 

Die Suzuki bin ich etwa 42.000km gefahren. Die zwei Jahre des beschränkten fahren mit 27 PS gingen dem Ende entgegen. Nun hatte ich einige Erfahrungen gesammelt und wollte eine größere Maschine haben.

Eine Honda CB Sevenfifty sollte es werden. In einem schönen rot metallic und satten 74PS bei 750 Kubik. Ich erinnere mich nicht mehr ob die neu oder gebraucht war.

Honda CB 750 Sevenfifty

Auch mit dieser tollen Honda bin ich viel in Österreich, Nord Italien und in den Vogesen  unterwegs gewesen.

Einmal fuhr ich bei dichten Nebel die Schau ins Land Strasse im Schwarzwald hinauf. Vor mir ein Auto mit Nebelrückleuchte an, und ich sehr langsam hinterher. Wie langsam ich wirklich fuhr, merkte ich, als die Leitplanke im Nebel vor mit auftauchte und ich abrupt nach links einlenkte und… ich lag auf´m Pinsel – auf Maul gefallen, weil ich für meine niedrige Geschwindigkeit zu stark eingelenkt hatte. Tja Pech gehabt, selber Schuld. Nur die linke Fahrerfussraste war abgebrochen plus einige Kratzer.

Im nächsten Ort war ein Motorrad Händler von einer anderen Marke. Der bastelte mir eine andere Raste an, so dass ich die Rückreise nach Hamburg antreten konnte. Heute betrachtet nach 27 Jahren Motorrad fahren, passieren solche Dinge einfach. Ich habe immer Glück gehabt, weil ich nie gerast bin, immer gute Schutzkleidung an hatte. Selbst bei hochsommerlichen Temperaturen fuhr ich immer mit voller Ausrüstung mit Lederanzug oder guter Textilbekleidung und Handschuhen uns so.

Meine gesamte Freizeit ging für das Mopped fahren drauf. Meine Jahresfahrleistung war zu meinen besten Zeiten so um 17-18.000 km im Jahr. Meine Freundin trennte sich von mir, weil Sie nichts damit anfangen konnte und auch nicht mit fahren wollte. Ich hatte also alle Zeit der Welt. Viele Nachbar Länder besuchte ich auf zwei Rädern. Es war einfach toll- eine wirklich schöne Zeit, ich lernte viele Gleichgesinnte kennen und machte viele schöne Touren.

 Auch die Zeit der Honda war nach über Vierzigtausend Kilometer gezählt. Zu meinem Geburtstag im Jahre 1996 kaufte ich mir eine feuerrote BMW R1100GS mit ABS. Gebraucht ein Jahr alt.

R1100GS und VFR 800

Ein tolles Bike mit Benzineinspritzung und dem besagten Antiblockiersystem. Das war damals ein Hightech.                                          Ich glaube die hatte 78 PS.

Mit der konnte ich richtig toll fahren, der Fahrspass war riesig, damit in die Kurven gucken und durch, die fuhr wie auf Schienen, dass Fahrwerk mit dem Telelever war grandios. Kardanantrieb- keine Kette mehr – etwas hochbeiniger, weil es eine Reise Enduro war. Ich bin mit der GS überall hin gefahren.

Im Frühjahr 1997 bin ich in Hamburg auf eine Motorrad Kneipe, dem Irrlicht in Wandsbek aufmerksam geworden. Von dort aus veranstaltete der Wirt Tilo geführte Motorrad Touren durch Norddeutschland. Viele Biker lernte ich dort kennen. Wir trafen uns regelmäßig dort zum Benzin reden und zusammen fahren. Ende März bei so einer Veranstaltung schlug bei mir der Blitz ein. Ich verliebte mich mit Haut und Haaren in Kirsten. Sie fuhr eine Suzuki Bandit 600. Wir verabredeten uns privat zum fahren und merkten schnell,dass wir zusammen gehörten. Wir sind seid dem unzertrennlich und gehen nun schon 21 Jahre, davon 19 verheiratet durch das Leben.

Die Zeit im Irrlicht war super toll. Tilo verkaufte die Kneipe und gründete seine eigene Firma – Nicebike – Wir trafen uns regelmäßig einige Kilometer weiter in der Kneipe „Maize“ in Hamburg Bramfeld. Ab der Zeit fuhr ich für Tilo bei den Ausfahrten als Tourguide. Kirsten war immer mit dabei.

Meine GS leistete mir treue fehlerfreie Dienste. Einfach Klasse so eine BMW- gefiel mir richtig gut, so ein Drehmoment und schaltfaul zu fahrender Boxer.

Dann kaufte ich 2001 meine neue BMW R1100S, ein Sporttourer mit sagenhaften 98PS- Wahnsinn wie abging. Schnell merkte ich, dass ich einige Bauteile des Motorrades verändern wollte. Die original Farbe rot, wich einem tollen Blau metallic,  den Schalldämpfer ersetzte ich gegen eine Remus Unterseat Auspuffanlage aus Edelstahl mit Y Sammlerrohr für mehr Durchzug, die SerienZündkerzen ersetzte ich durch Denzo Kerzen mit anderem Brennwert, gegen das Konstandfahrruckeln. Das Federbei vorne und hinten ersetzte ich durch Öhlins Dämpfer. Dazu kam ein anderes Windschild in blau. Alles nur vom feinsten, die fuhr wie das warme Messer durch die Butter, der Sound war schön dumpf.

Wie habe ich diese Bike geliebt und auch penibel gepflegt.

BMW R1100S Baujahr 2001

Einmal habe ich auf dem Nürburgring ein Perfektionstraining mit der Zeitschrift“Motorrad“ gemacht. Das einzigste mal, dass ich das Gefühl hatte das Bike mit 98 PS wirklich aus zufahren. Das war echt Geil- mehr Adrenalin habe ich beim fahren glaube ich, nie ausgeschüttet.

In der Zwischenzeit hatten Kirsten und ich noch eine Suzuki DR 350. Diese fuhren wir aber ausschließlich Offroad.                                                                        Im August 2004 änderte sich mein Leben auf beruflicher Basis. In der Firma in der ich angestellt war, ging es nicht gut und ich wurde mit 2 anderen Kollegen entlassen.                                                                                                   Ich verkaufte mein geliebtes BMW Motorrad und einige Jahre bin ich überhaupt nicht Motorrad gefahren. Kirsten hatte ihre VFR 800 schweren Herzens inzwischen auch verkauft.

Beruflich arbeitete ich sehr viel, so dass meine Gedanken überall anders waren.

Im Jahre 2015 wollte Kirsten unbedingt wieder Motorradfahren. Sie kaufte sich von Privat eine Triumph Street Triple 675, toll ausgestattet, wenig gefahren und gepflegt. Das brachte mich etwas in Zugzwang. Der 3 Zylinder Sound gefiel mir echt gut, so das ich mich für die große Schwester Speed Triple 1050 entschied. Wieder ein rotes Bike. Der Motor ist eine Granate der Arrow Auspuff blubberte und sprotzte herrlich vor sich hin. Nach einem kurz Urlaub im Weserbergland musste ich aber feststellen, dass ich nicht wirklich gut darauf sass. Mir schliefen die Füsse und Waden ein und die Hände wurden mir taub. Zum Ende der Saison versuchte ich das schöne Bike wieder zu verkaufen, was sich aber als eher schwierig heraus stellte.

Die rote Schönheit wollte keiner haben…

Nach einigen Monaten bei Mobile angeboten, rief jemand aus dem Raum Bremen an und nahm den Hocker mit.

meine Speedy

Nun musste ja etwas anderes her !                                                                        Ab jetzt fing ein Probefahr Marathon an ! Ich wollte mir dieses mal die richtige Machine anschaffen.

Über meine Probefahrten und welches Krad ich gekauft habe , später mehr….

Gute Fahrt wünscht Andreas

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Erweiterte Cacher Ausrüstung (ECA)

Moin und herzlich willkommen zu meinem Beitrag der erweiterten Cacher Ausrüstung.

Ich hatte es schon einmal in einem meiner vorherigen Beiträge angeschnitten.

Als Einsteiger taucht oftmals die Frage auf: was benötige ich unterwegs alles?                                                                                                                      Meine einfache Antwort ist: ein Internetfähiges Smartphone und einen Kugelschreiber.

Jetzt kommt mein aber…       Wenn auch nicht jeden Tag, nicht jede Woche brauche ich dann aber doch schon mal hin und wieder das Eine oder Andere.                                                  

Es ist ja so, wenn ich alles mit habe, benötige ich es nicht, wenn die Ausrüstung zu Hause liegt brauche ich plötzlich eine Pinzette.

Oft stehen ECA´s in der Beschreibung. Es braucht nicht viel, aber sinnvoll ist es.

nicht viel und am Gürtel leicht zu tragen

Von oben nach unten: eine kleine Spitzzange, Klebeband (zum improvisieren) Teleskopmagnet 80 cm, eine Led Lencer P6 Lampe, ein Wasserfester Stift, eine Pinzette, Kugelschreiber Power Tank 1.0( der Schreibt auf allem und immer) Teleskop Spiegel und ein Edding 400.

Ein Messer ist gerade nicht auf dem Bild – bzw. ein Multitool z.B. Leatherman (hat 25 Jahre Garantie) ein Schlitz/Kreuzschraubendreher ein manueller einfacher Kompass kann hilfreich sein bei Multicaches zum Peilen. Ein Teleskop Magnet wird benötigt, wenn eine Dose in einem Rohr versenkt worden ist.

der Inhalt im einzelnen

Der Edding ist eigentlich doppelgemoppelt. Aus der starken Büroklammer lässt sich im Notfall etwas zum heraus fummeln basteln. Den Spiegel benötigst du häufig in der Stadt, um zum Beispiel unter der Wartebank einer Bushaltestelle gucken zu können. Oder an einer Stahlbrücke  hinter die Zwischenräume zu schauen. Im Zusammenspiel mit der Led Taschenlampe sehr hilfreich. Die Pinzette wird sehr häufig beim heraus fummeln bei Nano Logbüchern gebraucht. Eine Zeckenkarte dabei zu haben, wenn ein Viech das Bein hoch krabbelt, ist eine Erlösung!

ein zweiter Spiegel und ein als Teleskop Ausführung
Zeckenkarte

Ich gebe zu, die Tasche nicht immer am Mann zu haben, aber Sie liegt im Auto oder in meiner Fahrradtasche. Aber diese Dinge mindestens zu besitzen, um sie gegebenenfalls einsetzen zu können, macht für mich Sinn.

ein Ami Tool

Generell habe ich mir in meinem Leben angewöhnt, immer sehr gute Qualität zu kaufen, um mich nicht über Schund zu ärgern, wenn ich vernünftiges Equipment benötige. Billige Sachen taugen oft nur eine begrenzte Zeit lang. Außerdem finde ich gutes Werkzeug, Messer und auch Uhren irgendwie sexy. Ich rauche nicht und trinke nicht, und verdaddel meine Kohle nicht in der Spielhalle.

Maxpedition


die Gürtelschlaufen sind extra angebracht, weil praktischer

Noch ein paar Worte zu Batterien beziehungsweise Akkus.

Schon seit vielen Jahren benutze ich in meinem Garmin Oregon keine normalen Batterien, weil die viel zu teuer sind, durch das hinterher wegschmeißen eine Menge Sondermüll produziert werden würde, wiederaufladbare Akkus entweder von eneloop oder von Panasonic / Sanyo möglichst mit höchster Kapazität von 2700mA. Das sind Nickel Metal Hybrid Accus mit guter Energiespeicherung. Modell AA HR6 1,2V.

Garmin 700

Die kommen aus Japan und sind nach meiner jahrelanger Erfahrung echt gut. Davon habe ich immer mindestens 4 oder auch 8 Stück als Reserve dabei. Je nachdem worauf meine Frau und ich los sind.

das Oregon von innen

Nichts ist dümmer als schon viele Kilometer irgendwo mühsam hin marschiert oder mit dem Rad Berge hoch und runter und kurz vorm Ziel. Zack Batterie tot -alle- grrrr bei so etwas gehe ich ab wie das Werbe HB Männchen ( war eine Zigaretten Werbung von früher) echt steil ab.

Geht überhaupt gar nicht, ein absolutes no Go (für mich)

Aus Erfahrungen wird man klug, der eine früher, der andere später. Profitiert hier gerne von meinen Erfahrungen, die ich so gemacht habe.

Mich erreichte gerade die Frage eines Lesers: Wie kommt es zu der Bezeichnung Geocache ?                                                                                          Da habe ich mal kurz Frau Google befragt, und die schreibt:                        Geo = griechisch = Erde und cache =englisch= geheimes Lager.

Der Start von Geocaching war im Mai 2000 in Portland/Oregon USA.
Den ersten deutschen Cache gab es in der Nähe von Berlin/Brandenburg im Oktober 2000. Der ist leider inzwischen archiviert. 

Als nützlich erweisen sich ein paar hohe Gummistiefel oder eine Wathose. Diese extra zu kaufen lohnt meistens nicht, aber als Angler habe ich zum Meerforellenfischen in der Ostsee sogar zwei. Ich habe im Sommer mit einem befreundeten Cacher, eine Dose in einem Teich gehoben. Das Foto zeigte ich im vorherigen Teil (dieses dunkle Ding im Wasser).

Wenn du solche Unternehmungen machst, bitte nicht alleine, wenn da etwas passiert, benötigst du jemanden, der helfen muss. Als Tip bei einer Wathose unbedingt mit einem Gürtel um die Hüfte, damit im Falle eines Ausrutschens die Hose nicht sofort voll läuft. Ich wäre bei so einer Nummer einmal vor vielen Jahren beim Angeln fast ertrunken! Seit dem mit Gürtel und auch ein Watstock zum abtasten des Unterwasseruntergrundes ist wichtig. Der muss mindestens so lang sein wie die Hose hoch ist (1,50m).

Ab und zu gibt bei Aldi, Netto oder Lidl Teleskopleitern zu kaufen. So eine Länge um 3,50 oder 3,80 Meter ist hilfreich bei einigen versteckten Dosen auf Litfaßsäulen oder Brücken oder auch Bäumen.

Eine stabile Ausführung ist wichtig. Kostenpunkt zwischen 100€ und 140€.                                                                                                                      Wer Lust hat zu klettern, kann das mit der richtigen Ausrüstung tun. Beschreiben tue ich das hier nicht, weil mir da die Fachkenntnis fehlt.

Das reicht erstmal zu der Ausrüstung, manche Sachen kommen erst wenn Du länger dabei bist und Du dir deine 81er Matrix ansiehst und die fehlenden Schwierigkeiten erledigt werden wollen.

Zur Erinnerung an Sylvester und am 1.1.2019 gibt es je ein Souvenir für deine Statistik, wenn Du je mindestens 1 Fund vorweisen kannst. Achtet beim Loggen auf die Zeitverschiebung vom Groundspeak Server in Seattle
(- 9 Stunden) !

Happy Hunting Gruß Andreas

Featured

Bastel Geocaches

Moin und Hallo zu meinem nächsten Teil zum Thema Geocachen.

Wenn ein Owner (der Besitzer der Dose) ein kreativer Kopf ist und sich sagt, ich möchte ein besonders individuelles Versteck machen, nennen wir das meist „eine schöne Bastelarbeit“.

Meist ist das dann häufig schon keine Dose mehr, sondern etwas großes, besonders Ausgefallenes.

ohne Worte Einfach super toll

Das geht von so einem großen Stromkasten, wie ihn jeder schon an der Strasse gesehen hat(wo die die her haben ?? )fragt mich nicht – sehr wahrscheinlich Vitamin B – oder ich hatte schon einmal in einem Wald östlich von Hamburg, eine Riesenkiste, worin man auf der Terrasse Sitzunterlagen verstaut, so 1,20 x 52 x 54 cm ! Ich frage mich wie lange hat der Owner an dem Loch gebuddelt? – mitten im Wald mit Wurzeln und sonstigen harten Untergrund. Oder im Boden versenkte Röhren(einBild hatte ich in meinem letzten Beitrag gezeigt)

eine ordentliche Größe

Oder besonders kniffelige „Dosen“( es ist eher etwas größer) wie zum Beispiel der Cache „Spieldose“ GC6EZHP nicht umsonst als Cache des Jahres 2016 gekürt. Schwierigkeit 4 und Untergrund 1,5.                                              Er hat 400 Favoritenpunkte gesammelt.

Oder eine raffinierte Geschichte ist auch“Zielinskissimus Agetatio“ GC146KA Schwierigkeit 3 Terrain 1. Herrlich, einfach toll(2.517 Favoritenpunkte)

Von diesem Owner gibt es noch einige andere Hammer Verstecke.Leider habe ich vor einiger Zeit erfahren das der Owner plötzlich verstorben ist     – Mein herzliches Beileid der Familie –

Was auch gerne gebastelt wird, sind irgendwelche Äste oder Teile vom Holz hohl zu bohren und da eine kleine Filmdose oder Petling hinein zu stecken.Einfach im Unterholz hingelegt kann einige DNF(Do Not Found) hervor rufen.

umgedreht eine sehr gute Tarnung

Viele loggen einen DNF nicht, weil dass in der Statistik nicht gerne gesehen wird, oft ist es eigene Blindheit oder einfach der falsche Blickwinkel.

Ich wollte nochmal auf die Favoriten Punkte zurück kommen.Pro zehn gefundene Verstecke kannst du 1 Favoritenpunkt (FP oder auch  blaues Schleifchen genannt) vergeben.Bei Einhundert gefundenen, bekommst du also 10 FP.                                                                                                               Wenn dir eine schöne Bastelarbeit oder besondere Versteckart gefallen hat, hinterlässt die einen Punkt- häufig in form eines Herzens( im App) da lassen.Manche Verstecke sind so grandios toll, dass ich schon geneigt wäre dem auch 3 oder 4 FP zu geben , aber das ist nicht vorgesehen und geht nicht.Wie immer schreibe ich bei meinen Fotos nicht welcher Cache das ist. Diese können Jahre alt sein und nicht in Deutschland liegen. Es steht als Beispiel vieler Möglichkeiten.

Den vielen verschiedenen Arten sind also kaum Grenzen gesetzt.

Außer das Groundspeak etwas (oder der Reviewer, der es freischalten muss) dagegen hat. Selbst wenn du schon einige Jahre auf der Dosen suche bist, gibt es immer noch Sachen die neu sind. 

Mir ist bisher aufgefallen, dass die Verstecke hier in Deutschland zum benachbarten Ausland gesehen, hier meist eher attraktiv und ausgefallen sind. Basteldosen sind mir da nicht so viele untergekommen. In Dänemark, wo wir oft in den Urlaub fahren, sind Armee Munitionskisten häufig.

Manche fragen mich, welche Kleidung ich so anhabe, wenn ich durch Wiesen und Wälder streife.

Gute Frage: Ich persönlich bin selbst im Hochsommer immer mit einer langen Hose von Fjäll Räven G1000 unterwegs. Diese ich eher ein hauch zu lang, damit keine Krabbelviecher ins Hosenbein klettern.Oft stecke ich die Hosenbeine in die Socken,  um zu verhindern, dass Zecken mich besuchen. Die Bedrohung ist selbst hier in Norddeutschland hoch.In meiner Cacher Tasche für ECA( erweiterte Cacher Ausrüstung) ist auch eine Zeckenkarte. Mit Borreliose ist nicht zu spaßen.Also immer lange Hose, da ich auch durch die Wälder laufe und Spinnenweben und deren Bewohner nicht so gerne auf nackter Haut habe.Im Hochsommer nerven auch die Mücken und teilweise Bremsen mit sehr unangenehmen Stichen. Da habe ich oft ein langes Oberteil in meiner Fahrradtasche. Ein paar dünne Montage Handschuhe aus dem Baumarkt, habe ich immer dabei. Zum anfassen von Dosen die eher glitschig oder sonst irgendwie iiihhh sind.Hilfreich auch beim beklettern von Bäumen oder großen Verkehrshinweisschildern oä.

Und mir sind sehr feste Outdoor Stiefel(Dockers) mit hohen Schaft wichtig. Um einen festen Halt, Tritt und bei matschigen Untergrund nicht gleich mit feuchten Socken laufen zu müssen.

Soweit zum Thema selbstgebastelte Dosen.

Wer kein Bock zum Handwerkern hat und trotzdem ein schönes Versteck anbieten möchte, kauft einfach ein fertiges Versteck im Online Handel. Auch ich habe ein eigenen Cache versteckt, der auch gekauft ist!

Nun bin ich wieder erstmal am Ende, und wünsche euch Happy Hunting.

Auch bei diesem Wetter ist es schön in der Natur und frische Luft ist besser als zu Hause vor der Glotze zu hängen.

Bis bald Gruß aus Hamburg Andreas

Elphi

Der Hamburgerjung ist da

Moin aus der schönen Hansestadt Hamburg, und Tor zur Welt.

Hier lebe und arbeite ich und wurde auch 1965 hier auch die Welt gebracht.

Einerseits erzähle ich über meine Krebserkrankung, wie ich es erlebt habe, und wie es mich verändert hat.

Nichts ist von einem Moment zum anderen, wie es eben noch gewesen ist…

Andererseits schreibe ich über mein Lieblingshobby Geocaching – das ist eine moderne Schnitzeljagd- mit Hilfe von Millionenteurer Satelliten Technik mittels Geo Koordinaten.

Featured unter Wasser an einer Leine mit einem Stein beschwert

81er Matrix

Hallo und Herzlich willkommen zu meinem Blog – Geocaching- 

Im letzten Beitrag habe ich ein wenig über verschiedene Cache Typen geschrieben.

Heute erkläre ich die „81 er Matrix“

Diese setzt sich aus den verschiedenen Schwierigkeiten und Terrain zusammen.

Es gelten immer 0,5 er Schritte, also 

Schwierigkeit 1,0 – 1,5 – 2,0 – 2,5 – 3,0 – 3,5 – 4,0 – 4,5 und 5,0

Terrain             1,0 – 1,5 – 2,0 – 2,5 – 3,0 – 3,5 – 4,0 – 4,5 und 5,0

9×9 ergeben 81

13 fehlen mir noch ! Vor 2 Jahren waren es noch 22 !

Selbst nach 7 Jahren ist es mir immer noch nicht gelungen, von jedem einen zu lösen.

Es gibt halt echt gemeine und extrem schwierige Caches bei den man eventuell ein Boot/Kanu benötigt – oder eine Kletterausrüstung um irgendeinen Baum /Brücke oder so etwas zu erklimmen.

Eine Wathose hilft bei dem einen oder anderen Versteck in einem Tunnel oder Teich.Manchmal reichen auch Gummistiefel.Ich kann es nicht und habe dann auch nicht für alles die passende Ausrüstung.

Sein 1,5 Jahren habe ich mir einige schwere Brocken mal herausgesucht und einige auch gemacht.Manche habe ich geschafft und manche bleiben mir halt verwehrt.

Das können Klettercaches sein – wenn es noch machbar ist- auf einen Baum, Geländer, Werftkran oder Brücken.

Eins muss ich hier sehr deutlich machen, dass sich kein Cache der Welt lohnt, seine Gesundheit oder sogar Leben zu riskieren.

Macht diese Schwierigen Dinger mindestens zu zweit.Habt ein Mobiltelefon dabei und eine sogenannte Notpfeife.Diese ist sehr hell im Ton und sehr laut.Sie kostet nur wenige Euro im Outdoor Handel.

Ich habe während meiner Reha in der nähe von Güstrow einen Cache besucht der nur schwer von der Möglichkeit des hin gelangens war.

GC636N7 „Neues Labyrinth am alten Ort“ Schwierigkeit 2 Terrain 2,5

Ich denke das ist Jahreszeiten abhängig und von welcher Seite das suchen beginnt

Ich war mit dem E-Bike unterwegs und bin ca. 8 Kilometer hin geradelt, hatte gedacht eine Abkürzung durch den Wald ist eine gute Idee !

Viele Wege waren von Wildschweinen so verpflügt, dass ich kaum fahren konnte.
Die Wildschweine suchen Engerlinge, die sie für ihre Verdauung benötigen um Eicheln besser zu vertragen.Na ja, und plötzlich war der Weg mit einem Wildzaun versperrt.

Also zurück über eine Landstraße oben herum zu der Ortschaft Woserin. Der Cache war auf einer Landzunge an einem See versteckt.Es war brüllend und drückend heiß, so dass ein Bad eine willkommene Abwechslung sein könnte.

Ich war nur noch 635 Meter Luftlinie entfernt.Eigentlich kein Problem, aber der Weg endete auf einem Acker.Immer noch 415 Meter.

Das Foto zeigt nicht den beschrieben, aber einen der einige Kilometer entfernt liegt.

Der Feldrand war wieder stark von Wildschweinen durchgepflügt.

An fahren war schon lange nicht zu denken, also mühsam schieben. Bis zu einem Hochsitz mitten in der Pampa. Den See konnte ich schon erahnen aber es lag mal wieder ein Feld mit Kniehohen Grünzeugs(keine Ahnung was das war ? Raps ein halbes Jahr nach der Blüte? ) Das Rad legte ich in hohe Gras, da hier weit und breit kein Mensch zu sehen geschweige zu hören war, also weiter durch das Grünzeug gekämpft.

Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass meine Körperlichen Kräfte nicht so doll waren – da ich zu einer Rehabilitation hier war – und wir hatten ca. noch 29 Grad bei starker Sonneneinstrahlung.

Ich hatte zwar noch ein wenig zu trinken dabei, dass wollte ich aber sparsam einsetzten.

Nun kam ich an einen Rand von dichten Gestrüpp und Wald und getrockneten Matsch- der Sommer 2018 hat nicht viel Regen gebracht. Ich hatte noch 91 Meter und wurde es richtig anstrengend, weil das Dickicht seinen Namen aller Ehre machte und echt dicht war. Wie gut, dass ich meine Lange Outdoor Hose von Fjäll Räven und feste Outdoor Stiefel anhatte. 

Es war sehr mühsam und meine Kräfte waren ich ziemlich am Ende.Ich war fix und fertig als ich am GZ (Ground Zero)ankam.

Ich war nur für diese Dose 2,5 Stunden unter körperlichen Einsatz unterwegs. Ich setzte mich auf einen der vielen umgekippten großen Bäume und versuchte erstmal Luft zu holen und meinen Körper zur Erholung kommen zu lassen.

Der Cache konnte sich zu meiner Erleichterung, nicht lange vor meinem Kugelschreiber verstecken.

Zu meiner großen Verwunderung war im August, also vor 2 Monaten hier und davor am 1.1.2018 zuletzt einer hier.Ist ja auch klar warum!

Hierher zu kommen, war echt eine Herausforderung, weil das Gelände hier sehr natürlich ist und die Vegetation hier die Vormacht hat.

Und ich fand in der verrosteten Dose noch einen Travel Bug (TB genannt) Der eigentlich als verschollen galt.

Wer kommt auf die Idee einen TB zu verstecken, der in einem Cache liegt, der nur 2-4x im Jahr gefunden wird?

Ich aktivierte diesen wieder. Er gehörte zu einer Engländerin. Dieser TB war schon viele Jahre unterwegs.

Hätte ich die Beschreibung eher gelesen hätte ich meiner Kräfte besser eingeteilt. Also ich sollte es eigentlich wissen, ja selber schuld. Bis ich wieder einen festen Weg unter den Rädern hatte, vergingen nochmal 30 Minuten.

Das hat zwar nicht zwangsläufig etwas mir der Matrix zu tun, verdeutlicht aber wie es einem, in unbekannter Landschaft gehen kann und dass es von – mal eben schnell loggen – sehr weit entfernt sein kann.

Niemand hat je behauptet, dass Geocaching leicht ist.Immer wieder mal bei speziellen Herausforderungen wird mir das wieder klar.

Mein Tipp von mit immer etwas zu trinken dabeihaben, mindestens 2 Kugelschreiber und 4-6 Ersatz Akkus für euer GPS Gerät in Reserve.

Wenn du nämlich plötzlich in der Pampa keinen Saft mehr in den Batterien hast und du nicht zum Cache kommst und du eine weitere Anreise hattest und plötzlich kurz vorm Ziel dein Equipment schlapp macht!! Sehr unglücklich! sehr doofes Gefühl.

Was auch gute Dienste liefert ist eine Powerbank mit großer Kapazität (ab 12.000mA) mit 2 USB Anschlüssen um zur Not Handy und GPS Gerät unterwegs aufladen zu können.

Das schöne am Geocachen ist, dass du etwas von der Welt siehst und in Gegenden kommst wo du noch nie gewesen bist, und eventuell auch nieder hinkommst.

Wir waren schon in Dänemark, Polen, Österreich, Holland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und Neuseeland. Überall gibt es Herausforderungen zu finden.So sammelst du Reisekilometer.Diese kannst du mit einer besonderen Statistik herausbekommen.

Die gibt es kostenlos unter www.GCstatisic.deherunter zu laden.

Alleine unsere Reise zu meinem 50. Geburtstag nach NZL hat hin und zurück ca. 36.800 Kilometer Luftlinie gebracht.So das ich gerade vor einiger Zeit die 100.000 Km überschritten habe.

Ich will damit nicht angeben, aber es ist ein Teil meiner Statistik.

Muss man nicht, aber du kannst, wenn du möchtest.

So, nun ruft das Abendbrot und ich habe Hunger.Hier ist für heute erstmal Schluss.

Im Übrigen, danke an den Follower meines Blogs. Schön das es euch gefällt.

Ihr habt ja sicher auch einen eigenen Blog oder HP, welche ich mir auch einmal ansehen werde.

Happy Hunting aus Hamburg

Gruß Andreas

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Die Statistik

Hallo und Herzlich Willkommen zum nächsten Teil zum Thema Geocaching

Funde nach Größe

Wie schon im vorherigen Teil angedeutet, sind die Geocaches – die Verstecke verschieden groß.

Ich habe heute einmal einige Fotos meiner Statistik von meiner Groundspeak(www.geocaching.com)  Seite ab fotografiert. Im Laufe der Zeit sammelt sich da einiges an.

Mit der Statistik möchte ich Wege aufzeigen, je nach belieben, gewisse Größen gezielt zu suchen, beziehungsweise zu zeigen welche am häufigsten zu finden sind.

meine Funde nach Entfernungen

In einer großen Stadt wie Hamburg, in der es viele Tausend Dosen recht dicht zusammen gibt, ist die Entfernung meist nicht das Problem.

In ländlichen Gebieten ist das bestimmt mit viel mehr fahrerei verbunden.

Aber das schöne ist ja, draußen in der Natur zu sein und diese auch abseits vom Wohnort kennen zulernen. Meine Frau und ich nutzten natürlich auch den Urlaub in fremden Ländern Europas, um auch Souvenirs für Länder zu bekommen. Für jedes andere Bundesland, für jeden anderen Staat, gibt es automatisch ein Souvenir in deiner Statistik.Bei mir sind es zur Zeit 109.

Dazu kommen auch extra welche für Geocaching Day, Sylvester und Neujahr und so weiter.

hier habe ich eine kleine Tour in den Süden Deutschlands gemacht, um die fehlenden Nachbarländer und Saarland, Rheinland-Pfalz zu loggen.

wie hier gut zu erkennen, finde ich die meisten Dosen zwischen 20-30 Kilometer von meinem Wohnort entfernt.
Diese Übersicht war mir eine große Hilfe, festzustellen an welchem Tag im Jahr ich noch nicht unterwegs war.Besonders schwer ist der 29. Februar!

Um diese Matrix komplett zu füllen, habe ich 6 Jahre gebraucht.

Es gibt  eine Challenge, in der geht es darum 365 Tage im Jahr mindestens einen Cache pro Tag zu finden und zu Loggen!

Das ist für mich nicht zu machen gewesen, da ja auch noch die Arbeit ruft!

Natürlich ist es nicht unbedingt wichtig, es so zu vollenden zu wollen, aber nach einigen Jahren nervten mich diese einzelnen weißen Flecken im Kalender.

Ich muss zu geben dass ich es gerne einfach habe und fast ausschließlich Traditionelle(Tradi´s) suche und finde.

Auf Multi Caches mit mehreren Stationen habe ich oft nicht so viel Lust.

die für mich zweitschwierigste Herausforderung !

Diese Statistik zeigt, welche Geocaches du nach Legedatum(Monat/Jahr) gefunden hast. Na ja oder eben auch nicht!

Die letzten zwei Jahre habe ich gezielt „alte Geocache“ gesucht und gefunden.

Zum Beispiel bin ich mit der Bahn nach Berlin gefahren um „GC2EB4“ First Berlin Cache aus Dezember 2001 zu suchen und zu finden.

Einen Tag Sightseeing in Berlin pur.

Ja, ich weiss ich bin verrückt, aber irgendwie bin ich eben süchtig nach Geocaching.

So nun genug für heute.

Bis später mit dem nächsten Thema.

Bleibt dran, Happy Hunting Gruß Andreas.

Kennenlernen von verschiedenen Versteck Arten

Herzlich Willkommen zu meinem dritte Teil zum Thema Geocaching.

Ich verfolge dieses schöne Hobby jetzt seit 7,5 Jahren mit viel Einsatz und auch einer Portion Leidenschaft.

Wenn jetzt jemand am Anfang seiner Karriere steht, fällt es erstmal schwer ein Gefühl dafür zu bekommen, wie und wo Verstecke sein könnten.

Es gibt nicht viele Grenzen wie das aussehen kann.

Dieses ist bei www. geocaching.com unter „Spielen- Verstecke einen Geocache – beschrieben.

so sieht es aus

Das Verstecken obliegt deiner Verantwortung

Wenn ich mich auf das urbane Gebiet einer Großstadt beziehe, gibt es viele und einfache Möglichkeiten eine Dose zu verstecken.

Bevor ich mit dem Fahrrad losfahre schaue ich mir auf meiner Karte,  meine nähere Homezone an. Da diese schon ziemlich abgegrast ist, fahre ich schonmal weiter in andere Stadtteile hinein.

Verschaffe mir einen groben Überblick wie viele wo liegen, um nicht völlig blind in eine Gegend zu fahren. Am Ort des Caches angekommen, schaue ich  in die Beschreibung des Versteckes. Welcher Untergrund und welche Schwierigkeit und wie groß / klein ist das Objekt.

Wie schon beschrieben kann es ein Nano, der ca. nur 1,5 cm hoch und einen Durchmesser von 1,2-1,4 cm hat, sein. Dieser Nano ist fast immer Magnetisch ! Gerne an Verkehrsschildern oder unter Geländern von Stahltreppen oä. befestigt.

Die Klassische Filmdose, junge Leute haben diese Dose eventuell nie kennengelernt. Früher vor dem Zeitalter der Digitalen Fotographie wurde noch mit Filmen zum entwickeln Fotos gemacht. In dieser meist schwarzen oder auch durchsichtigen Dose mit Deckel sind heute häufig Caches anzutreffen.

Als weiteres gibt es den Petling. Das ist das Rohprodukt einer kleinen Getränke-Plastikflasche aus dem Supermarkt. Der Petling ist immer rund und mit dem typischen Schraubverschluss versehen. Gibt es in vielen Farben.

Und dann in aufsteigender Größe, die  sogenannte Tupper Dose.

Vom Zigarettenschachtel Format bis zu einer stattlichen großen Dose bis ca. Din A4.

Das umschreibt erstmal die möglichen einfachen Verstecke, die alle in Spezialgeschäften und Online Versandshops  zu erwerben sind.

Auf die „Bastelarbeiten“ komme ich später noch einmal zu sprechen.

eine Filmdose, besonders veredelt

schöne Idee im Wald

Es macht also Sinn schon vorher grob zu wissen was ich suche.

Ein Terrain/ Untergrund 1 ist am Gehweg auch von einem Rollstuhlfahrer zu machen. Eine 3 ist eher schon etwas unwegsames Gelände mit überwinden von Unebenheiten wie kleinen Gräben oder Hügeln.

Die Schwierigkeit 1 ist ganz leicht und kann zum Beispiel ein Petling unter einer Parkbank sein. Eine 3 ist schon recht gut getarnt und kann im / am Boden oder an einem Baum in Greifhöhe sein. Gerne genommen und nicht immer leicht zu finden, sind hängende kleine Dosen im Efeu Gestrüpp.

Also erstmal im Listing lesen und möglichst viele Informationen sammeln, bevor ich blind anfange diverse  Dinge zu befummeln.

Und immer oberste Prämisse ist deine Tarnung! Kein Muggel soll erkennen, was du da gerade veranstaltest.

Welche Versteckart das letzte Jahr immer mehr im kommen ist, ist das Angeln.

Also nicht das Angeln im Wasser sondern das Angeln in luftiger Höhe bzw. in Bäumen. Nennt sich „Biltema“ und kommt meine ich aus Skandinavien.

Für mich als wirklicher Angler kein Problem.

Es funktioniert folgendermaßen.

Der Owner (der Verstecker) sucht sich einen Baum aus, der in einen Wald steht. Dort hängt er mit Hilfe eines starken Drahtes und eines Petlings diesen in eine ein höhe 4-7 Meter hoch an einen Ast.

Fertig ist die Schwierigkeit fünf. Also die höchste Hürde.

diese Angel Dose wird über einen Ast in 6 Meter höhe gehängt.

Nun benötigst Du als Cacher eine Konstruktion mit der Du in diese Höhe kommst. Eine sogenannte Stippe aus dem Angelladen kann eine Lösung sein. Hier werden die ersten 2 dünnen Spitzenteile entfernt, weil diese sonst sofort abrechen würden. Mit ein wenig Bastelei montierst du einen Drahtbügel am Ende. Um die Dosen abhaken zu können.

Die Stippe kannst du wie ein Teleskop zusammenschieben und im Auto mit etwa einen Meter Transportlänge bequem mitnehmen.

 Ich möchte hier einmal darauf hinweisen, dass ich schon seit vielen Jahren verschiedene gefundene Caches fotografiere.

Diese sind Europaweit von mir geloggt worden. Ihr werdet sicherlich Verständnis dafür haben, dass ich nicht die GC oder auch nur den Namen geschweige den ungefähren Ort nenne.

Am liebste suche ich eigentlich im Wald, weil ich da so herrlich alleine bin und mich kaum jemand bei meinem Handeln beobachtet.

Bitte gebt acht, der Wald ist der Lebensraum vieler Tiere wie Rehe, Wildschweine und Vögel, Dachs und Fuchs.

Bitte nehmt Rücksicht auf die Tiere, ihr bewegt euch in IHREM Wohnzimmer.

Soweit erstmal zu den unterschiedenen Traditionellen Dosen.

Ich wollte noch etwas zu meiner Strategie schreiben, aber die Zeit ist schnell verflogen und ich muss mit schreiben hier erstmal enden.

Happy Hunting wünscht Andreas

 

der kleine blonde aus dem Norden

Über mich

Moin aus der wunderschönen Hanse Stadt Hamburg.

Mein Name ist Andreas ich bin 1965 hier in der Hansestadt Hamburg geboren.

Hier lebe und arbeite ich auch.

Das ist der Anfang meines Blog´s

Hauptsächlich  schreibe ich über mein Lieblings Hobby, dem Geocaching.

Das ist eine moderne Art der elektronischen Schnitzeljagd, draußen in der Natur. Hier werden Schätze und Verstecke mit Hilfe  von Geo Koordinaten gesucht.

Dieses ABC ist eine neue Kategorie über mich und das was mich ausmacht.

Es geht um mich und was mich als Mensch ausmacht.

Damit meine ich nicht meinen Job oder meine Beziehung. Auch die Themen wie Politik, Religion oder so werden hier keinen Platz finden.

Der Start ist hier das“A“

A wie Andreas

Wikipedia schreibt: Abgeleitet wird der Name aus dem altgriechischen“andreios“=mannhaft, tapfer“

Im Februar 1965 wurde ich im Heidberg Krankenhaus in Hamburg Langenhorn geboren. Meine Kindheit verbrachte ich im nahen Norderstedt. Es ist inzwischen die 5. größte Stadt Schleswig- Holsteins.

Schule in Norderstedt, meine Lehre in einem großen deutschen Konzern des Einzelhandels, schloss ich 1981 ab. Den Autoführerschein machte ich mit neunzehn Jahren und hatte als erstes Auto einen alten Ford Fiesta. Mit dem fuhr ich dann 1985/86 als Wehrdienstleistender in eine heute abgerissene Kaserne in Wentorf bei Hamburg.

Das Berufsleben startete für mich 1984 im Einzelhandel. Mein Lebenslauf ist bunt und von der einen und der anderen Veränderung geprägt. Das Leben ist nicht immer so gewesen, wie ich es gerne gehabt hätte.

Schon als kleiner 12 jähriger Stepke fing ich an, mich für das Angeln zu interessieren.

Das 2. A in meinem Leben.                                                                                            Angeln hat mich schon als kleiner Junge fasziniert und mich bis heute nicht losgelassen.

Ich gucke etwas skeptisch, ich glaube so zu posieren war nicht meins. Under der Fisch nicht so riesig!

Mal mehr mal weniger Intensiv ging ich dem Hobby nach.                                    Einige Jahre bin ich auch nicht zum angeln gegangen. Passte gerade nicht in mein Leben, andere Freizeitbeschäftigungen fesselten mich mehr. Was finde ich am angeln so spannend ? Als erstes in der Natur zu sein, um meine Ruhe zu haben, die Konzentration auf den ausgelegten Köder zu haben und zu warten, ob ein Fisch anbeißt. Um das fangen geht es gar nicht vordergründig.

Draußen sein und mich entspannen und mich nicht mit Problemen des Alltags zu beschäftigten. Die Natur genießen und wahrnehmen. Vögel beobachten oder Wild welches am Seeufer trinkt. Schwäne und Enten beobachten. Vor ein paar Tagen beobachtete ich Eisvögel bei ihrer Brutpflege. Ein tolles Bild.

Meist versuche ich Barsche, Hechte und Zander zu fangen. Ich mag die aktive angelei mit Kunstködern wie Wobblern, Gummifischen mit unterschiedlichen Methoden vom Boot aus. Seit 2009 bin ich Mitglied in der Sportangler Vereinigung Hamburg (SAV)  https://www.sav-hamburg.de

Der Verein hat viele eigene Gewässer, die nur mit eigenen Ruderbooten beangelt werden dürfen. Also ohne Muskelkraft des Ruderns wird das nichts.

Es macht mir Spaß, mich zubewegen und an frischer Luft zu sein.

Soweit erstmal zum Start meines ABC.

Weitere Beiträge folgen in der Zukunft.

Gehabt euch wohl.

Gruß aus Hamburg von Andreas

 

Der Beitrag zum Buchstaben B ist noch im Aufbau.

In der Vergangenheit hatte ich nie ein Auto von den Bayrischen Motoren Werken aus München.

Aber 1996 kaufte ich mein erstes BMW Motorrad. Gebraucht mit 8.000km drauf. Eine R1100GS, feuerot mit ABS. Das Modell ist eine größere Enduro, eher zum Reisen und Touren, als damit Offroad durch die norddeutsche Pampa zu fahren.

Ich saß da sehr aufrecht drauf und kam gut klar damit. Damals mit 78 PS und Katalysator, für damalige Verhältnisse einmalig.

Danach folgte eine BMW R1100S, mit 98 PS, ein Sporttourer mit Kardan Anrieb, ABS und Kat, Heizgriffen. Die habe ich stark umgebaut mit anderem Schalldämpfer, Öhlins Fahrwerk anderer Lackierung und einigen anderen Gimmiks.

Ich bin den BMW Motorrädern zugewandt und finde die Technik gut.

Nach einigen Jahren der Abstinenz vom Motorradfahren, kaufte ich mit 2016 eine neue BMW R1200GS Triple Black mit fast allem, was an ein Bike ab Werk so geht.

3 Pakete wie es bei BMW heißt – Comfort, Touren und Dynamik Paket.

ABS Pro(Kurven ABS), ASC(Antischlupf Control), 4 Fahrmode, Heizgriffe mit Navigation von Garmin. Die Enduro hat 125 PS mit eben soviel Drehmoment.

Der Boxer Motor hat ein breites Drehzahlband und überall genügend Puste zum fahren.

Ich mag mein Bike gerne und habe es nach meinen Vorstellungen verschönert.

Aber diese Thema findet Ihr unter“ Motorradfahren“ bei mir im Blog.

Das war es erstmal zum Buchstaben B

Gehabt euch wohl, Gruß aus der Hansestadt, Andreas

 

Über das musste ich doch stark Nachdenken.

C wie Charakter ist mir eingefallen. Nicht sonderlich einfallsreich.

Wie beschreibe ich meinen Charakter ? Die Eigenschaften die ein Freund beschreibt, der mich lange kennt! Die moderne Psychologie beschreibt, diejenigen persönlichen Kompetenzen, die die Voraussetzung für ein moralisches Verhalten bilden (Quelle Wikipedia)

Mein versuch startet erstmal mit Selbstreflexion.

Da fallen mir ein: sentimental, feinfühlig, ausdrucksstark, freundlich, offen. Meine Frau meint: zuverlässig, treusorgend und perfektionistisch.

Das mit dem Perfektionismus versuche ich schon seit länger Zeit abzuschwächen. Nicht einfach, eine solche Eigenschaft zu ändern. Ich bin sehr ordnungsliebend und pünktlich. Hier und da versuche ich auch mal fünf mal gerade sein zu lassen. Erkannte Fehler auch so sein zu lassen. Stell dir vor, du bemerkst einen kleinen Fehler in deiner Arbeit ! Und ich soll den durchwinken ? Oh je! ganz schwierig für mich. Ich bin sehr zuverlässig! Wenn ich etwas zusage, halte ich mich auch dran.

Wie ist das bei dir ? Schreib mir gerne dazu, ich bin neugierig darauf.

Sentimental, würde nur ich mich bezeichnen. Wie Äußert sich das bei mir?                                                     Wenn zum Beispiel in einem Film ein Thema aufkommt, welches im weiterem Sinne mit meiner eigenen Geschichte zu tun hat. Verlust von Eltern oder engen Freunden, traurige Film Szenen, da finde ich mich hier und da wieder. Es gab im Fernsehen vor mitte 2018  eine Filmreihe die hieß „Voller Leben – meine letzte Liste“ https://go.rtl2.de/vollerleben-meineletzteListe Da ging es um eine junge Frau, die hatte eine Krebserkrankung überlebt und ist wieder gesund. Sie setzte sich für andere Menschen ein, die durch Krebs nur noch eine absehbare Zeit zu leben haben. Sie unterstützte diese schwer kranken Menschen auf dem letzten Weg. Die Idee zu meiner letzten Liste – also Dinge die du noch unbedingt ist deinem kurzen Rest an Zeit erleben möchtest.

Die letzte Liste! eine noch sehr junge Frau wollte unbedingt wild lebende Pferde in der französischen Camargue sehen. Eine andere Polarlichter in Finnland. Das war so traurig, dass ich da heulend (alleine) vom TV gesessen habe.                                 Das nur als Beispiel dazu.                                                                                                                Auch ich habe ich seid dem meine Liste geschrieben….

Jeder Mensch ist ja wie er ist, seine Charakter Eigenschaften ändern zu wollen, halte ich für sehr schwer änderbar bis ausgeschlossen.

Schreibt mir gerne eure Ansichten in die Kommentare.

Soweit zum Buchstaben C

Gehabt euch wohl Gruß aus der Hansestadt von Andreas

Bild Quelle:privat

 

Bei dem Buchstaben fallen mir zwei Worte ein: Diplomatie und Direktheit.         In den vergangenen Jahren ist mir aufgefallen, dass ich mich nach ernsten und wichtigen Gesprächen gefragt habe, ob meine Botschaft, meine Meinung mein Willen genügend rüber gekommen ist? Habe ich mich klar genug ausgedrückt ? Seid dem gebe ich mir besondere Mühe bei meiner Argumentation.

Als Unmissverständlich beschreibe ich es einmal. Gerne drücke mich klar und deutlich aus, so dass meine Meinung nicht missverstanden kann. Wischiwaschi kann ich nicht leiden. Meine Botschaft überbringe ich wenn es erforderlich ist,  ohne Geschenkpapier und Schleife. Oft suche ich gewählte Worte und versuche mich klar und deutlich auszudrücken.

Meine Frau sagte einmal: ein Diplomat werde ich wohl nicht mehr! Macht nichts. Das hat auch zur folge, dass ich mir nicht mehr die Wurst vom Brot nehmen lasse. Klein beigeben und Rückzug kommt eher nicht in frage. Auch wenn es mir noch so schlecht gehen sollte – ich kämpfe für mich bis zum letzten – Und das obwohl ich nicht Sternzeichen Löwe bin.

Woher habe ich das ??                                                                                                                                                       Diese Eigenschaft ist erst in den letzten Jahren erwachsen geworden. Irgendwann bin ich mal zu der Erkenntnis gekommen, für meine Ziele kämpfen zu wollen.       Damit andere mein denken und handeln verstehen, ist es rhetorisch wichtig, eine klare Ausdrucksweise vorzuweisen.Da ist in meine Direktheit inbegriffen.

Die Menschen finden klare Worte exakt so lange gut, bis du etwas sagst, was ihnen nicht passt. Süsse Worte sprechen wenn es nicht angebracht ist, kommt bei mir eher sehr selten vor. Ich bin kein Arschkriecher und mache es anderen nicht immer recht. Ich bin auch nett und zuvorkommend, wenn mein gegenüber es auch zu mir ist. Gerne argumentiere ich gut und versuche so zu überzeugen. Jeder hat ja so seine Ecken und Kanten. Auch deswegen mein Andreas ABC. Ein kurzer Abschnitt zum D.

Gruß aus der Hansestadt Hamburg Gehabt euch wohl. Andreas

 

Das Thema wird sich um E wie Erwartungen drehen.

Ein Unterthema wird E- Bike werden.

Mein persönliches sind die Erwartungen.

In der Vergangenheit habe ich mich viel mit meinen eigenen Erwartungen an mich selbst und auch an andere beschäftigt. Meiner Meinung nach fingen viele Enttäuschungen in meinem Leben mit viel zu hohen Erwartungen an andere an. Das habe ich nur sehr lange nicht wirklich wahrgenommen ( meine Kehrseite der Perfektion). Da es inzwischen mehr in mein Bewusstsein gerückt ist, komme ich viel besser damit klar.

Ich habe meine Strategie dahin gehend geändert, dass ich meine innere Messlatte viel niedriger ansetzte und mit sehr viel weniger Erwartungen in fremde Situationen hinein gehe. Damit schützte ich mich selber vor Enttäuschungen.     Was nicht automatisch heißt, überhaupt keine zu haben, aber eher den Ball flach zu halten, und wenn er dann doch höher reinkommt, ist die eigene Freude und auch meine Zufriedenheit gleich viel besser. Ich nehme dann die Situation vor Ort so wie Sie ist und bewerte es nicht gleich negativ, wenn es nicht nach meinem Geschmack läuft.

Zum Beispiel gehe ich in ein mir unbekanntes Restaurant (wenn der Ruf des Restaurants eh nicht doll ist, gehe ich da schon gar nicht hin) und suche mir was leckeres nach meinem Geschmack aus und bin erstmal unvoreingenommen, und lasse mich mich von der Qualität überraschen. Erst hinterher weiß ich , ob es eine gute Wahl war oder nicht. So bin ich bin dann gelassener wenn es nicht so gut war.

Und wenn es nur eine(gute) Erfahrung war. Ich habe für mich gelernt, andere nicht ändern zu können, ich kann nur meine Einstellung und mein eigenes Handeln ändern. Ein anderer Umgang mit der Situationen die ich doch selber nicht ändern kann, sowie keinen Einfluss auf Entscheidungen anderer zu haben. So ärgerer mich dann weniger und es schont meine Stimmungslage und ist besser für meine Nerven.

die unbekannte Straße der Erwartung

Gerne hätte ich eure Einstellung zu diesem Thema. Schreibt mir gerne euren Kommentar dazu, wie du damit umgehst.

Seit einem Jahr habe anstatt eines Firmenwagens, ein E-Bike in meiner Benutzung. Ich nutze es um damit zu meiner Arbeitsstelle in 7 Kilometer Entfernung zu gelangen. Da wir ja 2018 einen Traum Sommer hatten, bin ich ein halbes Jahr so gut wie kaum mit meinem Auto gefahren. Das spart Geld und schont die Umwelt. Seit dem fahre ich sehr viel mit dem Kalkhoff Integrale i8          https://www.kalkhoff-bikes.com .

Heute im Mai 2019, bin ich ca. 1.700 Kilometer damit gefahren.

Der Akku mit 17,2Ah ist im vorderen Rahmen versteckt und hat einen Impusle Evo RS Mittelmotor mit 250 Watt. Das Bike hat eine Nabenschaltung von Shimano mit Riemenantrieb.

Fährt sich Klasse, ich bin sehr zufrieden damit.

Mit einer Ladung komme ich je nachdem wie ich den Akku fordere, zwischen 120 und 130 Kilometer weit. Das finde ich ok.

mein  Kalkhoff Integrale i 8

Nachdem meine Frau immer noch ein ganz normales Fahrrad fährt, hingt Sie natürlich bei einer Tour hinter her.

Lange behauptete sie, Sie braucht kein Elektro Rad.

Ein Jahr ist nun vergangen, wir haben einige schöne Ausflüge mit den Rad gemacht. Oft nehmen wir unseren Thule Fahrradträger zum Transport in andere Gegenden mit, um nicht nur immer in unserer Umgebung zu fahren.

Langsam reift auch bei ihr der Gedanke, an ein E-Bike.

Zufälliger weise bot Ihre Firma, den Mitarbeitern an, ein E-Bike über Jobrad zu leasen.Und schon schleppte sie mich in verschiedene Fahrradläden um einige Modelle probe zufahren.

Nach einiger Zeit entschied sie sich für ein sehr hochwertiges Bike von der Firma Riese&Müller. Es dauerte dann noch mal 4 Wochen, bis es dann geliefert worden ist. 

Und siehe da, dass Fahrradfahren macht Ihr sehr viel mehr Spaß. Unsere alter Thule Träge war nun plötzlich zu klein und von der Traglast zu schwach, das wir uns kurzer Hand einen geeigneten E-Bike Fahrradträger Thule Easyfold 2 gekauft haben.

Wir fahren jetzt noch mehr Rad als vorher. Unser Radius ist auch schnell größer geworden.

Fotoquelle:pixabay / privat

Gehabt euch wohl, Gruß Andreas

 

Bei dem Buchstaben bin ich noch unentschlossen, was es über mich aussagt? Meine Idee war das Wort FEHLER !

Für jemanden der gerne alles gut und richtig macht, eine Herausforderung!           Da spielt mein Einschlag zur Perfektion eine nicht unerhebliche Rolle.                     Na ja jeder macht ja mal Fehler, der eine mehr, der andere weniger. Entscheidend ist hier für mich, der Umgang damit.

Wenn ich merke das ich etwas nicht richtig gemacht habe, versuche ich es zu verbessern. Ich beschimpfe mich nicht dafür, aber ein Schulter klopfen gibt es auch nicht dafür. In der Vergangenheit habe ich beim bemerken eines Fehlers, versucht besser damit umzugehen. Geht auch irgendwie. Das Gefühl ist nicht ganz so gut. Aber im Leben stehen wir alle ja mal davor und sagen uns „halb so schlimm“

Auch wissentlich einen gefundenen eigenen Faupas mal sein zu lassen und herauszufinden wie mein Gefühl darauf reagiert, ist eine Erprobung wert.

Wie gut / schlecht gehe ich selber damit um, und merkt das ein Kollege ?

Meist nicht und es passiert gar nichts. Ich muss nicht gleich beim Chef ins Büro und mich rechtfertigen. Also doch überhaupt nicht schlimm.

komme ich da hoch?
Diese Foto habe ich auf Neuseeland gemacht

Wie geht du mit eigenen Fehlern um ?

Schreib mir doch einfach einen Kommentar dazu.

Für mich ist es interessant, wie du damit umgehst ?

Wie ist deine Einstellung dazu ? Ist das schlimm für dich?- oder sagst du dir: „mir doch egal“?

Vielleicht gibt es eine Unterscheidung zwischen privat und beruflichen Kontext!                                                 Ich habe einmal in einer Firma gearbeitet, wo der Geschäftsführer die Parole raus gegeben hat: Null Fehler Toleranz! Und zwar für alle Mitarbeiter, ich glaube, dass das meine Perfektions Einstellung nur noch verstärkt hat. Und nach meiner späteren Betrachtung hin, nicht zum positiven.                                                                                        Seit dem überprüfe ich mich immer mal wieder auf das Thema und versuche auch mal fünf gerade sein zu lassen. Da beschreibe ich bestimmt noch einmal unter dem Buchstaben P.

Gehabt euch wohl Gruß Andreas

Bild Quelle : privat(der Baum steht in Neuseeland)

 

Hier ist nur eine Baugrube durch den Zaun erkennbar !

Es zeichnen sich aber schon Glaubenssätze und einwenig Geocaching ab.

Hereinspaziert, hier gibt es Informationen zu ( meinen) Glaubenssätzen.

Der Buchstabe steht bei mir zur Zeit sehr aktuell für “ Glaubenssätze“ Ich habe es einmal im Internet nachgeschlagen.

“ Ein Glaubenssatz ist der sprachliche Ausdruck von etwas, an das jemand glaubt, was jemand für Wahr hält“

Vor einiger Zeit besuchte ich einen Workshop, und stieß dort auf dieses Thema und merkte schnell, dass das Blatt mit meinen Überzeugungen recht leer ist! Also habe ich versucht, mich damit mehr auseinander zusetzten. Auch bemerkte  schnell,   dass das nicht so einfach ist.

An was glaube ich ? Ich bin kein gläubiger Mensch in Sachen Kirche oder so.         Als junger Erwachsener bin ich aus der Kirche ausgetreten um mir die Kirchensteuer zu sparen. Das ich eine Kirche besuche kommt eher sehr selten vor. Außer vielleicht im Urlaub, wenn es einen Dom oder Kathedrale zu besichtigen gibt.

Ich glaube erstmal an mich selber. Jeder ist seines Glückes Schmidt, heißt es doch ! Ich glaube an meine Fähigkeiten dieses und jenes zu schaffen. Ich verlasse mich gerne auf mich selbst – dann habe ich wenigsten selber Schuld, wenn ich es verbockt habe.

Ich akzeptiere mich so , wie ich bin

Ich bin es mir wert

Ich bin mir wichtig

Es ist mein Leben

Ich bin gut, in dem was ich mache

Ich mache es nicht allen recht

to the Ocean
Steg zum Strand. Ein guter Ort zum frei fühlen und Nachdenken.
Quelle:privat

Ein für mich echt schweres Thema. Da bin ich noch lange lange nicht am Ende.

Das G steht auch für mein Liebings Hobby, dem Geocaching. Diese behandele ich ja in einem gesonderten Beitrag ausführlich.                                                                                                                                                          Meine Frau und ich sind 2011 mit Freuden zum Wandern auf der portugiesischen Insel Madeira gewesen. Dort weihten uns die beiden in das Hobby ein. Sie hatten ein Outdoor Navigationsgerät von Garmin dabei. Dort sind die Verstecke drauf gespeichert. Die Karte des Gerätes zeigt dann über den Satelliten Empfang alle Geocaches in der Nähe an. Das war echt  toll.

Wir kamen an besonders schöne Punkte der Insel, an die wir sonst nicht gekommen wären. Diese Verstecke sind oft auch an besonderes schönen Aussichtspunkten versteckt.

Ich war total angefixt. Schnell hatte ich den Spitznamen „Schnüffelnase“ weg. Weil ich es unbedingt finden wollte. Das war ein ganz neues Erlebnis für uns, diese Neugier dieses suchen und letztendlich auch finden und sich in das Logbuch eintragen. Ein super Gefühl für mich.                                                                                                   Als wir von der Reise zurück in Hamburg waren, meldete ich mich sofort unter www.geocaching.com als Premium Member für 30.-US Dollar (24.-€) im Jahr an. Ich kaufte mir ein Garmin Oregon 400 Navigationsgerät und ab ging es. Seid dem bin ich völlig süchtig nach dem Dosen suchen. Weitere Beschreibungen findest du unter dem Menü Punkt Geocaching hier in meinem Blog.

Gas war es erstmal zum Buchstaben G.

gehabt euch wohl Gruß Andreas

Schreibt mir doch einen Kommentar zu euren Glaubenssätzen.

Bild Quelle Privat

Die Hansestadt Hamburg

Der Buchstabe steht für meine Geburtsstadt Hansestadt Hamburg.

Die Hansestadt hat ca. 1,8 Millionen Einwohner (mit Ballungsraum 2,2 Mio). Hamburg hat 104 Stadtteile. Sie ist die zweitgrößte Stadt Deutschland und die größte Stadt der Europäschischen Union, die keine Hauptstadt ist.

Die erste Erwähnung war im 7. Jahrhundert und ist Mitbegründer der Hanse.(Quelle Wikipedia)

Im Stadtteil Langenhorn (hier wohnte bis zu seinem Tod Helmut Schmidt) wurde ich im Februar 1965 geboren. Mein Elternhaus in Norderstedt                                       ( https://www.norderstedt.de ) ist nur 2 Kilometer von dort entfernt und kurz hinter Stadtgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg entfernt.

Ich habe in Hamburg meine Lehre gemacht, und in Wentorf (südöstlich von Hamburg) mein Grundwehrdienst bei der Bundeswehr abgeleistet. Meine Arbeitsstellen waren auch immer im Stadtgebiet. Hamburg ist eine schöne Großstadt mit viel Wasser, Elbe, Alster und Bille und viel grün – der Stadtpark und der Ohlsdorfer Friedhof als den größten Parkfriedhof der Welt. https://www.friedhof-hamburg.de 

Meine Frau und ich wohnen am östlichen Stadtrand und sind schnell im grünen raus aus der Stadt. Von uns aus sind wir in einer Stunde an der Ostsee oder in 3 Stunden an der Nordsee. Es gibt viele Ausflugsziele die wir oft mit dem Motorrad ansteuern in Schleswig-Holstein oder auch in Mecklenburg Vorpommern.

Ich möchte die Stadt nicht missen, es gibt alles, viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen. Hamburg ist eine reiche Stadt mit vielen Millionären. Der Hamburger Hafen ist der Puls der Stadt. Viel Touristen kommen wegen der vielen Theater und Musical in die Stadt.

Im Hamburger Hafen laufen die großen Kreuzfahrtschiffe direkt in der Hafen City ein. Schon ein Erlebnis wenn die Riesenpötte so direkt in der Stadt festmachen.

ein Containerriese mit 365 Metern länge

Und zu guter letzt ist im Stadtteil St. Pauli die Weltberühmte Reeperbahn – der Kiez- der Rotlichtbezirk mit der Großen Freiheit.

Die Hanse Stadt verfügt über ein sehr gutes Netz von Buslinien und U& S-Bahnen. Wir müssen nicht unbedingt mit dem Auto irgendwo hin. Die Parkplatz suche in der Innenstadt solltet ihr lieber sein lassen, es gibt fast nur Parkplätze mit kurzer Haltedauer zu sehr teuren Preisen.

Dreimal im Jahr gibt es den „Dom“ auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli – ein Kirmes- Jahrmarkt.

Das größte Harley Davidson Motorrad Treffen in Deutschland                                       ( https://www.hamburgharleydays.de ) findet einmal im Jahr statt. Dazu findet ein sehr großer Motorrad Gottesdienst (Mogo) am 16.Juni 2019 im Hamburger Michel statt.

Eine Stadtrundfahrt in einem oben offenen Bus, quer durch die Stadt ist fantastisch. Oder mit dem Alsterdampfer durch die Kanäle des Alsterlaufes an den teuren Villen vorbei.

die Alsterfontäne

die Alsterfontäne

Bildquelle:privat

Ein Besuch lohnt sich immer, es gibt viel zu sehen.

Herzlich willkommen in meiner Lieblingsstadt.                                                                                                             Bild Quelle : privat

Das Kapitel zum“I“ bekommt 2 Beiträge.

In der modernen Zeit von Sozial Media gibt es auf einen Instagram Account von mir. Den findet ihr unter : https://www.instagram.com/hamburgerblock

Hier ist der Inhalt zum größten Teil von meinem Hobby Geocaching geprägt.

Der Zweite Teil vom „I“ widme ich der Ironie.

Die einfachste Form der rhetorischen Ironie besteht darin, dass Gegenteil dessen zu sagen, was man meint. Der ironisch Sprechende zeigt durch die Indirektheiten, das er den kritisierten als einseitig einschätzt und er auf direkte Kritik verzichten kann.(Quelle:Wikipedia)

Ein Wesenszug meinerseits ist, Dinge ironisch zu betrachten und auch so zu betiteln. Meist aber nur wenn mir etwas gegen den Strich geht.
Wenn ich mit etwas unzufrieden bin, und ich weiß das der Gegenüber nicht offen für Kritik ist, werde ich gerne ironisch.
Als Beispiel zeigt mir jemand sein „neues gebrauchtes“ Auto. So ein Auto für ein paar Hundert Euro. Es handelt sich um eine abgerauchte Möhre. Um nicht direkt zu sagen, dass es eine Schrottkarre ist, werde ich ironisch und sage: da hast du dir ja ein besonders schickes Prachtmodell geleistet (harmlos, ohne besondere Steigerung).

Ich liebe Ironie, Sarkasmus und schwarzen Humor.
Manchmal bleibt mir nur die Ironie. Jeder kennt diese haarsträubenden Lebenssituationen, in denen man eigentlich sprachlos ist. Um diese zu beschreiben,  ist das für mich der Weg damit um zu gehen.

Wenn ich sehr zur Ironie neige ist es ein deutlicher Hinweis, dass es mir gerade nicht so gut gefällt. Meine Art nicht allzu kritisch zu sein um nicht mit der Wahrheit zur Haustür einzufallen. Eine Eigenschaft die ich versuche nicht in den Vordergrund rücken zu lassen. Aber dieses herrlich schwarze gefällt mir einfach.

Es gibt im TV bei DMAX Dienstags: Steel Buddies bei  „Morlock Motors“.             Der Chef Michael, eines auf amerikanische Militär Ausrüstung spezialisierter Firma. Michael ist ein klasse Typ, der die Ironie und Sarkasmus super artikuliert. Katastrophe!! An jeder noch so schlechten Situation findet er ein ironischen Spruch, immer optimistisch gut drauf. Echt sehenswert, nur wegen Michel M.

Auch der britische Humor, trocken und schwarz gefällt mir.

Monty Python : Monty Python Flying Circus und Das Leben des Brain.

Köstlicher Humor !

Bild Quelle:privat

Ja sagen – oder doch lieber nein ?

Dem Buchstaben J möchte ich das Wort Ja widmen.

Damit meine ich, dass ich generell kein ja sager bin.

Das ja wird sehr oft benutzt, obwohl ich im allgemeinen eher ein nein sagen möchte.

Ich bin kein Ja – sager – nur um jemanden nicht vor den Kopf zu stoßen oder aus Angst sich argumentieren zu müssen. Ein ja wird immer gleich akzeptiert. Aber ein nein ist immer mit der Erwartung: „warum den nicht“ verbunden. Es gibt dann auch die Arschkriecher, die ja sagen um sich ein zu schleimen um keinen Ärger zu bekommen oder sich nicht auf Diskussion einlassen zu müssen. Lieber seine eigene Meinung verleugnen als die eigentliche Wahrheit zu argumentieren.

Diese Verhalten kann unbewußt sein. Hat aber den gewaltigen Nachteil uns selber zu verleugnen. Den Mut auf zubringen und doch seiner eigenen Meinung mit dem Nein Nachdruck zu verschaffen.Ich würde mich darüber innerlich ärgern und diesen Ärger herunterschlucken. Aber auf Dauer tut es einem gar nicht gut.

Das geht bestimmt viele Jahre gut. Aber irgendwann komme ich dann doch zu der eigenen Erkenntnis dieses Fehlverhalten korrigieren zu wollen.                                Der Topf mit innerlichen Ärger ist irgendwann so voll, dass ich nicht mehr kann. Der Kanal ist voll und ich weiß nicht weiter.

Ich habe mich schon mit vielen Menschen mit dieser Verhaltensweise unterhalten. Die allermeisten probieren das neue Nein aus. Erstmal in kleinen eher nicht wichtigen Situationen, um sich selber auszuprobieren. Eine Steigerung zum eigenen wohl kommt dann immer mehr zum Vorschein. Und auch ich habe schnell festgestellt, dass es gar weh tut und gut funktioniert.

Das nein ist eine sehr gute Abgrenzung. Wenn einen die eigene Umgebung als in der Vergangenheit als ja Sager kennt, ist es enorm schwer, plötzlich mit einem klaren NEIN rüber zu kommen. Übung macht den Meister. Und immer schön am Ball bleiben.

Das ist ein Übungs Prozess. Als Trick in solchen Situationen ist es hilfreich nicht sofort mit einer Antwort parat zu sein, sondern sich Zeit zum Überlegen zu erbeten.                     “ ich benötige Zeit zum prüfen ob es passt“

Dann habe ich die Gelegenheit mir darüber klar zu werden, ob ich es wirklich möchte – oder eben auch nicht –

Wenn ich dann zu einem späteren Zeitpunkt meine Entscheidung verkünde, ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer sich argumentieren zu müssen und wird eher akzeptiert.

Ich finde die Psychologie ein sehr spannendes Thema, womit es sich loht zu beschäftigen.

 

Schreibt mit gerne zu diesem Thema, eure Erfahrungen

Gruß aus der schönen Hansestadt Hamburg

gehabt euch wohl, Andreas

Bild Quelle: pixabay

 

Hier entsteht etwas zu den den Themen Katzen (2 Kater) und eine kurze Vorstellung meiner lieben Ehefrau Kirsten.

Diese Kapitel widme ich erstmal unseren beiden Katern Henry und Carlo.

Zwei Britisch Kurzhaar Kater, sie sind Brüder und wir haben die beiden Racker seid dem sie kleine Wollknäul mit 14 Wochen alt waren. Wir kauften Sie bei einer  Züchterin hier in Hamburg.

da waren die beiden erste wenige Wochen jung

Das war 2008 ! Oh je die werden werden im July jetzt 11 Jahre alt. Die beiden sind vom Charakter total unterschiedlich. Carlo ist eine Schmusebär, der kann gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen. Und Henry ist ein typischer Kater, der lässt Schmusen nur zu wenn er das möchte, bloss nicht anfassen !

Wir lieben die beiden Samtpfoten natürlich sehr. Sie haben hier den Großteil der Wohnung für sich und haben viele verschiedene Schlafplätze. Auf dem Sofa, in den Stühlen der Küche oder unterm Esstisch im Wohnzimmer oder natürlich ganz oben in ihrem Kratzbaum.

unsere beiden “ Kinder „

Henry liegt jetzt gerade neben mir auf dem Bürostuhl dicht an mir dran und genießt die warme nähe zu mir. Das macht er aber nur, wenn sein Bruder nicht in der nähe ist und Ihm den tollen Platz nicht streitig macht. Seine Pfoten zucken wild hin und her. Er schläft und träumt von …..

Henry ist ein typischer Kater

 

Sehr süß.

Tagsüber schlafen die beiden und wenn der der erste von uns abends zur Haustür herein kommt, wird der Schalter sofort auf Fressen umgelegt. Die beiden schleichen uns dann um die Beine um uns zu signalisieren- wir haben euch ganz ganz lieb… wenn es SOFORT etwas in die Schale in der Küche gibt!

Die beiden Pelzpfoten sind unser Kinderersatz.

Meine Frau Kirsten lernte ich 1997 beim Motorradfahren in einer Biker Kneipe bei gemeinsamen Touren durch die Norddeutsche Tiefebene kennen.

Seit dem fahren wir gemeinsam Motorrad. Sie auf einer Triumph Street Triple mit 106 PS, und ich auf einer BMW R1200GS. Wir sind auch mal ein paar Jahre gar nicht gefahren, weil es aus Zeit und Beruflichen Gründen nicht passte.

1999 gaben wir uns das Ja Wort.

Dieses Jahr feiern wir unseren 20. Hochzeitstag.

Verrückt wie die Zeit vergeht.

Nach langer Zeit sind wir dieses Jahr auch mal wieder mit den beiden Bikes in den Urlaub gefahren. Wir waren mit 6 anderen Freunden im Schwarzwald. Das war echt toll. Diese Berge und Kurven genießen war klasse. Sind wir im norddeutschen Flachland nicht gewohnt.

Tal Blick
eine schöne Aussicht

Soweit erstmal zum Buchstaben K.

Auf dieser Baustelle wird (meine) Liste, etwas Liebe, Leidenschaft und Lebensfreude entstehen. Durch den Bauzaun lässt sich schon das Gerüst erkennen.  Etwas Geduld… in kürze geht es los.

cdz von Pixybay
hier entsteht…

Hier wird (Heavy) Metal gehört.

Hier geht es schnell, Heiß und schwer zu.

Meine Musik ist Heavy Metal und auch Hard Rock.

Ohne Musik hören, bin ich nicht lebensfähig.

Schon seit frühster Jugend höre ich Metal. Mein Geschmack hat sich sicherlich zu den etwas härteren Arten gewandelt.

Die Anfänge ende der Siebziger Jahre waren Judas Priest, Led Zeppelin, Deep Purple, Montrose, ZZ Top Steve Miller Band , Joe Hendrix und so weiter.

Ich war in den vergangenen Jahrzehnten auf ca. 100 Konzerten. Diese Geschichte erzähle ich auch in einem meiner Blog Beiträge.

Ich mag Heavy Metal sehr gerne hören. Ich reagiere mich ab und vergesse die Welt um mich herum. Ich lausche hauptsächlich den Instrumenten, den Riffs, der Tonfolge, den Breaks des Drummers( ich spielte früher einmal Schlagzeug – auch ein Beitrag zu lesen in meinem Blog)

Ich mag es gerne melodisch, auch gerne weibliche Sängerin( die aber nicht so häufig am Mikro stehen), es darf gerne schnell und brachial sein, Hauptsache Melodiös.

Viele Band stammen aus Deutschland – wie Accept, Brainstorm, Almanac, Iron Savior, Helloween, Gamma Ray, Running Wild, The Unity, Masterplan, Orden Organ, Primal Fear, Van Canto, UDO. Auch Volbeat, Metallica, Judas Priest, Stratovarius, Saxon, Iron Maiden, Sabaton höre ich hoch und runter.

Tage an denen ich mal nicht dazu komme, Musik zu hören sind eher selten.

Radio hören tue ich eher selten. Die spielen immer das gleiche Zeug hoch und runter und labern langweiliges Gesabbel.

Früher musste ich ja noch CD´s kaufen, dann hatte ich iTunes auf meinem Rechner.

Also habe ich die Musik(gekauft) runter geladen.

Seit ca.2 Jahren habe ich Spotify. Vorbei ist die alte Zeit des „Besitzens“

Bei Spotify kann ich mir meine Musik streamen und viele verschiedene Playlisten erstellen. Der Zugang zu neuer Musik ist breiter und tiefer den je.

So ändern sich die Zeiten.

 

Achtung ! Baugrube

Hier entsteht das Thema Neuseeland.

Dort war 2015 mit Kirsten meiner Frau, anlässlich meines runden 50.Geburtstages.

Der ca.30 stündige Flug beginnt.

Über Dubai, Bangkok, Sydney nach Christchurch.

Von Hamburg gibt es nicht mehr viele Ziele, die noch weiter entfernt sind als Neuseeland.

Völlig erschöpft und sehr müde kamen wir in Christchurch an.Der angemietete Leihwagen wurde schnell abgeholt und eine NZL Prepaid Mobilfunkkarte gekauft. Unser erstes Domizil war nur eine Fahrstunde entfernt. Der Linksverkehr war erst noch sehr ungewohnt, aber nach einigen Tagen ging es schon ganz gut hier zu fahren. Auf der Südinsel war der Sommer fast zu Ende. Alles Gras war wegen wenig Regen der letzten Monate braun von der Sonne verbrannt. Ohne Sonnenschutz und Mützte sollte man sich nicht in direkter Sonne aufhalten. Auf der anderen Seite der Welt brannte die Sonne viel stärker als in Europa.

Nach dem der Jetlag nach zwei Tagen verflogen war, waren wir fit, unsere vorher geplante Reiseroute zu beginnen.

Wir hatten alles von einem Unternehmen, welches auf Australien und Neuseeland spezialisiert war, planen lassen. Alles war fest gebucht. Wir hatten ein Roadbook zum fahren und eine gute Landkarte zum Navigieren. Kirsten ist eine sehr gute Landkarten Leserin und sagte mir, wie ich fahren musste.

https://www.travelessence.de 

Auch der erste Geocache war schnell gefunden. Ich hatte mir vorher Pocket Querys auf unser Navigationsgerät Garmin Oregon 450 geladen.

wie habe ich mich auf die erste Dose in NZL gefreut

Hier die ganze Reisegeschichte zu erzählen, würde den Rahmen sprengen.

Aber ein paar Highlights, beschreibe ich hier.

Weniger schreiben aber einige Bilder dieser unvergessenen Reise zeige ich hier.

kaltes und klares Wasser aus den Bergen, speisen diesen See. In dieser Gegend wohnen keine Menschen in der Nähe.

Der Lake Coldridge, ist Rießengroß und völlig abgelegen. In der Nähe wohnt kein Mensch.

kurvige Strecke auf Gravelroads
Gletscher am Mount Cook

Ein unglaublich vielfältiges und abwechslungsreiches Land.

Von Vulkanen, Gletschern, Urwald mit Tausendjahre alten Bäumen, traumhaften einsamen Stränden am Pacific ist alles dabei.

Die alte Maori Kultur, der ersten Menschen, die im 13. Jahrhundert aus Richtung Polynesien hierher eingewandert sind, ist allgegenwärtig. Besonders auf der Nordinsel. Unsere Erlebnisse bei unserer ca. 4.000 km langen Autoreise waren echt toll und faszinierend.

Weite, Ruhe, und diese Gelassenheit der Kiwi´s hat mich nachhaltig beeindruckt.

Ich werde ein wenig darüber berichten.

In vier Wochen habe ich ungefähr 3.600 Fotos gemacht.

Die besten zeige ich hier und werde berichten was wir alles gesehen und erlebt haben.

Ein Erlebnis was mir(uns) immer in Erinnerung bleiben wird.

Das Geld für diese Reise war gut angelegt, aber bereut haben wir es nicht.Da dieses Land so weit weg und so verschieden in seinen Landschaften ist, ist es nicht möglich alles auf einmal zu sehen. Wir beauftragten Travelessence mit der Planung eines „Best off“ New Zealand.

Erst besuchten wir die Südinsel 2 Wochen lang.

Start war in Christchurch, welches am 4.September 2010 von einem verheerenden Erdbeben von 7,1 auf der Richterskala sehr stark zerstört worden ist. Wir haben aber nichts davon gesehen, weil wir nur vom Flughafen raus ins Landesinnere gefahren sind.

Unsere Stationen waren der sehr schöne Lake Tekapo, Oamaru am südlichen Pacifik gelegen,Dunedin, Manapouri und von Queenstown sind wir per Flugzeug auf die Nordinsel nach Wellington, der Hauptstadt geflogen.

Der Flugplatz in Queenstown ist sehr klein und fast niedlich. Wir flogen mit einem alten Propeller Flugzeug in den Norden.

Air New Zealand
ein toller Flieger der nur zwischen Australien und Neuseeland verkehrt.

In Wellington besuchten wir den Drehort von Herr der Ringe, erste Staffel gleich am Anfang , wo die drei Jungs vor den bösen Reitern im dunklen Wald verstecken.

Über Hastings und Napier, Taupo (hier ist die Geschichte der Maori besonders gut kennen zulernen) fuhren zum Lake Rotorua. Hier gibt es viele Geologische Geschichte zu sehen. Hier brodelt der Boden mit vielen heißen Quellen.

Über Hamilton (hat uns gar nicht gefallen) sind wir erst mal an Auckland vorbei in die nördliche Spitze von New Zealand gefahren. Durch Kawakawa ( hier war der Künstler Hundertwasser tätig) über Russel unseren nördlichsten Punkt der Reise war dann Takou Bay zurück nach in die wunderschöne Stadt Auckland.

Auckland ist eher europäisch anmutend. Eine Großstadt die sehr viel zu bieten hat.

Zum Beispiel den größten Segelhafen der Südhalbkugel. Hier liegen tausende von Segelboote. Hier gastiert das Volvo Ocean Race und der Admirals Cup als größte Segelveranstaltung der Welt.

Ein schöner Hafen mit vielen kleinen Bars und Restaurants direkt am Wasser.

Der wunderschöne Victory Park mitten in der Stadt. Hier halten sich vile der Studenten der Stadt auf. Es gibt hier viel zu sehen und zu entdecken.

Von hier aus flogen wir zurück über Melbourne, Dubai zurück nach Hamburg.

Hin und zurück sind das ungefähr 37.000 Kilometer Luftlinie.

Diese war erstmal ein „kurzer“ Bericht über Neuseeland.

Optimismus ist die Überschrift dieser Rubrik.

So der Plan. Hierzu habe ich aber noch kein fertiges Konzept.

Die Fertigstellung ist noch ohne Termin.

Hier entsteht das Gebäude der Psychologie.

Neu frisch und den aktuellen Ergebnissen angepasst.

Dieses Feld ist ein sehr spannendes und interessantes Gebiet.

Sich damit zu beschäftigen, auch um mich selber besser zu verstehen, finde ich sehr wichtig.

warum tue ich es , warum handel ich so?

Am spannendsten finde ich : warum tue ich etwas nicht ?

Es ist leicht um das eigene handeln zu kümmern, aber heraus zubekommen warum ich Dinge unterlasse ist noch viel wichtiger!!

Hier entsteht ein großes Thema.

Aber nur nicht sofort. Ich fange der Reihe nach an, Konzepte zu schreiben, diese überarbeite ich dann noch einige mal, suche passende Fotos dazu aus.

Des Weiteren ist pünktlichkeit ein sehr wichtiges Thema in meinem Leben.

Pünktlichkeit ist eine Tugend – meine zu mindestens –

Vor ein paar Tagen habe ich einem wichtigen Termin völlig vergessen. Die Person hat auf mich gewartet und ich bin nicht gekommen, weil ich das völlig vergessen hatte.

Das war mir so peinlich ! Unglaublich und mir, wo ich so wert auf Verlässlichkeit lege. Ich bin selten sauer auf mich selber, aber da war es soweit.

Für mich ganz schlimm…

Die mit mir verabredete Person war dann gar nicht so sauer auf mich.

 

Ein Kapitel mit dem Buchstaben Q zu schreiben ist nicht leicht.

Mein BMW Motorrad heißt „Triple Black“ also 3 mal schwarz, aber meine ist noch schwärzer als normal, also sage ich immer Sie  – Quattro Black –

Später dazu mehr.
dazu gibt es schon ein Kapitel unter Motorradfahren.

Hier ist die Baustelle R… zu sehen

Ja aber auch noch nicht mehr.

Ich habe noch gar keine Ahnung was es genau werden soll.

Vielleicht R wie Routine.

Jeder hat eine oder mehrere Route, also Abläufe die immer gleich erscheinen.

Ich sage immer gerne: und täglich grüßt das Murmeltier, eine Filmkomödie von 1993 mit Bill Murray.

Er erlebt den selben Tag immer wieder………………

Selbstbewusstsein und Selbstwert sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe.

Darüber würde ich gerne hier etwas schreiben. Ein wichtiges Thema für einen selbst.

Das macht Sinn bei sich selber einmal hinter die Kulisse zu schauen, wie es damit aussieht.

Hier ist noch eine Baustelle, oder eher eine unbebaute Wiese, worauf viel Platz ist.

Einen Plan habe ich noch nicht, aber kommt noch … später

Gruß Andreas

U wie Unterbewusstsein

U wie Urlaub

später mehr dazu.

Auf diesem Bauschild steht: Veränderung

Veränderung ist das halbe Leben.

Der ein mag es , der andere scheut es wie der Teufel das Weihwasser.

Die Veränderung hat auch eng mit dem Thema Kontrolle zu tun.

Jemand der wie ich gerne Dinge unter Kontrolle hat, begibt sich nicht so gerne in völlig unbekannte Situationen.

Ich habe in den vergangenen acht Jahre gut gelernt damit besser um zugehen.

Warum scheue ich mich vor allzu großen Veränderungen, die eigene Komfortzone zu verlassen ist halt unbequem. Die Ausgetretenen Schuhe sind so schön kuschelig.

Aber andere und neuer Erfahrungen im Leben geben mir ja auch etwas zurück.

Ein stetiger Kampf mit Engelchen und Teufelchen auf der Schulter das für und wider abzuwägen.

Gerne widme ich mich dieser Thematik noch ausführlicher zu einem späteren Zeitpunkt.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

So ein deutsches Sprichwort.

Mein eigener Wille ist schon immer recht groß bemessen gewesen.

Egal welches Thema ich angepackt habe, einen starken Willen , etwas zu bewegen ist ungebrochen.

Die Frage, die ich mir hier jetzt, wo ich  diese Zeilen schreibe, woher nehme ich die Kraft für meinen Willen ?

Gute Frage

Habe ich nicht sofort eine Antwort drauf.

Ich tue es ja für mich selbst,  oder auch setze ich mich auch für andere(schwächere) ein. Das hat da aber eher mit Gerechtigkeit zu tun.

Ein spannendes Thema, wo ich mir weiter Gedanken zu mache.

Noch eine kleine Baustelle, aber schon ein Gerüst und Ausstattung vorhanden.

Fertigstellung – demnächst –

Ein Satz mit x, dass war wohl nix   oder ähnlich

X-beliebig = gleichgültig, egal was oder wie, irgendwie(schreibt der Duden)

Xandria, eine Musik Band aus Bielefeld. Ihre Musikrichtung ist Symphonic Metal. https://www.xandria.de

Höre ich gerne mal, wenn meine Stimmung danach verlangt.

IEin leeres Baugrundstück, eine alte Wiese sucht etwas neues.

Aber beim Y ist es sehr schwer etwas zu finden.

Y&T = Yesterday&today ist eine kalifornische Hard Rock Band.

Ich habe 3 oder 4 alte Schallplatten von der Gruppe, alle aus den 1970/80 er Jahren.

Aus Interesse, weil Y&T vor 2 Jahren in Hamburg gespielt haben, war ich auf diesem Konzert im Downtown Blues Club im Landhaus Walter im Hamburger Stadtpark.

Das war ein tolles Konzert mit den ganzen alten Liedern von damals. Mit sehr viel Spielfreude standen die inzwischen auch schon älteren Herren auch der Bühne spielten was das Zeug hielt.

Ein schöner Abend.

Danke nach San Franzisco

Zuverlässig, Zuversicht sind zwei Beschreibungen für mich.

Die werden noch vervollständigt und ausgebaut.

Ich befürchte das Z kommt zuletzt dran.

Macht nicht, es gibt ja noch viele andere interessante Gebiete die ich hier in meinem persönlichen Blog beschreibe.

Der Inhalt folgt zu einem späten Zeitpunkt.

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der Weg zurück in die Normalität

Moin und ein herzliches Willkommen zurück zum zweiten Teil meiner Krebs Diagnose.

Nach meiner Krebserkrankung war ich ungefähr 2 Monate krankgeschrieben und irgendwie hatte ich dann wieder ein gutes Gefühl zu mir selbst.

Ein Trugschluss wie sich wenige Monate später herausstellte.

Mir fiel zu Hause die Decke auf den Kopf. Um auf andere Gedanken zu kommen,
wollte ich zurück ins Arbeitsleben.

In der Firma in der ich angestellt bin, unterliegt einem Saisongeschäft.

Im Winter ist ganz wenig los und im Sommer tobt der Bär.

Am Anfang ließ ich es erstmal etwas ruhiger angehen. Die Saison startet so ende März. Ab da nahm der Trubel auch gleich zu.

Und plötzlich brannte es bei uns extrem.

Ursache war, das ein Mitbewerber
seinen Geschäftsbetrieb plötzlich eingestellt hatte.
Die Kunden stürmten uns regelrecht. Das Telefon stand nicht mehr still und ich kam kaum zu meinen eigentlichen Aufgaben.

Uns fehlte ein Mitarbeiter , der zum Anfang April gekündigt hatte.

Mein Aufgabengebiet vergrößerte sich.
Und alle mußten richtig ran klotzen.
Normalerweise macht mir sowas nicht soviel aus.

Aber „Normal“ war bei mir gerade nicht.

Meine Erkrankung hat mich doch ganz stark geschwächt. Ich kam schnell an meine körperliche und auch seelischen Grenzen.

Mir ging es rapide schlechter. Mein Akku war andauernd im roten Bereich.

Ich schaffte es nicht mehr zu entspannen und mich in meiner wenigen Freizeit zu erholen.
Meine Ärztin gab mir den Rat, eine Gesprächstherapie für einem Psychologen zu beantragen. Damit ich über meine Ängste und Sorgen bezüglich meiner Krebserkrankung sprechen konnte.
Ich stellte bei meiner Krankenkasse einen Antrag auf eine Therapie auf Grund meiner Diagnose. Dem wurde auch zügig statt gegeben. Ganze 12 Sitzungen wurden mir genehmigt.
Einen Therapeuten zu finden ist eine schwierige Aufgabe, weil die meisten schon lange Wartelisten führen und oft keine neuen Patienten aufnehmen.
Aber ich hatte Glück und bekam einen Tip, und siehe da es klappte relativ zeitnah.
Ich musste mir eingestehen, dass ich überhaupt nicht mit der Krankheit umgehen konnte. Darüber reden tut gut und ich wollte nicht meine Ehefrau andauernd damit belasten. Sie hat mich sehr stark unterstützt.
Dafür Danke ich ihr sehr.

Bei der Arbeit ging im April bei mir nichts mehr. Ich hatte keine Kraft mehr. Seelisch ging es weiter abwärts.Ich befand mich in einer Gedanken Spirale aus der ich nur schwer ausbrechen konnte. Schnell merkte ich, dass es so nicht weiter ging.In der Firma hatte der Stress Level ungeahnte Höhen angenommen.
Die Entscheidung viel mir komischerweise schwer, da ich ja meine lieben Kollegen nicht im Stich lassen wollte. Was natürlich sich nur in meinen Gedanken widerspiegelte. Ich habe dann die Reißleine gezogen und habe mich krank schreiben lassen.

Meine Verfassung war miserabel.
Nach mehrmaligen Besuchen und weiteren gelben Zetteln, riet meine Hausärztin mir eine Rehabilitation bei der Rentenversicherung zu beantragen.

Der Papierkram dafür war immens. Tausend Zettel erschwerten mir den Durchblick

Aber es hat sich gelohnt, der Reha wurde innerhalb von 4 Wochen positiv beschieden.

Das Go kam dann ende Mai 2018. Antreten konnte ich diese aber erst am 4. Oktober 2018.

Das freute mich natürlich, auch wenn es noch über drei Monate hin war.
Meinen Chef konnte sich nicht so freuen. Klar, wir sind eine kleine Firma, wenn da ein Mitarbeiter lange ausfällt, lässt sich eher schwer kompensieren.
Insgesamt war ich allein diese Jahr schon ca. 14 Wochen ausgefallen.
Ich sage aber auch, dass keiner mit mir tauschen wollen würde.

Zwischendurch hatte ich meine 3-monatlichen Tumor Nachsorge Termine im Krankenhaus. Mein Kontroll Rhythmus war wegen meines in der Lunge befindlichen „Hamatom“ verkürzt worden um bei einer eventuellen Veränderung diese im Auge zu haben. Das verstärkte meine Angst natürlich noch erheblich.

Der Druck und diese Angst je näher der Termin rückt, ist unbeschreiblich. Die Angst das doch noch Metastasen gefunden werden ist enorm. Abwechselnd sind CT und Sonographie dran. Diese Aufenthalte im Krankenhaus und das gewarte auf die Befunde ist der reine Horror.

In der MKG Ambulanz ist immer viel los, sprich stundenlanges warten im vollen kleinen Wartezimmer ist normal, trotz Termin. Dort sehe ich auch andere Patienten den es sicherlich noch schlechter geht als mir.

Ich bekam eine Situation mit, wo ich auf einem Behandlungsplatz am Ende des Flures saß, und auf meinen Venenzugang wartete. Im Behandlungszimmer mir gegen über, stand die Tür etwas offen und bekam mit, wie ein Arzt einen Patienten im wütenden Ton zusammen schiss.

Weil er weiterhin immer noch rauchte , der Arzt hatte dafür natürlich kein Verständnis und ließ seinem Unmut freien Lauf. Wutentbrannt stürmte der Arzt raus und ließ den Patienten mit seiner Frau alleine. „So kann ich Sie nicht behandeln“ Die Frau raunzte ihren Mann im gehen an:

„Siehst du, sag ich doch, hör auf zu rauchen.
Mit langen Gesichtern zogen sie davon.

Bei allen Gesprächen mit Ärzten taucht immer wieder die Frage nach dem Rauch und Alkoholkonsum auf.Ich kann nur allen raten, nicht zu rauchen.

Welchen Grund gibt es dafür? Die Antwort: weil es mir schmeckt ??

Lachhaft, völliger Quatsch es ist eine Sucht. Und die gesundheitlichen Folgen
unabsehbar.

Raucher sollen mal eine Onkologische Abteilung eines Krankenhauses besuchen und sich dort mit krebskranken Patienten unterhalten.
Ich rauche im übrigen nicht und trinke sehr selten Alkohol!

Naja, zurück zu mir.

Ich musste mir zwei Dinge eingestehen.

1. die Krankheit entzieht immer noch viel Energie
(Müdigkeit nach Krebs = Fatique)

2. ich bin gerade nicht stark und habe kaum noch Kraft.

Ich stand am Anfang eines Burn Out.In meiner Situation passte das gerade gar nicht.

Obwohl ich der Ansicht bin, dass meine Abgrenzung gut funktionierte.
Nein sagen kann gut.

Aber mein Abschalten von allen Sorgen funktioniert nicht.Ich nahm mir auch zu viele Dinge zu Herzen und bekomme diese nicht aus meinem Kopf.

Nach einigen Wochen ging ich wieder zu Arbeit. Nachdem ein neuer Kollege eingestellt worden war, konnte es nur besser werden.

Inzwischen ist auch der Finale Operation Termin fix. Es ist der 2. November 2018. Mir wird ein Stück Knochen vom Beckenknochen entfernt und dieses wird in meine Lücke des Kiefers eingesetzt, wo der bösartige Tumor entfernt worden ist.

Das passt gut, da ich meine Rehabilitation vom 4.-25.Oktober 2018 geplant ist.

So fuhr ich ohne große Erwartungen zur Reha Klinik Garder See in Mecklenburg Vorpommern. Diese lag völlig im nichts.Nur Seen, Wälder und Wiesen. Hier sagen sich Hase und Igel gute Nacht.Ich hatte die Bewertungen der Klinik gar nicht erst gelesen.
Ich war froh, dass ich zu mindestens in einigen Ecken der Klinik LTE Empfang mit meinem Smartphone hatte. Das angebotene Wlan war eher eine Schnecken Post.
Naja, egal dachte ich mir,es wird schon gehen. Und dadurch versuchte ich auch gleich mal 3 Wochen ohne Fernsehen aus zu kommen.
Ich war froh, dass ich ein geräumiges Einzelzimmer hatte. Zweckmäßig einfach.
Die Aufnahme in der Klinik ging routiniert von statten.
Am zweiten Tag bekam ich einen Stundenplan mit viel Bewegung und Sport, Ausdauer Trainings, damit meine Kondition sich verbesserte.
In dem Restaurant bekam ich einen festen Sitzplatz am Fenster zu gewiesen.
Es war ein 6er Tisch mit netten anderen Patienten.
Die Klinik teilte sich in 3 Therapie Abteilungen auf: eine Onkologische(hier war ich), eine Psychosomatische und eine Pneumologische(Lunge)Abteilung.

Hier war ich eher einer der etwas jüngeren Patienten. Viele alte stark gehbehinderte Menschen mit neuen Knie und Hüftgelenken. Viele mit Gehhilfen / Krücken. Die kamen hier kaum vor die Tür. Es gab einen Rundweg um die Klinik von 1,3 Kilometern. Aber der war jetzt auch nicht Aufregend und für viele eher eine Herausforderung. In dem großen Garten gab es einige Liegen zum verweilen, und so nutzte ich es so oft wie es mir mein Therapieplan es zu ließ, mich hier in die schöne Spätsommer Sonne zu legen.
Tagsüber gab es nur wenig freie Zeit, und Abends wurde es schon gegen 18:30 dunkel. Da wurde es dann auch schnell langweilig. Viele Möglichkeiten sich irgendwo in der Klinik aufzuhalten, gab es kaum. Hier war Platz für 300 Patienten.
Und mich mit anderen Patienten über deren Krankengeschichte zu unterhalten wollte ich nicht. Also zog ich mich auf mein Zimmer zurück und bummelte durchs
Word Wide Web.
Ich wollte mir einen Wunsch erfüllen, und zwar eine schöne neue mechanische teure Uhr gönnen.
Ich verbrachte also viel Zeit damit, mir hunderte verschiedene Uhren anzusehen.
Was ich grob suchte, wußte ich ungefähr.
Die Frage ist dann letztendlich eine finanzielle.

Das erste Wochenende allein war sehr einsam. Aber ich hatte per Fahrradträger auf meinem Auto mein E-Bike mit. Und da sich das Wetter spätsommerlich präsentierte, nutzte ich es aus und folgte meiner Leidenschaft des Geocachens hier voll und ganz.
Hier war das Angebot an Verstecken zwar eher knapp, aber mit dem Rad durch Wiesen und Wälder an schönen naturbelassenen Seen vorbei zu radeln war schön und gab mir Ablenkung von der Klinik.

Was mich traurig machte als ich den Reha Termin bekam, war dass ich an dem Geburtstag meiner Frau Kirsten nicht zu Hause zu sollte.
Das ist das erste mal in den 21 Jahren unser Beziehung.
So blieb mir nur das Telefon als Glückwunsch Übermittlung.

An diesem Vormittag hatte ich mich zwischen zwei Terminen auf das Bett gelegt und war kaputt und müde. Ich hatte nicht gut geschlafen und das tägliche Trainingsprogramm strengte mich stark an.
Mein Mobiltelefon klingelte plötzlich, ich hatte meine Brille abgelegt und konnte die Nummer nicht richtig erkennen.

Es war die Asklepios Klinik Nord in der am 2.11 meine Operation statt finden sollte.
Mir schoss der Schreck in die Glieder.
So einen Anruf hatte ich vor 6 Monaten schon einmal, wo mir mitgeteilt wurde, dass etwas in meinen Sonographie Bildern auffällig war und ich zwei Tage später in der Ambulanz zu erschein hatte.
Die machen sich kein Bild davon welche starken Ängste sich da in einem abrupt aufbauen!

Um es kurz zu machen, wurde mein schon fest geplanter OP Termin auf den 14. Januar 2019 verschoben.

Scheisse… ich plante schon einige andere Termine um diese Operation herum.

Gleich um 2,5 Monate, aber was Solls, ich kann es nicht ändern, denn andere Lebensbedrohliche Operationen gehen vor.
Das wirft alle meine Pläne über den Haufen.
Im zweiten Telefonat mit Kirsten heute, überbrachte ich ihr die schlechte Hiobsbotschaft.

Am nächste Wochenende besuchte mich Kirsten dann in der Klinik am Garder See.
Das Wetter war traumhaft für Mitte Oktober, so das wir einen schönen gemeinsamen Tag in Güstrow verbrachten.

Die letzten anderthalb Wochen bekam ich dann auch noch herum.
Der Stundenplan war bis zum letzten Tag proppenvoll.
Was hier völlig zu kurz kam war die psychologische Betreuung. Zweimal gab es einen Gruppenvortrag über Onkologische Erkrankungen von einer sehr langweiligen Therapeutin.
Keine Einzelgespräche.. schade also muss ich mit mir selbst klar kommen.
Ich habe schon wie beim ersten Krankenhaus Aufenthalt angefangen ein Tagebuch zu schreiben um mir einfach einige Dinge von der Seele zuschreiben.

Deswegen bin ich auch hier auf die Idee gekommen diesen Blog darüber zu schreiben.
Ich habe diese Seite mit WordPress gebaut.
War erstmal gar nicht so schwierig, trotz das ich es nur auf meinem iPad gemacht habtte.

Ich glaube das es mir hilft, darüber zu schreiben oder auch auch zu sprechen.
Vielleicht lesen andere an Krebs erkrankte diesen Blog und merken das Sie nicht allein sind mit ihren Ängsten und Sorgen.

Jemand der gesund ist kann sich nur ganz schwer in einen hineinversetzten
der so schwer erkrankt ist.

Ich habe ja noch viel Glück gehabt, dass es so früh erkannt worden ist und das ich keine Chemotherapie benötigte, was mir viel Leid und Schmerzen erspart hat.

Ich habe mich auch im nach hinein bei dem Kieferchirurgen bedankt, dass er so weise war und meine Probe in die Pathologie geschickt hat.

Wenn das nicht passiert wäre, hätte der Krebs viel schlimmere Folgen für mich gehabt.

Wie vorgesehen wurde ich am 25. Oktober 2018 als „arbeitsfähig“ aus der Rehabilitation entlassen.

Endlich wieder zu Hause die Frau in die Arme schließen und unsere beiden Kater schmusen und im eigenen Bett nächtigen.

Im Anschluß habe ich mir noch vier Tage Urlaub genommen.
Diese waren aber schon im vorwege voll mit verschiedenen Terminen bestückt.

Am meisten habe ich mich auf Montag den 29. gefreut. Ich hatte schon seit Monaten eine Konzert Karte für die Heavy Metal Band Powerwolf.
Diese sind eine extrem geile Liveband.

Heute haben wir am 31.10.18 in Hamburg das erste mal den Reformationstag als gesetzlichen Feiertag.
Morgen ist der erste Arbeitstag…

Nun beende ich erstmal meine Geschichte und melde mich später noch einmal .

Bis dahin, gehabt euch wohl.

Gruß Andreas

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Geocaching Einführung Teil zwei

Geocaching Einführung Teil zwei

Hallo und willkommen zum zweiten Teil zum Thema Geocaching.
In der ersten Episode ging es ja um den Start in das Hobby.

Der erste Cache oder auch ein paar mehr sind gemacht und nun merke ich,
ja das macht mir Spaß und mache mehr draus.
Stellt sich die Frage was brauche ich so an Ausrüstung?

Fange ich mal mit dem Kleinkram an:
Das wichtigste Instrument ist immer ein Kugelschreiber, am besten einer der auf allem auch schreibt.
Du wirst auch mal Logbücher haben die nicht so schön(trocken) sind.
Es gibt im Online Handel oder auch im Hamburger Fachgeschäft
„Cache Kontor“ am Hamburger Schlachthof Sternschanze spezielle Kugelschreiber die immer auf allem schreiben, auch bei Kälte.
Kostenpunkt ca.3-4.-€ pro Stück, davon 2 in Reserve zu haben schadet nicht.Falls du mal einen verlieren solltest.Ein Filzschreiber der auch auf glatten Flächen(Folie)schreibt. Ein Spiegel an einem kleinen Teleskop mit so 60cm länge kann sehr praktisch sein (10€), wenn du irgendwo unter, drüber oder hinter gucken möchtest. Ein Magnet Stab auch als Teleskop (10€) kann hier und da hilfreich sein. Wenn eine Dose, meist ein Petling(der Rohling eine PET Flasche)in einem Rohr mit einem Magneten herabgelassen ist.
Ein Multitool mit Messer und Kreuz und Schlitz Schraubenzieher evtl. auch mit einer kleinen Pinzette, damit kleine Logbücher aus dem Versteck gezogen werden können. Wenn solche ECA(Erweiterte Cacher Ausrüstung) gebraucht wird, steht das oft in der Beschreibung des Caches drin. Diese Dinge in einer Gürteltasche oder Rucksack dabei zu haben ist von Vorteil.
Fast hätte ich noch etwas vergessen und zwar eine kleine aber Leuchtstarke LED Taschenlampe. Kostet je nach Größe ab 25.-€
Kauf gleich eine gute, denn Qualität zahlt sich aus.
Ich bin ein „LED LENSER“ Fan. Aber eine Fenix oder andere sind auch gut.
Klein damit du sie auch einfach in die Tasche stecken kannst.
Gibt es im gut sortierten Fachhandel.Diese benötigst du, um in dunkle Ecken zu leuchten, wie Baumstümpfe, Höhlen oder oder unter dunklen Brücken oä.

Und nun das wichtigste an Ausrüstung und somit auch schon das Kosten intensivste. Nämlich ein Outdoor Navigationsgerät.
Es muss nicht das teuerste sein, eventuell bekommst du auch eins gebraucht, bei Ebay Kleinanzeigen.
Ich hatte ein Garmin Oregon 400 am Start. Das hat 6 Jahre sein Dienst bei mir verrichtet. Das ist leicht, robust und gut zu bedienen.
Neu kostet ein Garmin eTrex ab 170.-€, ein Oregon 400 ab 220.-€
Gebraucht bekommt man es bestimmt schon ab 90 bis 120 Euro.
Meist sind schon Topographische Karten drauf. Wenn nicht kannst du dir kostenlos unter: www.openstreetmaps.com herunterladen.
Heute benutze ich ein Garmin Oregon700..
Praktisch ist es an einem Laneyard zu befestigen und es um deinen Hals zu baumeln zu können, damit du beim Loggen die Hände frei hast.

Jetzt kommen deine Internet/Computer Fertigkeiten zum Zug.

Wenn du jetzt ein Garmin (oder andere Marke ) hast, Batterien reinsetzen ( ich nehme schon immer wiederaufladbare Akkus, weil billiger als immer Batterien zu kaufen und dann wegzuschmeißen) schließt du das Gerät mit dem USB Kabel an deinen Rechner an.
Da ich ein MAC User bin beschreibe ich es für Apple.
Aber beim Windows Rechner ist es nur minimal anders.
Also USB anschließen, der PC erkennt das Gerät zweifach.
Einmal das Gerät selber (hier kommen die Geocaches in Form einer Pocket Query drauf) und das zweite – erstmal unwichtige – die Karte.
Also meist Deutschland Österreich und Schweiz – DACH genannt.
Aber meistens ist Europa drauf. Um alle Daten auf das Gerät zu bekommen,
benötigst du eine Micro SD Karte mit mindestens 8 GB besser je nach Gerät aber 32 GB. Diese findest gut bei den üblichen Elektrofachmärkten deiner Heimat.
Nur die Deutschlandkarte hat knapp 8GB Daten!

Du brauchst das Gerät Icon auf dem Desktop.
Der Name der Datei ist der des Gerätes.
Rechte Maustaste Icon öffnen.
Suche die GPX Datei, rechte Maustaste.
Hier kommen die Pockets rein.
Eine Pocket erstellst du unter www. geocaching.com.
Anmelden oben in der Leiste steht spielen, drauf klicken da erscheint eine Auswahl mit Pocket Query.
Da erstelle ich eine Pocket(eine Menge von Geocaches)
Meist erstelle ich eine Pocket meiner Homezone, also der Bereich sagen wir mal 10 Kilometer um deinen Wohnort herum.
Hierzu gehst du auf die Karte wo alle Dosen angezeigt werden.
Jetzt nimmst du den Cache den du eventuell als allererstes in der Nähe deiner Wohnung gefunden hast.
Du benötigst den GC Code die Caches. Zum Beispiel: GCR12NG
Diesen Code notierst du dir auf einen Zettel.
Nun erstelle deine erste Pocket.
Beim Erstellen habe ich immer eine Strategie.
Die beschreibe ich mal: da in eine Pocket NUR maximal 1.000 Caches passen, mache ich mir insgesamt 6 Pockets mit je ca.850-900 Stück
im Abstand zu einander die sich nur wenig überschneiden. Und zwar erstmal nur Traditionelle also Tradi’s.
Also eine HOMEZONE, eine Nord, eine Sued, eine West, eine Ost und eine mit nur Multicaches.
Der Pocket gibst du den Namen wie z.B. Homezone oder den Namen deines Ortes oder Urlaubsort in 2 Wochen.
Wichtig keine Umlaute wie ä, ö, ü oder so.
Das amerikanische System kennt die nicht, also oe, ae und so weiter.
Du öffnest die Homepage Geocaching.com, einloggen, auf der grünen Hauptseite steht oben SPIELEN, anklicken, dann geht ein weißer Kasten auf.
Pocket Query anklicken, eine neue Pocket Query erstellen.
Ein neues Fenster öffnet sich in den ersten Kasten oben klicken.
Dort steht:NEW QUERY, da rein klicken und den Namen deiner Pocket schreiben z.B Homezone(keine ö,ä), per Maus weiter, den Wochentag anklicken wo du die Datei per E-Mail bekommen möchtest.
Tipp strukturiere deine Pocket auf Tage verteilt. Wenn du immer Samstags los willst, bestellst du sie für Freitag. Jeden Tag kannst du maximal 3 Pockets bekommen, verteile sie über die Woche. Weitere Tipps stehen ganz unten auf deiner geöffneten Seite.
2.Kästchen: Starte die Pocket an ausgewähltem Tag
Anzahl Caches ca.900
Auswählen Traditionelle, alle Behälter, nächstes sehr wichtig NUR anklicken:
die ich nicht gefunden habe (1. Kästchen und letztes „aktiv sind“
weiter unten“ vom Ausgangspunkt: 3.Fach der GC CODE den du dir auf deinen Zettel geschrieben hast. MIT GC davor z.B. GCU6P9TS

Jetzt den Radius anpassen in Kilometer 10-25 KM
und zu guter letzt unten deine Email Adresse auf Richtigkeit kontrollieren, das Format auf GPX Exchange Format(*.gpx) einstellen
und das Kästchen da unter Pocket Query Namen im Dateinamen verwenden.
Das ist wichtig, wenn du deine Email bekommst, das der Name der PQ drin steht.
Informationen senden. ENTER

Dann geht eine neue Seite auf wo alle 900 Caches aufgeführt sind, oben im grünen Text auf :hier anzeigen drauf klicken.
Dann siehst du alle Dosen auf deiner Karte.

Puh ganz schön aufregend was!

Aber diese Schritte sind extrem wichtig! diese sorgsam aus zuführen, weil deine Daten hinterher nicht stimmen, dass wäre doof!
Und nun ganze noch so oft du eine weitere Pocket benötigst. Um z.B eine neue Nord Homezone zu kreieren suchst du auf deiner Karte mit den angezeigten Homezone am oberen Rand eine GC Nummer Rand aus womit du die Nord Homezone gestaltest. Und so weiter bis du alles zusammen hast. Schön über die Woche verteilen, damit zum nächsten Wochenende alles angekommen ist.

Nun bekommst du am nächsten Freitag deine Pocket und gehst folgendermaßen vor.
Auf die GC Homepage einloggen, Spielen, Pocket Query´s
auf der Seite: Pocket bereit zum herunterladen anklicken.
Da siehst du alle Pockets die gekommen sind. Als Information erhältst du eine Mail.
Doppel klick auf die Pocket die du in deinen Download Ordner haben möchtest.

Dein GPS Gerät per USB anschließen, warten bis der Rechner das Gerät erkannt hat.
In den Gerät suchst du unter z.B Garmin die GPX Datei. Da ist ein kleines Dreieck vor , wenn du das anklickst kippt des Dreieck nach unten und öffnet eine ganze Reihe von Namen. Du brauchst die GPX Datei.Hier muss die PQ´s hinein!

Von deinem Download Ordner ziehst du per Drag and Drop deine Pockets auf deinen Desktop. Doppelklick drauf dann öffnet sich die Pocket. Du brauchst eigentlich nur die untere“.gpx“ Datei. Beide brauchst du NUR wenn es eine MULTI Cache Datei ist. Weil dort sogenannte wpts.gpx= Waypoints – Wegpunkte – die für Multi´s wichtig sind enthalten sind.
Nun per Drag and drop in den GPX Ordner deines Navigationsgerätes.
WICHTIG ist das die nicht auf deiner Karte des GPS Gerätes landen.
Hier ist Sorgfalt oberstes Prämisse.

Das hört sich sich erstmal kompliziert an, aber wenn du das einige male gemacht hast, kannst du diese Schritte blind im Schlaf.

Wenn alles richtig geladen ist, alle Reiter im GPS Gerät schließen, das die Dreiecke wieder mit der Spitze nach rechts stehen.
Das Navi ordnungsgemäß im Rechner auswerfen und zwar beide Garmin und die Karte einzeln. Sonst bekommst du die Fehlermeldung-Gerät nicht ordnungsgemäß ausgeworfen –
USB aus dem PC ziehen.
Wichtig ist nun die Daten zu überprüfen.
Das Gerät einschalten, damit unter freien Himmel gehen, da mit dich die Satelliten finden können.
Es braucht einwenig Zeit, damit das Gerät die neuen Daten lesen kann.
Nun kannst du, wenn alles richtig ist die geladene PQ auf deiner Karte im Gerät sehen und kontrollieren, dass alles ok ist.
Nichts ist dümmer als wenn du zig Kilometer gefahren bist und vor Ort das Gerät einschaltest und erst dann bemerkst, dass die Daten nicht da sind.
Das machst du nur einmal ohne Kontrolle, danach nie wieder.

So, nun kann es mit weiteren Herausforderungen der Dosen suche weiter gehen.

Das war jetzt alles sehr technisch! Das gehört aber mit zum Handwerkzeug, welches es zu beherrschen gilt.

Das war es erstmal für den zweiten Teil.
Im dritten Teil versuche ich einwenig über meine Vorgehensweise und Strategie sowie Besonderheiten beim suchen und finden zu erklären.

Happy Hunting aus Hamburg Gruß Andreas

Hilfen gibt es auch in verschiedenen Geocaching Foren oder unter Facebook

Geocaching Einführung zwei

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Geocaching Einführung eins

Moin aus der schönen Hansestadt Hamburg.

In und um Hamburg liegen schätzungsweise mehr als 10.000 Geocaches versteckt!
Das ist eine extreme Dichte an Möglichkeiten dieses schöne Hobby auszuüben.
Ich bin draußen in der Natur an frischer Luft ich bewege mich.
Auch super, wenn ich einen Hund habe – oder auch Kinder ab 7 Jahre.

Wo fange ich an? Am besten ist es natürlich jemanden zu kennen der aktive Cacher ist und der einen mal mitnimmt.

Wenn du keinen Kennst ist das auch kein Problem.
Aller Anfang ist nicht immer leicht, geht aber.

Meine Beschreibung hier kann am Anfang hilfreich sein.

Grundvoraussetzung ist das du dich einigermaßen mit Computern auskennst.
Weil eine Kenntnis wie ich mich im Internet bewege muss, hilfreich ist.
Auf der Internetseite: www.geocaching.com muss man sich registrieren. Die üblichen Daten eingeben. Du benötigst eine E-Mail-Adresse. Am besten eine neue oder ungenutzte Adresse nur für Geocaching.
Es macht Sinn, wenn ich noch nicht genau weiß, ob mir das gefällt, erstmal keine Mitgliedschaft (Member) abzuschließen.
Diese kostet um die 30.-$ Dollar ca. 25.-€ Euro für ein Jahr.

Ihr müsst euch einen Nick Name (Alias) Namen ausdenken.
Jeder Name darf weltweit nur 1x verwendet werden.
Ganz wichtig ist, möglichst kurz sollte er sein.
Weil meist nicht viel Platz in den Logbüchern unterwegs ist.
Da ist es auch besser etwas Kurzes zu haben und du musst nicht soviel und nicht solange schreiben. Warum das so ist, erkläre ich später.
Ihr braucht zum Anfang erstmal ein Internet fähiges Mobiltelefon.
Es ist gut ein hohes Datenvolumen( 2GB oder mehr) zu haben, weil unterwegs schon ein gewisser Datenverbrauch zusammen kommen kann. Wenn ihr eine schnelle Verbindung habt ist das ein guter Vorteil.LTE oder 4 G ist gut.

Nun lädst du im App Store die App GEOCACHING Find your next Adventure herunter.
Diese ist kostenlos!
Am besten zu Hause im WLAN Netz Anmelden und drin bist du. Du benötigst dann deine Ortungsdienste auf dem Handy (GPS). Damit du besser von den 3-8 Satelliten geortet wirst, kann es von Nöten sein damit einmal unter freien Himmel zu gehen.
Die Karte des Apps öffnen und dann muss ein blauer Punkt, der blinkt erscheinen.Der blinkende Punkt bist du! Es kann sein das das erstmal die Karte von Seattle/USA angezeigt wird. Dort steht der Weltweite Server. Dann warten bis du Satelliten Empfang hast.
Dann sind auf der Karte verschieden farbige kleine Kreise.Das sind die Caches. Grüne sind Traditionelle (Tradi‘s) gelbe Multis, blaue Fragezeichen sind Mysteris. Fangen wir einmal einfach an. Du klickst auf den dir nächsten grünen Tradi. Dann zeigt dir die Karte den Namen. Zum Beispiel „Rate mal was hier ist..“
Da geht dann ein Fenster mit einer Beschreibung (Listing)auf, da steht beschrieben wieso weshalb warum eine Geschichte des Ortes oder oder oder.
Da stehen auch Hinweise diesen Cache zu bestimmten Uhrzeiten zu machen, weil es ein belebter Ort ist oder du benötigst ein Werkzeug.
Dein wichtigstes Werkzeug ist ein Kugelschreiber. Gehe nie ohne Schreiber irgendwohin. Ich habe immer in allen Jacken Minimum einen Kugelschreiber auch im Auto, oder auch 2, in der Fahrradtasche sowieso. In den meisten Verstecken sind keine Schreiber, doof wenn du einen Cache ausfindig gemacht hast und kannst dich im dort hinterlegten Logbuch nicht eintragen. Das ist der Beweis das du ihn gefunden hast. Dort trägst du dich mit deinem Nick Name ein, wenn Platz ist das aktuelle Datum.
Der Cache hat also einen Namen, eine Beschreibung vieler wichtiger Informationen.
Die GC Nummer jeder Cache auf der Welt( Stand 10/ 2018 ca. 3,1 Millionen) hat eine einmalige GC Nummer z.B GCS5BTJ diese ist nützlich wenn du über eine Suchfunktion diesen suchen möchtest.
Da steht welche Schwierigkeiten = also wie schwer es ist den zu finden, wie stark der getarnt ist.. 1 ist ganz einfach(z.B mit einem Magnet an einem Verkehrsschild) und 5 ist sehr schwer zu finden, also extrem gut( z.B eine Folie drauf oder drunter geklebt) getarnt.
Und das Terrain also der Untergrund zeigt die 2.Zahl an. Meist steht dann da: 1,5 Schwierigkeit und 2,0, als Terrain. Das heißt also leicht zu finden und der Untergrund ist z.B. nicht der mehr der Gehweg, sondern ein kleines Stück abseits. Wenn da Untergrund 3,0 stehen sollte, kann ein kleiner Graben oder eine Böschung überwunden werden müssen.Bei Terrain 5 kann der auf einem Baum oder unter einer Eisenbahnbrücke sein.Ist für den Anfang viel zu gefährlich, lass es bitte. Schwere Caches immer mit 2 Leuten machen. Riskiere bitte nicht deine Gesundheit oder sogar dein Leben um ein Cache zu machen.
Am Anfang ist es leichter sich Verstecke mit so 1-3 aus zu suchen. Dann stellt sich zum eingewöhnen leichter ein Erfolg ein. Wenn der Cache im Wald liegt und in der Beschreibung/ Listing ein Parkplatz angegeben ist, macht es Sinn diesen auch an zu steuern. Der Owner(Besitzer) der Dose hat sich etwas dabei gedacht. Vielleicht ist es auch die einzige Möglichkeit sein Cacher Mobil, sein Auto abzustellen. Achte auf die Hinweise in der Beschreibung, vielleicht ist es ein Naturschutzgebiet und es darf nicht überall hingelatscht werden.
Die Natur ist es Wert geschützt zu werden, wir habe nur eine davon.
Ein no go ist unterwegs Müll- Kippenschachteln, Kaugummipapier oder Verpackung vom Snickers- in die Umwelt zu werfen.

Nun musst du auf deinem Smartphone oder auch schon GPS Gerät den Start drücken, dass das GPS rechnen kann wohin es gehen soll. Du siehst dann die Entfernung in Metern “Luftlinie„ ganz wichtig = Luftlinie heißt über Grundstücke Häuser Gebäude Flüsse Straßen usw. hinweg.
Wenn du zu Fuß gehst ist das einfach, mit den Fahrrad musst du einen Weg finden drum rum zu fahren. Du kannst aber in den Einstellungen auch Auto Route also Straße eingeben. Da gewöhnst du dich schnell dran. Bitte achte Privatgelände.Wenn du dann schon ganz dicht dran bist= 10 Meter gehst du immer dem Anzeige Pfeil oder auch elektronischen Kompass in Richtung Ziel die Entfernung wird dir angezeigt.
Wenn am GZ Ground Zero also am Ort des Versteckes angekommen bist, schaust du dich um und suchst mit deinem Blick die näheren Meter nach etwas verdächtigen Ausschau. Wenn es mitten in Stadt gelegen ist, kann es ein Geländer ein Schild ein Pfosten eine Bank von einer Bushaltestelle sein. Du kannst im Listing einen Hinweis anzeigen lassen. Der kann zur Verwirrung auch Rückwärts geschrieben stehen. Oder eine Verschlüsselte Botschaft zB +- oder Polig oä. also magnetisch. Suche etwas aus Metall (Aluminium ist nicht Magnetisch) Der Cache kann je nach Größe eigentlich überall drin dran drunter drüber sein. Da bekommst du einen Sinn für, wo das sein könnte. Schau nach der Größe, dass schließt manche Dinge schon einmal aus. In welchem Gelände muss ich suchen? im Gebüsch am Baum an der Wurzel oder hängt da evtl. ein komisches Vogelhäuschen, welches nur so aussieht (das Einflug Loch ist dann zu)
Oder oder oder es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten wo es sein kann.
Versuch macht klug. Einfach suchen.

Und jetzt wird es schwierig!

Geocaching ist ja etwas Geheimnisvolles! Die Kunst besteht darin andere Passanten(Muggels= nicht eingeweihte Menschen)NICHT auf sich aufmerksam zu machen.
So das keiner mitbekommt, was ihr da gerade macht. Tu teilnahmslos, plötzlich musst du dir die Schnürsenkel zu machen, dir ist etwas runtergefallen oder so. Wenn dich Muggels ansprechen sollten, kannst du erklären was du tust, was als Einsteiger meist keinen Sinn macht – oder Märchenstunde du beobachtetest Vögel oder Bienen irgendeine mini Geschichte um die Muggels los zu werden.
Zur Not musst du später noch einmal wiederkommen. Also immer Stealth Modus unsichtbar unbeteiligt damit das Versteck auch Versteck bleibt, damit andere später (auch Jahre) noch dran Spaß haben.
Ich bin gerade erst in einem anderen Bundesland gewesen und habe einen Cache gesucht und auch gefunden, der liegt da seid ca.16 Jahren in einem Wald.
Ich war im Sommer in Berlin und habe das älteste Versteck
Fist Berlin aus 2001 mitten in der Stadt gelegen besucht.

So mal angenommen du findest die Filmdose – diese wird sehr häufig verwendet unter einer Sitzbank befestigt per Magnet, oder Halterung(aus dem Baumarkt) oder Klettband.
Schau dich nochmal um, das du unbeobachtet bist und schnell(um nicht ertappt zu werden) deinen kurzen Nick Name in das kleine Logbuch einzutragen mit heutigen Datum zurück in die Dose und ab in die Halterung.
Du entfernst dich vom Cache um nicht jemanden auf dein Tun aufmerksam zu machen.
Wenn du es mit deinem Smartphone gefunden hast(in der Stadt geht das gut, im Wald mit Blättern an den Bäumen kann es sein, dass dein Signal schwach ist , sowohl Mobilfunk als auch Ortungsfunktion.
Mit dem Smartphone kannst du, wenn du mit dem Internet Online bist,
den Fund sofort im App loggen. Unter Aktivität kannst du die letzten Log Einträge lesen. Manchmal hilft es diese genau zu lesen um irgendwelche Hinweise heraus zu lesen – oder ob der letzte ihn überhaupt gefunden hat.
Aufgefunden drücken. Dann schreibst du einen kurzen Text über deine Suche. Du verrätst aber nichts, keine genaue Kennzeichnung davon. Zum Beispiel so: Bei einem Rundgang durch den schönen Stadtteil Bergedorf kam ich hierher.
Ich musste ein paar Muggels ihres Weges gehen lassen, bevor ich schnell die Dose griff und mich im Logbuch eingetragen habe. Danke für das herführen verstecken und hegen und pflegen der Dose. Gruß von xxx. Wenn die Dose eine schöne Bastelarbeit gewesen sein sollte, kannst du einen Favoriten Punkt geben. Mann sagt auch blaue Schleife im Log dazu. Pro 10 gefundene Dosen, hast du einen Favoritenpunkt(FP) zu vergeben.
Senden und fertig ist.

Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten gefundenen Cache.

Meinen ersten fand ich auf Madeira, aber ich war noch nicht angemeldet. Zählte also noch nicht. Mein erster in Hamburg hieß die „rosa Bank“ irgendein Irrer hat eine Parkbank Rosa angemalt. Der Cache war unter der Bank in einer Halterung versteckt.
Nach dem loggen erschein nun auf der Karte mein erster Smileys.
Der erster war gefunden! Ich war total angefixt und ich bin noch bis heute etwas süchtig nach dem schönen Hobby.
Und noch Lust auf 181 Meter zum nächsten? Auf zur nächsten Herausforderung. Wenn ich irgendwo bin, gucke ich immer in meinem App, ob da was in der Nähe gesucht und gefunden werden will.
Deswegen habe ich auch in 7,5 Jahren auch schon 4.220 Dosen gefunden.
Es ist auch nicht schlimm, wenn du mal vergebens suchst und die Dose einfach nicht findest. Das passiert mir auch noch einige Male. Der ist entweder sehr gut getarnt oder ich bin heute blind oder und deswegen ist ein Stealth Modus wichtig, der Cache ist einfach weg- geklaut, zerstört, gemuggelt.

Soweit erstmal von mir.
Später geht es weiter … so long Happy Hunting von Andreas

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ein Geocache Versteck
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Feuer am Himmel

Während meines Aufenthaltes im Rahmen einer Rehabilitation habe ich einige tolle Bilder vom Sonnenaufgang gemacht.
Ich könnte bestimmt 20 tolle Fotos posten. Der Himmel war unglaublich rot, blau, grau und teilweise schwarz.
Selten habe ich solch einen Sonnenuntergang beobachtet.
Auch diese Fotos sind Schnappschüsse mit meinem Mobiltelefon, und nicht bearbeitet.

Die Urheberrechte sind meine persönlich und sind NICHT zum kopieren freigegeben.

 

 

Featured Regenbogen

Regenbogen Nummer zwei

Da fällt mir doch gleich noch ein Regenbogen ein, den ich schon im Frühjahr diesen Jahres von meinem Arbeitsplatz aus aufgenommen habe.
Und beide erschienen in Richtung Osten ! Zufall

Meine Bilder bearbeite ich generell nicht.
Und sind Schnappschüsse mit dem Mobiltelefon gemacht.

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Geocasching

In einem Urlaub 2011 mit guten Freunden auf der Insel Madeira, lernte ich das Hobby Geocaching kennen.

Mit einen Outdoor Navigationsgerät sucht man bestimmte Koordinaten, wo verschiedene Dosen, Behälter, Petlinge versteckt sind. So genannte Caches.

In unseren Breitengraden suchen wir die Nord und Ost Koordinaten.

Auf der Kreuzung beider liegt das Geheimnis versteckt.

Geocaching gibt es in Deutschland seit ca. 2001/2002

Auf der Internetplattform: www.geocasching.com sind die Verstecke beschrieben.

Sie unterscheiden sich in Schwierigkeit und Terrain Wertung.

1 ist einfach und 5 ist ganz schwer.

Ich suche z.B. N*53 15 623 und O*07 09 197 und auf der Kreuzung beider muss ich suchen. Das Versteck hat einen Namen z.B. Der Waldgeist.

Und ich suche mit dem GPS ( Garmin Oregon 700 )durch Wiesen und Wälder oder auch mitten in der Stadt. Aber auch ein Mobiltelefon mit Internetverbindung und Ortungsdienst geht.

In und um Hamburg liegen schätzungsweise ca.10.000 Dosen versteckt.

Das macht Spaß, der Weg ist das Ziel und die Freude es gefunden zu haben.

Ich bin draußen in der Natur unterwegs, bei guten aber auch bei schlechten Wetter. Entweder zu Fuß oder oft auch mit dem Fahrrad.

Ich dem Cache ist ein kleines Logbuch, worin ich mich mit meinem Nickname eintrage.                                  Damit es kontrollierbar ist.

Es können auch kleine Dinge zum Tauschen enthalten sein. Oder sogenannte TB’s = Travelbag ein mit einer einmaligen Nummer versehenen Gegenstand der von Cache zu Cache mitgenommen wird, also eine Reise macht. Der Eigentümer vergibt einen Namen und eine Aufgabe ( Reise nach New York und komme zurück nach Bremen) Das kann ein Jahr oder auch mehr dauern.

Mit der vergebenen Nummer lässt er sich Tracken – verfolgen –

Travelbug
mein TB

Meinen Fund logge ich dann Online auf der Plattform oder über einen Smartphone App. Auf der Karte erscheint dann ein Smiley.

Die Caches gibt es überall auf der Welt. Deutschland ist voller Verstecke- viele viele Tausend

Wir haben schon Dosen in vielen Ländern ( im Urlaub) gefunden. Zum Beispiel Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich aber auch schon Neuseeland.

Zur Zeit sind wir (meine liebe Frau und ich) bei 4.190 Dosen in 7 Jahren. Das sind schon viele, es macht Spaß und wir sind in der Natur unterwegs und ich lerne immer wieder Orte kennen, an die ich sonst nie kommen würde.

Die meisten Dosen verbinde ich mit einer Rad Tour oder auch zu Fuß.

Ich werde immer mal wieder Geschichten hierüber Posten.

Die beiden Bilder zeigen einen recht großen Behälter der mitten in einem Wald auf einen Hügel verborgen ist.

Ich musste weit laufen und zu guter letzt noch den Hügel ersteigen.

Ich werde in meinem nächsten Post beschreiben, was ich an Ausrüstung benötige
und wie ich das erste Versteck finde.
Bis dahin Happy Hunting Gruß Andreas

Kamele

Kuriositäten in Mecklenburg

Heute war ich in Sternberg zum Geocaching.

Nachdem ich die Sternberger See Runde gesucht und gefunden habe,

bin ich noch etwas nach außerhalb gefahren und dort standen tatsächlich einige Kamele und nebenan auf einer Farm eine große Gruppe von Strauß! Die Mehrzahl von Strauß- Strauße-Straußen ??

egal. Sehe ich nicht häufig.

Der Ort Sternberg ist schön und Landschaftlich sehr Reizvoll. Tolle Gegend hier. Viel Natur zum Erholen und Entspannen.

Hamburger Rathausmarkt

Der neue aus dem Norden

Genau weiß ich noch nicht welche Geschichte ich schreiben werde.

Mir wird schon etwas einfallen…

Mein Name ist Andreas aus der schönen Hansestadt Hamburg.

Hier geboren, arbeitend und lebend.

Ein echter Hamburger Jung.