Bemerkenswert

Meine Sicherheit erhöht

Schon seit einiger Zeit hatte ich den Gedanken an andere, bessere und vor allen dingen sichere Enduro Stiefel gehabt. Wasserdicht, bequem und bezahlbar sollten Sie sein.

Viele Stiefel die anprobierte waren vorne zu schmal, oder sagten mir von der (braunen) Farbe nicht zu.

Meine Frau und ich waren heute in der Hamburger Louis Filiale Süderstraße,                um uns über ein Kommunikations System zu informieren. Eher durch Zufall kamen wir in der Schuh Abteilung vorbei. Und da viel mir mein Schuh Wunsch wieder ein. Oh Hilfe , ich habe einen Schuh Wunsch – ich könnte schreien vor Glück 😉

Hurra, die hatten einige Alpinstars Toucan Siefel  vorrätig.

Ich habe noch nie Schuhe der Größe 43 besessen. Die hier fallen ja eher klein aus.

42 waren doch zu eng, aber 43 passt. Und der Preis von 329,95.-€ fand ich ok.

Enduro Stiefel
GoreTex Alpinstars Toucan
Goretetex Enduro Stiefel
der Enduro Stiefel von Alpinstars

Im Vordergrund stand bei der Kaufentscheidung die Sicherheit. Bei einem Unfall ist der Fuss stark gefährdet, schwer verletzt zu werden und sich Brüche und Sehnenabrisse und ähnliches zu zuziehen.

Da wir im Juli und August zu zwei Touren aufbrechen, wollte ich das vorher erledigt haben. Im Internet Schuhe zu bestellen ist nicht meins. Gerne probiere ich sie vor an.   Ich mache sonst keine wirkliche Werbung für Produkte, ich bekomme kein Geld dafür, diese Zeilen hier zu schreiben.

Der Stiefel hat einen Kunststoff Schienbeinschutz, ein Knöchelschutz mit flexiblen Gelenkschutz und eine integrierten Fersen und Zehenschutzkappe.

Das Verschlussystem ist aus Aluminium und kann bei Bedarf einfach ausgetauscht werden.

Des weiteren hat der Enduro und Touren Stiefel ein austauschbares anatomisches Fussbett. Die Sohle ist von Goodyear rahmengenäht.

In den letzten 25 Jahren hatte ich immer Motorrad Stiefel von Daytona. Die sind echt Klasse, halten lange und sind von guter Qualität. Der Trans Tour Man GTX fand ich irgend wie nicht harmonisch am Fuß. Nun also Alpinstars

Nach der ersten Tour werde ich mal einen Fahrbericht schreiben und meine Erfahrungen beschreiben.

Welche (Enduro) Stiefel fahrt Ihr so ?

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Umbau von einer Serien GS zu einem Einzelstück

Moin und Hallo zum  Umbau meiner BMW R1200GS zu einem Einzelstück.

Von Anfang an war das so eigentlich nicht geplant. Aber im Laufe der Zeit kam das eine zum anderen. Ich gehöre nicht zu der Kategorie Weltreise GS mit allem dabei. Nein ich habe noch nie für irgendein Mopped Koffer oder Topcase besessen. Einige Dinge wie die Gepäckbrücke und die Soziusfussrasten habe ich abgebaut. Als erstes habe ich den Cradle für das BMW Navigationsgerät abgebaut und durch eine abschließbare Touratech Halterung ersetzt. Ein Garmin Zumo 590 ist seit dem mein Begleiter. Ich bin kein Spezi in Sachen Basecamp, aber es geht so. Viele Dinge probiere ich einfach aus. Bedienungsanleitungen lesen ist nicht mein Ding.

Einige Anbauteile für die Sicherheit habe ich dran gebaut. Schwarze Krauser Sturzbügel in der kleinen Version. Kardan Sturzpad und Vorderradprotektoren von Wunderlich. Da meine Frau ein eigens Motorrad fährt(Triumph Street Triple) benötige ich kein Soziussitz. Hier kommt von Touratech eine Gepäckplatte in einem hellen freundlichen schwarz zum Einsatz. Mich störten farblich die an der Seite befindlichen Alu Plastikabdeckungen. Diese ließ ich ich einfach schwarz folieren.

TT Soziusgepäckplatte

Im ersten Winter ließ ich einige Anbauteile schwarz Pulvern bzw. lackieren. Die Heckabdeckung hinten , hier unter der TT Platte zu sehen. Die Ventildeckel sind nun matt schwarz und der originale Endschalldämpfer ist nun schwarz wie die Nacht.

Den Serienmäßigen Spritzschutz am Hinterrad habe ich abgebaut, und eine TT Kennzeichenspritzschutzplatte untergebaut.

Zwischenstand

Das ganze ist natürlich immer mit Geld ausgeben verbunden. Ich hatte ja Zeit und eins nach dem anderen wurde verändert.

Den Spritzschutz am Vorderrad verlängerte ich durch ein Teil von Wunderlich. Hinten ist ein Mudsling zum Schutz des Federbeins verbaut. Ein dunkles BMW Windschild in original Höhe und ein dunkles Windleitschild darunter.

Der Einlass der Wasserkühlung wird durch ein Wunderlich Metallgitter geschützt. Mit den Blinkern hadere ich noch. Mir schwebt ein kürzerer Blinker vor – kleiner –  Kellermann oder Highsider. Ist recht teuer weil, einer zwischen 59.- € und 89.- pro Stück kostet.


Sommer 2018

Was ich immer verspürte, wenn ich länger als 150 Kilometer am Stück fuhr, mir tut der Arsch weh ! Warum ? Weil mein Po komisch geformt ist ? Ich wiege normale 76 Kg. Vielleicht habe ich zu wenig Fleisch am Hinterteil? Nein, dass Problem ist die mangelte Stützung des Beckenknochen von der Sitzbank. Die ist mir viel zu weich.

Also bin ich zu Touratech Nord gefahren, und habe eine TT Kahedo Dry Ride Fahrersitzbank ausprobiert. Und siehe da, dass Arschweh ist so gut wie weg.

Am Rahmen habe ich die Rahmenschützer von der GS Rallye angebaut. Die Hupe von BMW ist eine leise Tröte ! Da musste etwas anderes her um auf mich aufmerksam zu machen. Da wollte ich eine Wolo Hupe von Hornig mit 126 Dezibel haben. Alter ist die Laut !! Da springt jeder beiseite auch Fussgänger mit Kopfhörern auf den Ohren.

Außerdem habe seit dieser Saison, verstellbare Fahrerfussrasten von Gilles Tooling dran. Der Vorteil meines Erachtens ist die breitere Aufstellfläche für die Stiefel und die sind 2 cm tiefer und natürlich schwarz. Ich war nie ein Fan von Tankrucksäcken, aber ein paar Kleinigkeiten mitnehmen zu können ist hilfreich. Aber ich hasse es wenn der TRS am Tankcover am Lack scheuert. Also habe ich mir von SW-Motec den den ION Tankring mit dem kleinen Daypack TRS gekauft. Praktisch für eine kleine Flasche Wasser, Sonnenbrille und ein zweites paar Handschuhe. Ich hatte ja noch die kleine Hecktasche von TT für den Rest. Für eine Woche Urlaub habe ich das große Softpack von BMW. – Reicht erstmal – Mals sehen… Im Sommer nächsten Jahres wollen Kirsten und ich eine geführte Motorradtour mit Nicebike ( www.nicebike.de ) in den Schwarzwald machen.

Quattro Black

Nachdem ein leider verstorbener enger Freund einen schweren Verkehrsunfall hatte(sein Tod war erst 2 Jahre später und hatte nichts damit zu tun), weil eine junge Autofahrerin ihn übersehen hatte, machte ich mir Gedanken, über besser gesehen werden. Schwarzes Bike, schwarzer Anzug, aber der knallgelbe BMW Carbon Helm 7 ! reicht das ?

Na ja wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer nicht aufpasst, lässt sich das schwer vermeiden.

Da ja an den Adventure GS die hellen BMW LED Nano Zusatzscheinwerfer serienmäßig verbaut sind und wenn mir so ein helles 3 fach Licht entgegen kommt, ist das schon sehr auffällig.

Also lasse ich mir in diesem Winter diese Nano LED Zusatz Scheinwerfer anbauen. Mein Beitrag zu besser gesehen werden. Im allgemeinen kann ich nur an alle Biker appellieren= macht euer Licht an !!

So nach jetzt 2,5 Jahren Fahren und immer wieder etwas verändern an meiner GS, gibt es nur noch eventuell die Blinker zu verändern.

Eine nicht unerhebliche Menge an Geld in einem 4 stelligen Betrag ist in mein Projekt “ Quattro Black“ geflossen.

Ich habe jetzt ungefähr 11.350km gefahren. Und mein Fazit für die 2016er R1200GS ist: einfach geiles Motorradfahren. Macht echt Spaß in allen Lebenslagen. Tolles Handling, super Fahrwerk, klasse Motor der seinen Charakter durch Vibrationen und Gerassel deutlich macht.

Nicht umsonst das meist verkaufte Motorrad in Deutschland seid Jahren. Und warum – das Bike kann sehr viel sehr gut und hat nicht viele Schwächen. Ja es rappelt und Sie ist nicht das schönste und schon gar nicht das Preiswerteste Motorrad. Einige Nachteile sind jammern auf hohen Niveau. Eine R1200GS ist wie ein Leatherman ein Multitool zum Rasen, Reisen, Offroad mit den richtigen Reifen, oder zu zweit durch die Weltgeschichte fahren. 

Einzelne technische Probleme gibt es. Ein Rückruf wurde vom KBA angeordnet: Gabelstandrohrbuchen mussten aufgepresst werden. Meine hatte ausgerechnet ein Elektronik Fehler im Gasgriff. Gerade als ich zu einem BMW Motorrad Treffen war. Das Potentiometer zickte rum , fiel immer wieder in den Notlauf. Nach 3 Werkstattbesuchen in Kassel konnte zu guter letzt eine neue Software aufgespielt werden. Seit dem läuft Sie Problemlos.

Auch die Pirelli Scorpion Trail 2 Reifen sind ein Volltreffer. Super Reifen für Straßenorientierte Tourenfahrer. Gutes Handling, sehr guter Grip in allen Lebenslagen, abwinkeln bis zur Reifenkante kein Problem und kein Pendeln. In manchen Foren liest man davon, ich habe das nicht erlebt. Wichtig ist der richtige Reifendruck bei vorne 2,5 und hinten 2,8/2,9.

Auch die originale höhe des Windschildes ist für meine 1,75 m gut. Ich stelle es nicht ganz hoch aber fast. Die Windgeräusche sind oft störend, aber ich fahre meist mit extra für mich angepassten Gehörschutz(gibt es beim Hörgeräteakustiker für ca. 160.-€)

helles freundliches schwarz

So, nun habe ich erstmal genug berichtet. Ich melde mich später wieder. Nun ist erstmal Winterpause, vor März je nachdem wie das Wetter sich entwickelt, ist nichts mit fahren.

Unfallfreie Fahrt wünscht aus der schönen Hansestadt Hamburg Andreas

mein Probefahr Marathon

Moin und Hallo zu meinen Erfahrungen mit einigen verschiedenen Motorrädern während einer Probefahrt. Nach dem ich also die Speed Triple 1050 endlich verkauft hatte, konnte ich mich also um etwas anderes kümmern. Ich brauchte diesen Ertrag ja für ein anderes Motorrad.

Irgendwie war mir klar, dass ich eine aufrechte Sitzposition beim fahren und einen passenden Kniewinkel benötigte. Tja und was bieten die Hersteller aller Länder so alles an ? Ich bin mir gerade nicht mehr sicher ob ich die Reihenfolge hier richtig wiedergeben, aber ich glaube das ist nicht das wichtigste.

ein MT 09 Foto hatte ich nicht in meiner Zeitschrift

Am Anfang fuhr ich eine Yamaha MT09 mit Dreizylinder Motor und 193 Kilogramm Gewicht. Die sollte 115 PS haben !? Konnte ich nicht alle finden, meiner Meinung nach hinkte die im Vergleich mit einem Triumph Triple deutlich hinterher. Schon auf den ersten Kilometern wußte ich : nöö nicht meins. Leicht und handlich gut zu fahren gute Sitzposition und eher etwas günstiger als andere.

Tenere 1200

Da dieser Händler mehrere Marken vertrat, wusste ich also schon, dass ich möglichst immer die gleiche Strecke fahren wollte. Ich kenne die Gegend da recht gut, mit einigen guten Kurven und einer sehr langen geraden zum Feuer machen und einer sehr scharfen rechts Kurve – toll wie gemacht für eine ausgiebige Probefahrt –

Die MT 09 zurück und auf eine Suzuki DL 1000 gestiegen. Die Sache bei den verschiedenen Motoren Konzepten ist die Charakteristik, die muss mir gefallen. Die DL 1000 hat ein V Motor. Ganz anders mit 98 PS. Hier war das Gewicht mit 208 Kilogramm angegeben.

V Strom

Ja, ganz nett aber es könnte vehementer nach vorne gehen. Wenn ich am Kabel ziehe – oder am Ride by Wire – darf das gerne flott nach vorne gehen. Der V Motor, ich kann gar nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat, aber der Funke ist nicht übergesprungen. Irgendwie habe ich bei einer Suzuki immer den Eindruck das die Verarbeitung und die Wertigkeit etwas einfacher ist. Nicht schlecht, dem Preis aber angemessen.

Ich bin kein Sportfahrer, aber flott darf es sehr gerne nach vorne gehen. Dann hatte ich 2 Wochen Pause, weil ich die Yamaha Tenere 1200  mit Zweizylindern und 112 PS fahren wollte. Mit  Kardan wog die auch gleich 261Kg. Ich hatte so ein paar Vorstellungen von meinem neuen Bock und zwar gerne Kardan, mit ABS ist ja klar und inzwischen auch Zulassungsvorschrift, sowie ganz wichtig Tempomat. Mancher würde sagen wozu das den ? Auf langen Strecken ist das sehr angenehm auch mal die rechte Hand vom Lenker nehmen zu können. Und in Tempobegrenzten Zonen schont es meinen Geldbeutel.

Ja, die Tenere war ganz gut, aber ich merkte schon den Gewichtsunterschied zu den anderen beiden Bikes. Ist halt eine dicke Zwölfhunderter mit Kardan, aber auch ohne technischen Schnickschnack.

Was mir bei dem meisten Händlern aufgefallen ist, dass hinter her kaum ein Gespräch gesucht worden ist. Kein Getränk, kein anderes Bike angeboten, nicht gefragt was meine Bedürfnisse sind. Schlüssel abgeben und Tschüss. Keiner Fragte später einmal telefonisch nach, ob er er mir etwas anderes anbieten kann.

Wieder nach zwei Wochen( ich hatte immer nur einen Wochentag frei), dass musste also zu den freien Terminen der Händler passen.

Mit meiner Frau fuhr ich auf einem Samstag zu Honda um eine Africa Twin auszuprobieren. CRF 1000 mit 95 PS und die hatte ein Doppelkupplungsgetriebe. Das wollte ich unbedingt probieren. 

A Twin

Und ab ging es am anderen Ende der Stadt in Richtung Elbdeich. Vielleicht hatte ich die Handhabung nicht voll verstanden, aber selbst in der manuellen Stufe, fand ich das mit dem DCT fahren… na ja eher langweilig. Die 230 Kilo leichte Enduro ließ sich gut handhaben und hatte einen guten Windschutz.

Schade, ich war echt enttäuscht. Nach dem ich das Bike zurück brachte, sagte mir der Verkäufer, dass die Nachfrage sehr groß sei und momentan alle Bikes ausverkauft sind und der Nachschub erst im nächsten Frühjahr lieferbar sein wird. Ohh, da habe ich dicke Backen gemacht. Ok dann eben keine Honda.

Wieder eine Woche später fuhr ich an meinen freien Tag die Tiger Sport 1050 von Triumph. Ja, da war er wieder der fauchende Dreizylinder.

Tiger Sport

Fuhr sich toll, macht Spaß, wenn die weiche Vorderradgabel nicht wäre. Die ist mir persönlich zu nachgiebig. Ich hatte kein direktes Gefühl für das Vorderrad. Ich war angetan und habe die mal auf meine Liste gesetzt. Nachteil kein Tempomat bestellbar. Die Wertigkeit und Haptik war sehr gut ein feines Finish von denTeilen her. Toller Sound gute aufrechte Sitzposition.                                                                                                  Inzwischen waren schon einige Wochen vergangen und ich war noch keinen Schritt weiter. Die große Explorer wollte ich auf Grund des mir zu hohen Gewichts nicht fahren.                                                                                                                        Auf zu KTM. In einer Millionenmetropole wie Hamburg gibt es ja alles. Zu erst fuhr ich die KTM 1050 als V Motor Zweizylinder mit 95 PS. Die sollte nur 205 Kg wiegen ? was trocken ?

Der Verkäufer meinte ich solle erst die kleine mit weniger Leistung fahren und dann die große. Gemacht getan. Raus aus der Stadt wieder Richtung Elbe und einige Kurven später merkte ich, dass der Motor mit seiner spitzen Charakteristik nicht zu meiner bevorzugten Art Motorrad zu fahren passt. Der Motor will auf die Fresse haben und gedreht werden. Geht ordentlich nach vorne. Aber immer drehen das Teil mmhhhh nee nicht meins.

Aber trotzdem fuhr ich dann noch die große 253 Kilogramm schwere Super Adventure. Meine Güte wie reißt die nach vorne- sagenhaft – also mal einige Kilometer auf die Autobahn, die am Vormittag auch frei war. 140, 150, 160 und immer schneller auf dem Tempo unbegrenzten Teilstück. Bei 230 hatte ich das Gefühl dass ein Pendeln sich ein stellt, ohne Koffer schneller als 235 traute ich mich nicht, das war mir nicht geheuer. Macht echt Spaß die KTM 1290 Super ADV. Aber langsam in der Stadt untertourig abbiegen wurde mit stuckern und Kettenruckeln belohnt. Bis in 2.ten runter um langsam normal abzubiegen war ok. Der Bock ist für mich gerade noch so handelbar. Durch die Sitzhöhe und das Gewicht wenn die Fuhre mit 30 Litern getankt so um die 253 Kilo wiegt. Der Schwerpunkt war mit dem großen Fass voll, hoch.Ich gab dass getankte Bike wieder ab.  Der Verkäufer war alleine und hatte nicht keine Zeit zum reden, also Tschüss.

So langsam wurden die in Frage kommenden Motorräder knapp.

Zur nächsten Möglichkeit hatte ich bei dem einzigen Ducati Händler in Hamburg Stadt, einen Termin auch wieder am frühen morgen vereinbart.

Als einzigster Händler, musste ich dort eine Sicherheitshinterlegung von 1.000.- per EC Karte hinterlegen. Also schön vorsichtig mit der Ducati Multistrada 1200 und den 160 Pferdchen. Diese wog laut Hersteller 232 Kg.

Die Multi von Ducati

Durch die Stadt fahren war eher doof, aber was solls. So richtig weit bin ich gar nicht gefahren, weil mir auch hier der hochdrehende Motor nicht gefiel. Ich habe nicht doll am Kabel gezogen, aber die Leistung kommt bestimmt oben heraus. Was mir auffiel, war dass mich einige Autofahrer mit der Lichthupe anblitzten. Hä? war ich zu schnell steht da ein Blitzer ? Dann fiel mir aber ein blaues Licht im Cockpit auf und das wollte mir sagen                  – alter du hast Fernlicht an – Tatsächlich, da ich nicht so große Hände habe, greife ich dicht am Griff ! und da der Schalter von der Lichthupe recht weit in den Griff ragt, schalte ich immer unbemerkt bei jedem Kuppeln das Fernlicht ein. Auch der Sound überzeugte mich nicht, zu mindestens so beim normalen fahren bis zu XX in der Stadt. Ja, zu schnell aber ich wollte mal einwenig beschleunigen. Nach anderthalb Stunden hatte ich genug. Das Handling der eher niedrigen Multistrada gefiel mir. Die Leistung habe ich nicht wirklich testen können. Das war meine zweite Ducati Erfahrung in meinem Leben. Ich hatte mal eine Monster probiert. Ducati “ heute habe ich kein Foto für dich , du bist leider nicht weiter“.

Als ich meiner lieben Ehefrau Kirsten von meinem Plan, alle großen Reiseenduros fahren zu wollen, erzählte, sagte die nur trocken zu mir:      „du kaufst doch sowieso eine BMW“ Meine Frau kennt mich sehr gut. Das gute ist, wenn du eine selbstfahrende Bikerin als Frau hast, brauchst du keine Diskussion um ein anderes Motorrad führen und wohl möglich um freie Haushaltsgelder fragen. Frei Bahn also- fein –

Habe ich noch etwas vergessen zu erwähnen ? Ich habe keine Kawasaki ausgesucht, weil die nichts im Programm haben , was für mich in Frage kommen würde. Außerdem mag ich deren Grün auf den meisten Bikes nicht leiden.

Ich fasse also zusammen: Zweizylinder mit über 1000 Kubik, ab 100 PS, bequem sitzen und mit den Füssen wenigsten mit den Zehenspitzen den Boden berühren können, kein Dampfer über 250 Kilogramm, Tempomat, gerne mit Heizgriffen. Und eine Marke wovon es mehr als nur ein paar verstreute im Bundesgebiet gibt- wegen Service und so –

Ich habe es gerne bequem mit guten Windschutz, Kardan wäre super. Was bleibt jetzt noch auzuprobieren ?

BMW na klar. Ich war schon mal in der Niederlassung zum gucken…       und was soll ich sagen .. ich wurde überhaupt nicht wahrgenommen, geschweige den, begrüßt ! Trotz längeren Aufenthalt in dieser großen BMW NL – kein Kontakt zu niemanden- Ok, dann versuche ich es bei einem anderen Händler.                                                                                                                     Den fand ich dann auch schnell. Hier wurde ich freundlich begrüßt und die Probefahrvereinbarung mit 2.000.- SB  unterschrieben.

Die R1200GS war vollgetankt und recht neu mit wenigen Kilometern auf dem Tacho. Einmal Vollausstattung mit Touring, Comfort und Dynamik Paket , also volle Hütte. Inklusive Schaltassistent. Ein herrlich frisches Schwarz. Triple Black.

Das mochte ich natürlich leiden. Nach einer Einweisung in die Technik, konnte es losgehen. Ich war vielleicht 12 – 14 Kilometer gefahren, und mir war hier klar… meine Frau wird recht behalten. Eine BMW R1200 GS soll es sein. Einfach toll wie leicht sich die mit ca.244 Kilogramm schwere GS in die Kurven dirigieren lässt, ein sattes heraus beschleunigen aus den Ortschaften. Und das Fahrwerk bügelt alle Unebenheiten weg, als ob gar nichts wäre. So stellte ich mir das vor. Auch der Sound aus dem Serienmäßigen Endtopf ließ sich gut anhören. Der Schaltassistent tat seine Arbeit gut, wenn Geschwindigkeit, Drehzahl und Gasgriffstellung zusammen passten.

Die Triple Black

Ich war begeistert und zählte unterwegs schon mal mein Erspartes unterm Kopfkissen zusammen. Ich wusste so ungefähr das ich auf  Neunzehntausend und ein paar Euro kommen würde.

Nach zweieinhalb vergnüglichen Stunden rollte ich vollgetankt beim BMW Händler wieder auf den Hof und war seelig und zufrieden über meine Erfahrung.

Sehr wahrscheinlich sah der Verkäufer schon mein breites Grinsen unterm Helm, als er zu mir nach draußen kam.

Na, wie war´s ? Na ganz toll, super. Bei einem Getränk meiner Wahl (das hatte ich bei keinem anderen Händler nur angeboten bekommen) setzten wir uns an seinen Tisch und konfigurieren schon mal eine 12 er Triple Black mit 3 Paketen. Ohne Koffer und Tütelüt drum herum.

Er nannte mir einen Barpreis inklusive einer zusätzlichen Garantieversicherung auf 4 Jahre.

Ich bat mir eine Nacht drüber schlafen aus. Ich hatte  nun acht verschiedene Maschinen getestet, aber die BMW gefiel mir sofort mit ihren tollen Fahreigenschaften am besten. Ich kam gut mit ihr zurecht und das satte heraus beschleunigen aus eher niedrigen Drehzahlen gefiel mir sehr gut.                                                                                                                               Ich hatte gut geschlafen und mit meiner Frau verabredeten wir zusammen am nächsten Tag zum Händler zu gehen und zu sagen: Ja, ich will die Triple Black mit 3 Paketen haben.

Da zum Jahresende 2016 das Modell 2017 schon in den Startlöchern stand überlegte ich noch die Euro 4 GS Modell 2017 zu nehmen. Aber der mir angebotene Preis war gut. Der Händler hatte noch eine stehen die kein Keyless Ride hatte. Die sollte es sein. Lustigerweise passte die Fahrgestellnummer zu meinem Geburtsjahr. Eine Woche sollte vergehen und ich konnte Sie am 1. September 2016 abholen. Ich musste noch schnell eine EBV Nummer von der Versicherung zur Zulassung besorgen und einwenig fehlendes Geld auftreiben. War das aufregend                             „eine neue BMW“                                                                                                      Ich konnte die Woche warten kaum ertragen, aber vorher hatte ich auch gar keine Zeit, den ich musste ja auch noch arbeiten.

Endlich konnte ich die dreifach schwarze abholen. Meine Zulassungsunterlagen hatte ich die Tage abgegeben und ein kleines Wunschkennzeichen war reserviert. Alles hatte gut geklappt und nach einer intensiven Einweisung in die komplette Bedienung, konnte ich Glücklich und zufrieden vom Händlerhof rollen. Am ersten Wochenende fuhren wir zusammen zwei ausgiebige Touren durch Schleswig-Holstein. Und schon waren die ersten 490 Km auf dem Tacho markiert. Lange hatte ich nicht mehr soviel Spaß beim Motorradfahren. Die Einfahrkontrolle bei 1078 Km war dann zwei Wochen später fällig. Morgens hin bringen und abends wieder abgeholt. Ich bekam ein Werkstatt Ersatz Krad, damit ich zur Arbeit und zurück kam.

Nun durfte ich meine neue GS auch voll belasten.

Das einzigste war mich stark störte, war der nervige Lärm vom Vorderrad. Da war ein Michelin Anakee 3 drauf. Durch seine groben Längsrillen im Profil machte der ordentlich Radau. Dieses Getöse wurde dann schön zwischen Lenker und Cockpit zum Fahrer hin geleitet.                                Nach dem ich einige Reifentests für große Enduros gelesen hatte, war mir schnell klar, das es ein Pirelli Scorpion Trail 2 die beste Wahl sei.

Bei Tachostand von ca. 1.700 km wechselte ich die Pneu. Das war eine unerwartete Geldausgabe, aber im nach hinein betrachtet war das eine sehr gute Entscheidung. Ich habe den ST2 inzwischen ca. 9.100km drauf und der Reifen ist super. Grip in allen Lebenslagen, ein tolles Handling und – kein Lärm mehr. Meine Empfehlung für eine R1200 GS.

Ich liebe es mein Motorrad nach meinen Vorstellungen zu verschönern und so änderte ich einige Details an der GS im Laufe der Zeit.

Den Veränderungen widme ich zu einem späteren Zeitpunkt ein Kapitel.

Bis dahin Tschüss

Gruß Andreas

Der Motorrad Führerschein

und die folgen..

Meine Motorrad fahren Karriere begann 1991, als mein Freund Thorsten plötzlich mit einer Yamaha FJR 1100 bei mir vor der Haustür stand und mich zu einer kleinen Spritztour einlud.                                                                        Einen 2. Helm hatte er dabei. Und los ging es. Dieses erste mal sollte meinem Leben einen völlig neuen Inhalt geben. In der darauf folgenden Woche meldete ich mich spontan bei einer Fahrschule an. Innerhalb von 3 Monaten machte ich die Fahrerlaubnis. Meine Eltern durften das nicht wissen.

Obwohl ich schon 26 Jahre alt war. Mütter haben ja immer Angst, wenn der Jung gefährliche Sachen machte. In dieser Zeit besuchte ich jeden Motorrad Laden in Hamburg und Umgebung, um mir mein erstes Bike zu kaufen. Meine Wahl viel auf eine Suzuki GS 500E mit gedrosselten 27 PS. Mehr durfte ich die ersten 2 Jahre nicht fahren. Das war zu dem Zeitpunkt das günstigste Motorrad in Deutschland. Ich glaube mich zu erinnern ca.5.400.- DM bezahlt zu haben. Mein Freund Thorsten fuhr mir das Bike nach Hause. Meine Fahrprüfung war erst 3 Wochen später. Jeden Abend habe ich mich auf mein Neuerwerb gesetzt um das Gefühl des fahrens zu spüren. War echt albern, aber ich war echt angefixt. 

Kurz vor meiner praktischen Prüfung, ging das Fahrschul Krad Honda VT 500 kaputt und ich musste plötzlich auf einer BMW R80R fahren.

Ein komplett anderes fahren, andere Dynamik oh je bin da da rumgeiert. Am Tag der Prüfung war ich super aufgeregt. Der Himmel war am 16. Juli 1991 voll mit Regenwolken, ich musste morgens als erster von zweien fahren.

Alles ging gut, ich hatte zum ende meiner Fahrt einige Regentropfen abbekommen. – BESTANDEN – Ich war echt erleichtert, geschafft.               Der zweite Prüfling hat dann die volle Norddeutsche Sommerregen Dusche abbekommen.

Nach der morgendlichen Prüfung musste ich den Tag aber noch arbeiten. Nach meinem Feierabend bin ich sofort nach Hause in meine Garage um sofort los zu fahren. Der Regen hörte aber erst am späten Abend auf.Bis zum dunkel werden bin ich durch die Gegend gedüst- es war unbeschreiblich schön. Ich habe jede Minute meiner Freizeit auf dem Bock gesessen. Meiner damaligen Freundin gefiel das gar nicht.

Im nächsten Sommer hatte ich im Schwarzwald in der nähe vom Titisee einen Unfall ! Mir nahm ein VW Bus die Vorfahrt in einer Ortschaft. Mit rechts knallte ich gegen den Bus und mit links bin ich bei ca. 52km/h unsanft auf der Nase gelandet. Mir ist außer einigen Prellungen nichts ernsthaftes passiert.

leicht beschädigt, aber noch fahrbar

Aber meine kleine Susi hatte einiges davon getragen. Nicht doll, aber mir tat es in der Seele weh. Ich ließ eine Reparatur durchführen. Der Unfallgegner musste alles bezahlen (seine Versicherung). Leider habe ich gerade festgestellt, dass ich von damals kaum Fotos habe. Die Fotos mussten ja im Labor noch mühsam entwickelt werden. Es gibt also nur diese vom verunfallten Mopped. 

Die Suzuki bin ich etwa 42.000km gefahren. Die zwei Jahre des beschränkten fahren mit 27 PS gingen dem Ende entgegen. Nun hatte ich einige Erfahrungen gesammelt und wollte eine größere Maschine haben.

Eine Honda CB Sevenfifty sollte es werden. In einem schönen rot metallic und satten 74PS bei 750 Kubik. Ich erinnere mich nicht mehr ob die neu oder gebraucht war.

Honda CB 750 Sevenfifty

Auch mit dieser tollen Honda bin ich viel in Österreich, Nord Italien und in den Vogesen  unterwegs gewesen.

Einmal fuhr ich bei dichten Nebel die Schau ins Land Strasse im Schwarzwald hinauf. Vor mir ein Auto mit Nebelrückleuchte an, und ich sehr langsam hinterher. Wie langsam ich wirklich fuhr, merkte ich, als die Leitplanke im Nebel vor mit auftauchte und ich abrupt nach links einlenkte und… ich lag auf´m Pinsel – auf Maul gefallen, weil ich für meine niedrige Geschwindigkeit zu stark eingelenkt hatte. Tja Pech gehabt, selber Schuld. Nur die linke Fahrerfussraste war abgebrochen plus einige Kratzer.

Im nächsten Ort war ein Motorrad Händler von einer anderen Marke. Der bastelte mir eine andere Raste an, so dass ich die Rückreise nach Hamburg antreten konnte. Heute betrachtet nach 27 Jahren Motorrad fahren, passieren solche Dinge einfach. Ich habe immer Glück gehabt, weil ich nie gerast bin, immer gute Schutzkleidung an hatte. Selbst bei hochsommerlichen Temperaturen fuhr ich immer mit voller Ausrüstung mit Lederanzug oder guter Textilbekleidung und Handschuhen uns so.

Meine gesamte Freizeit ging für das Mopped fahren drauf. Meine Jahresfahrleistung war zu meinen besten Zeiten so um 17-18.000 km im Jahr. Meine Freundin trennte sich von mir, weil Sie nichts damit anfangen konnte und auch nicht mit fahren wollte. Ich hatte also alle Zeit der Welt. Viele Nachbar Länder besuchte ich auf zwei Rädern. Es war einfach toll- eine wirklich schöne Zeit, ich lernte viele Gleichgesinnte kennen und machte viele schöne Touren.

 Auch die Zeit der Honda war nach über Vierzigtausend Kilometer gezählt. Zu meinem Geburtstag im Jahre 1996 kaufte ich mir eine feuerrote BMW R1100GS mit ABS. Gebraucht ein Jahr alt.

R1100GS und VFR 800

Ein tolles Bike mit Benzineinspritzung und dem besagten Antiblockiersystem. Das war damals ein Hightech.                                          Ich glaube die hatte 78 PS.

Mit der konnte ich richtig toll fahren, der Fahrspass war riesig, damit in die Kurven gucken und durch, die fuhr wie auf Schienen, dass Fahrwerk mit dem Telelever war grandios. Kardanantrieb- keine Kette mehr – etwas hochbeiniger, weil es eine Reise Enduro war. Ich bin mit der GS überall hin gefahren.

Im Frühjahr 1997 bin ich in Hamburg auf eine Motorrad Kneipe, dem Irrlicht in Wandsbek aufmerksam geworden. Von dort aus veranstaltete der Wirt Tilo geführte Motorrad Touren durch Norddeutschland. Viele Biker lernte ich dort kennen. Wir trafen uns regelmäßig dort zum Benzin reden und zusammen fahren. Ende März bei so einer Veranstaltung schlug bei mir der Blitz ein. Ich verliebte mich mit Haut und Haaren in Kirsten. Sie fuhr eine Suzuki Bandit 600. Wir verabredeten uns privat zum fahren und merkten schnell,dass wir zusammen gehörten. Wir sind seid dem unzertrennlich und gehen nun schon 21 Jahre, davon 19 verheiratet durch das Leben.

Die Zeit im Irrlicht war super toll. Tilo verkaufte die Kneipe und gründete seine eigene Firma – Nicebike – Wir trafen uns regelmäßig einige Kilometer weiter in der Kneipe „Maize“ in Hamburg Bramfeld. Ab der Zeit fuhr ich für Tilo bei den Ausfahrten als Tourguide. Kirsten war immer mit dabei.

Meine GS leistete mir treue fehlerfreie Dienste. Einfach Klasse so eine BMW- gefiel mir richtig gut, so ein Drehmoment und schaltfaul zu fahrender Boxer.

Dann kaufte ich 2001 meine neue BMW R1100S, ein Sporttourer mit sagenhaften 98PS- Wahnsinn wie abging. Schnell merkte ich, dass ich einige Bauteile des Motorrades verändern wollte. Die original Farbe rot, wich einem tollen Blau metallic,  den Schalldämpfer ersetzte ich gegen eine Remus Unterseat Auspuffanlage aus Edelstahl mit Y Sammlerrohr für mehr Durchzug, die SerienZündkerzen ersetzte ich durch Denzo Kerzen mit anderem Brennwert, gegen das Konstandfahrruckeln. Das Federbei vorne und hinten ersetzte ich durch Öhlins Dämpfer. Dazu kam ein anderes Windschild in blau. Alles nur vom feinsten, die fuhr wie das warme Messer durch die Butter, der Sound war schön dumpf.

Wie habe ich diese Bike geliebt und auch penibel gepflegt.

BMW R1100S Baujahr 2001

Einmal habe ich auf dem Nürburgring ein Perfektionstraining mit der Zeitschrift“Motorrad“ gemacht. Das einzigste mal, dass ich das Gefühl hatte das Bike mit 98 PS wirklich aus zufahren. Das war echt Geil- mehr Adrenalin habe ich beim fahren glaube ich, nie ausgeschüttet.

In der Zwischenzeit hatten Kirsten und ich noch eine Suzuki DR 350. Diese fuhren wir aber ausschließlich Offroad.                                                                        Im August 2004 änderte sich mein Leben auf beruflicher Basis. In der Firma in der ich angestellt war, ging es nicht gut und ich wurde mit 2 anderen Kollegen entlassen.                                                                                                   Ich verkaufte mein geliebtes BMW Motorrad und einige Jahre bin ich überhaupt nicht Motorrad gefahren. Kirsten hatte ihre VFR 800 schweren Herzens inzwischen auch verkauft.

Beruflich arbeitete ich sehr viel, so dass meine Gedanken überall anders waren.

Im Jahre 2015 wollte Kirsten unbedingt wieder Motorradfahren. Sie kaufte sich von Privat eine Triumph Street Triple 675, toll ausgestattet, wenig gefahren und gepflegt. Das brachte mich etwas in Zugzwang. Der 3 Zylinder Sound gefiel mir echt gut, so das ich mich für die große Schwester Speed Triple 1050 entschied. Wieder ein rotes Bike. Der Motor ist eine Granate der Arrow Auspuff blubberte und sprotzte herrlich vor sich hin. Nach einem kurz Urlaub im Weserbergland musste ich aber feststellen, dass ich nicht wirklich gut darauf sass. Mir schliefen die Füsse und Waden ein und die Hände wurden mir taub. Zum Ende der Saison versuchte ich das schöne Bike wieder zu verkaufen, was sich aber als eher schwierig heraus stellte.

Die rote Schönheit wollte keiner haben…

Nach einigen Monaten bei Mobile angeboten, rief jemand aus dem Raum Bremen an und nahm den Hocker mit.

meine Speedy

Nun musste ja etwas anderes her !                                                                        Ab jetzt fing ein Probefahr Marathon an ! Ich wollte mir dieses mal die richtige Machine anschaffen.

Über meine Probefahrten und welches Krad ich gekauft habe , später mehr….

Gute Fahrt wünscht Andreas