Bemerkenswert 2011 bis 2018

Jahresabschluss

Das Jahr 2018 ist auf der Zielgerade. Noch 8 Stunden … und vorbei ist es!

Ich mag Statistiken. Daraus lassen sich mehr Informationen ablesen, als ich brauche. Aber Trotzdem interessant. Gerade für das Geocaching gibt es hilfreiche Tools. Ich nutze gerne GC Statistic.

Souvenir Sammlung
Gesamt seit 2011 sind 111

Heute für Sylvester gibt es das Souvenir Thanks 2018.

Mit der GC Statistik lassen ich noch andere und tiefere Information nachlesen.

gesamt Funde
an 92 Tagen im Jahr 2018 habe ich Geocaching Verstecke gefunden.

Warum habe ich bloß 2017 soviel weniger Dosen gesucht ? Im Februar und April habe ich geschwächelt.

Funde pro Monat
der Vergleich von 2015 bis 2018

Ich finde ja gerade die direkten vergleiche der vergangenen Jahre spannend. In welchem Monat war ich kaum los? Januar und Februar ist aufgrund des eher schlechteren Wetters dafür ein Grund. Eigentlich haben wir kaum Powertrails gemacht (nur die Elstorf Runde mit 112 Stück). Aber meine Frau und ich waren immer regelmäßig unterwegs, um 4-8 Stück zu suchen. Das stetige suchen brachten jetzt doch 624 Caches in 2018 zusammen. Welche Zahl hier nicht auftaucht: das sind meine do not found ( DNF) also die ich gesucht, aber nicht gefunden habe. Es kommt ja immer mal wieder vor, dass ich auch einige Dosen nicht finde, weil Sie sehr gut getarnt sind, ich zu blind und zu doof bin, oder auch schlicht weg geklaut, gemuggelt oder zerstört sind und der Owner seine Dose nicht deaktiviert hat.

So ich muss jetzt noch einiger Sylvester Vorbereitungen treffen. Ich wünsche euch alles gute und gesunde für 2019. Kommt gut rein ins neue Jahr.

Gehabt euch wohl Gruß Andreas

Bemerkenswert kleiner blonder Knirps

About me

Mein Name ist Andreas und wurde im Februar 1965 in Hamburg Langenhorn geboren. Meine Kindheit verbrachte ich nur einen Kilometer von der Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein entfernt in Norderstedt. Dort habe ich bis ungefähr 1992 gewohnt. Danach immer in der schönen Hansestadt Hamburg.

da bin ich etwa 1 Jahr alt
der kleine Wonneproppen

 

Heute: Wenn meine Freizeit es zulässt, habe ich mehrere Hobby´s, als erstes Geocaching= die Schatzsuche mit Hilfe von Millionenteuren Satelliten die mich durch die Gegend laufen lassen. Dann Motorradfahren, meist in den benachbarten Bundesländern. Meine Ehefrau begleitet mich meist dabei. Das Hobby das ich schon seid dem ich 12 Jahre alt bin, aber in den letzten Jahren in den Hintergrund gerückt ist, ist das Angeln. Ich bin in einem Angelverein hier in Hamburg. Die Sportangler Vereinigung Hamburg www.sav.de  

Der Verein hat viele eigene Gewässer, die nur mit Ruderbooten zu befahren sind. Hier jage ich dann Hechten, Barschen und Zander nach.

Was mich schon immer begleitet ist Musik. Als junger Erwachsener habe ich Schlagzeug gespielt. Aber aus beruflichen Gründen habe ich damit aufgehört.                                                                                                             Ein Musikstil gefiel mir schon immer: Hard Rock und Heavy Metal. Immer wenn sich mir die Möglichkeit bietet, ob beim Autofahren, unterwegs per Kopfhörer oder zu Hause höre ich viel Musik. Ein Tag ohne geht nicht. Mit Streaming von den bekannten Diensten kein Problem. Seid den Anfang 1980er Jahren gehe ich auch gerne zu Konzerten meiner Lieblingsbands. Mir fiel gerade ein Ordner mit allen Konzertkarten seit 1982 in Hände. Ich besuchte knapp 100 Konzerte !

Das erste Konzert meines Lebens war : Saga Worlds Apart Tour am 20. Januar 1982 in der Hamburger Musikhalle. Das Kapitel schreit förmlich nach einem eigenen Kapitel.

Das war es erstmal zu mir.

 

Bemerkenswert

Erweiterte Cacher Ausrüstung (ECA)

Moin und herzlich willkommen zu meinem Beitrag der erweiterten Cacher Ausrüstung.

Ich hatte es schon einmal in einem meiner vorherigen Beiträge angeschnitten.

Als Einsteiger taucht oftmals die Frage auf: was benötige ich unterwegs alles?                                                                                                                      Meine einfache Antwort ist: ein Internetfähiges Smartphone und einen Kugelschreiber.

Jetzt kommt mein aber…       Wenn auch nicht jeden Tag, nicht jede Woche brauche ich dann aber doch schon mal hin und wieder das Eine oder Andere.                                                  

Es ist ja so, wenn ich alles mit habe, benötige ich es nicht, wenn die Ausrüstung zu Hause liegt brauche ich plötzlich eine Pinzette.

Oft stehen ECA´s in der Beschreibung. Es braucht nicht viel, aber sinnvoll ist es.

nicht viel und am Gürtel leicht zu tragen

Von oben nach unten: eine kleine Spitzzange, Klebeband (zum improvisieren) Teleskopmagnet 80 cm, eine Led Lencer P6 Lampe, ein Wasserfester Stift, eine Pinzette, Kugelschreiber Power Tank 1.0( der Schreibt auf allem und immer) Teleskop Spiegel und ein Edding 400.

Ein Messer ist gerade nicht auf dem Bild – bzw. ein Multitool z.B. Leatherman (hat 25 Jahre Garantie) ein Schlitz/Kreuzschraubendreher ein manueller einfacher Kompass kann hilfreich sein bei Multicaches zum Peilen. Ein Teleskop Magnet wird benötigt, wenn eine Dose in einem Rohr versenkt worden ist.

der Inhalt im einzelnen

Der Edding ist eigentlich doppelgemoppelt. Aus der starken Büroklammer lässt sich im Notfall etwas zum heraus fummeln basteln. Den Spiegel benötigst du häufig in der Stadt, um zum Beispiel unter der Wartebank einer Bushaltestelle gucken zu können. Oder an einer Stahlbrücke  hinter die Zwischenräume zu schauen. Im Zusammenspiel mit der Led Taschenlampe sehr hilfreich. Die Pinzette wird sehr häufig beim heraus fummeln bei Nano Logbüchern gebraucht. Eine Zeckenkarte dabei zu haben, wenn ein Viech das Bein hoch krabbelt, ist eine Erlösung!

ein zweiter Spiegel und ein als Teleskop Ausführung
Zeckenkarte

Ich gebe zu, die Tasche nicht immer am Mann zu haben, aber Sie liegt im Auto oder in meiner Fahrradtasche. Aber diese Dinge mindestens zu besitzen, um sie gegebenenfalls einsetzen zu können, macht für mich Sinn.

ein Ami Tool

Generell habe ich mir in meinem Leben angewöhnt, immer sehr gute Qualität zu kaufen, um mich nicht über Schund zu ärgern, wenn ich vernünftiges Equipment benötige. Billige Sachen taugen oft nur eine begrenzte Zeit lang. Außerdem finde ich gutes Werkzeug, Messer und auch Uhren irgendwie sexy. Ich rauche nicht und trinke nicht, und verdaddel meine Kohle nicht in der Spielhalle.

Maxpedition


die Gürtelschlaufen sind extra angebracht, weil praktischer

Noch ein paar Worte zu Batterien beziehungsweise Akkus.

Schon seit vielen Jahren benutze ich in meinem Garmin Oregon keine normalen Batterien, weil die viel zu teuer sind, durch das hinterher wegschmeißen eine Menge Sondermüll produziert werden würde, wiederaufladbare Akkus entweder von eneloop oder von Panasonic / Sanyo möglichst mit höchster Kapazität von 2700mA. Das sind Nickel Metal Hybrid Accus mit guter Energiespeicherung. Modell AA HR6 1,2V.

Garmin 700

Die kommen aus Japan und sind nach meiner jahrelanger Erfahrung echt gut. Davon habe ich immer mindestens 4 oder auch 8 Stück als Reserve dabei. Je nachdem worauf meine Frau und ich los sind.

das Oregon von innen

Nichts ist dümmer als schon viele Kilometer irgendwo mühsam hin marschiert oder mit dem Rad Berge hoch und runter und kurz vorm Ziel. Zack Batterie tot -alle- grrrr bei so etwas gehe ich ab wie das Werbe HB Männchen ( war eine Zigaretten Werbung von früher) echt steil ab.

Geht überhaupt gar nicht, ein absolutes no Go (für mich)

Aus Erfahrungen wird man klug, der eine früher, der andere später. Profitiert hier gerne von meinen Erfahrungen, die ich so gemacht habe.

Mich erreichte gerade die Frage eines Lesers: Wie kommt es zu der Bezeichnung Geocache ?                                                                                          Da habe ich mal kurz Frau Google befragt, und die schreibt:                        Geo = griechisch = Erde und cache =englisch= geheimes Lager.

Der Start von Geocaching war im Mai 2000 in Portland/Oregon USA.
Den ersten deutschen Cache gab es in der Nähe von Berlin/Brandenburg im Oktober 2000. Der ist leider inzwischen archiviert. 

Als nützlich erweisen sich ein paar hohe Gummistiefel oder eine Wathose. Diese extra zu kaufen lohnt meistens nicht, aber als Angler habe ich zum Meerforellenfischen in der Ostsee sogar zwei. Ich habe im Sommer mit einem befreundeten Cacher, eine Dose in einem Teich gehoben. Das Foto zeigte ich im vorherigen Teil (dieses dunkle Ding im Wasser).

Wenn du solche Unternehmungen machst, bitte nicht alleine, wenn da etwas passiert, benötigst du jemanden, der helfen muss. Als Tip bei einer Wathose unbedingt mit einem Gürtel um die Hüfte, damit im Falle eines Ausrutschens die Hose nicht sofort voll läuft. Ich wäre bei so einer Nummer einmal vor vielen Jahren beim Angeln fast ertrunken! Seit dem mit Gürtel und auch ein Watstock zum abtasten des Unterwasseruntergrundes ist wichtig. Der muss mindestens so lang sein wie die Hose hoch ist (1,50m).

Ab und zu gibt bei Aldi, Netto oder Lidl Teleskopleitern zu kaufen. So eine Länge um 3,50 oder 3,80 Meter ist hilfreich bei einigen versteckten Dosen auf Litfaßsäulen oder Brücken oder auch Bäumen.

Eine stabile Ausführung ist wichtig. Kostenpunkt zwischen 100€ und 140€.                                                                                                                      Wer Lust hat zu klettern, kann das mit der richtigen Ausrüstung tun. Beschreiben tue ich das hier nicht, weil mir da die Fachkenntnis fehlt.

Das reicht erstmal zu der Ausrüstung, manche Sachen kommen erst wenn Du länger dabei bist und Du dir deine 81er Matrix ansiehst und die fehlenden Schwierigkeiten erledigt werden wollen.

Zur Erinnerung an Sylvester und am 1.1.2019 gibt es je ein Souvenir für deine Statistik, wenn Du je mindestens 1 Fund vorweisen kannst. Achtet beim Loggen auf die Zeitverschiebung vom Groundspeak Server in Seattle
(- 9 Stunden) !

Happy Hunting Gruß Andreas

Bemerkenswert

Bastel Geocaches

Moin und Hallo zu meinem nächsten Teil zum Thema Geocachen.

Wenn ein Owner (der Besitzer der Dose) ein kreativer Kopf ist und sich sagt, ich möchte ein besonders individuelles Versteck machen, nennen wir das meist „eine schöne Bastelarbeit“.

Meist ist das dann häufig schon keine Dose mehr, sondern etwas großes, besonders Ausgefallenes.

ohne Worte Einfach super toll

Das geht von so einem großen Stromkasten, wie ihn jeder schon an der Strasse gesehen hat(wo die die her haben ?? )fragt mich nicht – sehr wahrscheinlich Vitamin B – oder ich hatte schon einmal in einem Wald östlich von Hamburg, eine Riesenkiste, worin man auf der Terrasse Sitzunterlagen verstaut, so 1,20 x 52 x 54 cm ! Ich frage mich wie lange hat der Owner an dem Loch gebuddelt? – mitten im Wald mit Wurzeln und sonstigen harten Untergrund. Oder im Boden versenkte Röhren(einBild hatte ich in meinem letzten Beitrag gezeigt)

eine ordentliche Größe

Oder besonders kniffelige „Dosen“( es ist eher etwas größer) wie zum Beispiel der Cache „Spieldose“ GC6EZHP nicht umsonst als Cache des Jahres 2016 gekürt. Schwierigkeit 4 und Untergrund 1,5.                                              Er hat 400 Favoritenpunkte gesammelt.

Oder eine raffinierte Geschichte ist auch“Zielinskissimus Agetatio“ GC146KA Schwierigkeit 3 Terrain 1. Herrlich, einfach toll(2.517 Favoritenpunkte)

Von diesem Owner gibt es noch einige andere Hammer Verstecke.Leider habe ich vor einiger Zeit erfahren das der Owner plötzlich verstorben ist     – Mein herzliches Beileid der Familie –

Was auch gerne gebastelt wird, sind irgendwelche Äste oder Teile vom Holz hohl zu bohren und da eine kleine Filmdose oder Petling hinein zu stecken.Einfach im Unterholz hingelegt kann einige DNF(Do Not Found) hervor rufen.

umgedreht eine sehr gute Tarnung

Viele loggen einen DNF nicht, weil dass in der Statistik nicht gerne gesehen wird, oft ist es eigene Blindheit oder einfach der falsche Blickwinkel.

Ich wollte nochmal auf die Favoriten Punkte zurück kommen.Pro zehn gefundene Verstecke kannst du 1 Favoritenpunkt (FP oder auch  blaues Schleifchen genannt) vergeben.Bei Einhundert gefundenen, bekommst du also 10 FP.                                                                                                               Wenn dir eine schöne Bastelarbeit oder besondere Versteckart gefallen hat, hinterlässt die einen Punkt- häufig in form eines Herzens( im App) da lassen.Manche Verstecke sind so grandios toll, dass ich schon geneigt wäre dem auch 3 oder 4 FP zu geben , aber das ist nicht vorgesehen und geht nicht.Wie immer schreibe ich bei meinen Fotos nicht welcher Cache das ist. Diese können Jahre alt sein und nicht in Deutschland liegen. Es steht als Beispiel vieler Möglichkeiten.

Den vielen verschiedenen Arten sind also kaum Grenzen gesetzt.

Außer das Groundspeak etwas (oder der Reviewer, der es freischalten muss) dagegen hat. Selbst wenn du schon einige Jahre auf der Dosen suche bist, gibt es immer noch Sachen die neu sind. 

Mir ist bisher aufgefallen, dass die Verstecke hier in Deutschland zum benachbarten Ausland gesehen, hier meist eher attraktiv und ausgefallen sind. Basteldosen sind mir da nicht so viele untergekommen. In Dänemark, wo wir oft in den Urlaub fahren, sind Armee Munitionskisten häufig.

Manche fragen mich, welche Kleidung ich so anhabe, wenn ich durch Wiesen und Wälder streife.

Gute Frage: Ich persönlich bin selbst im Hochsommer immer mit einer langen Hose von Fjäll Räven G1000 unterwegs. Diese ich eher ein hauch zu lang, damit keine Krabbelviecher ins Hosenbein klettern.Oft stecke ich die Hosenbeine in die Socken,  um zu verhindern, dass Zecken mich besuchen. Die Bedrohung ist selbst hier in Norddeutschland hoch.In meiner Cacher Tasche für ECA( erweiterte Cacher Ausrüstung) ist auch eine Zeckenkarte. Mit Borreliose ist nicht zu spaßen.Also immer lange Hose, da ich auch durch die Wälder laufe und Spinnenweben und deren Bewohner nicht so gerne auf nackter Haut habe.Im Hochsommer nerven auch die Mücken und teilweise Bremsen mit sehr unangenehmen Stichen. Da habe ich oft ein langes Oberteil in meiner Fahrradtasche. Ein paar dünne Montage Handschuhe aus dem Baumarkt, habe ich immer dabei. Zum anfassen von Dosen die eher glitschig oder sonst irgendwie iiihhh sind.Hilfreich auch beim beklettern von Bäumen oder großen Verkehrshinweisschildern oä.

Und mir sind sehr feste Outdoor Stiefel(Dockers) mit hohen Schaft wichtig. Um einen festen Halt, Tritt und bei matschigen Untergrund nicht gleich mit feuchten Socken laufen zu müssen.

Soweit zum Thema selbstgebastelte Dosen.

Wer kein Bock zum Handwerkern hat und trotzdem ein schönes Versteck anbieten möchte, kauft einfach ein fertiges Versteck im Online Handel. Auch ich habe ein eigenen Cache versteckt, der auch gekauft ist!

Nun bin ich wieder erstmal am Ende, und wünsche euch Happy Hunting.

Auch bei diesem Wetter ist es schön in der Natur und frische Luft ist besser als zu Hause vor der Glotze zu hängen.

Bis bald Gruß aus Hamburg Andreas

Bemerkenswert unter Wasser an einer Leine mit einem Stein beschwert

81er Matrix

Hallo und Herzlich willkommen zu meinem Blog – Geocaching- 

Im letzten Beitrag habe ich ein wenig über verschiedene Cache Typen geschrieben.

Heute erkläre ich die „81 er Matrix“

Diese setzt sich aus den verschiedenen Schwierigkeiten und Terrain zusammen.

Es gelten immer 0,5 er Schritte, also 

Schwierigkeit 1,0 – 1,5 – 2,0 – 2,5 – 3,0 – 3,5 – 4,0 – 4,5 und 5,0

Terrain             1,0 – 1,5 – 2,0 – 2,5 – 3,0 – 3,5 – 4,0 – 4,5 und 5,0

9×9 ergeben 81

13 fehlen mir noch ! Vor 2 Jahren waren es noch 22 !

Selbst nach 7 Jahren ist es mir immer noch nicht gelungen, von jedem einen zu lösen.

Es gibt halt echt gemeine und extrem schwierige Caches bei den man eventuell ein Boot/Kanu benötigt – oder eine Kletterausrüstung um irgendeinen Baum /Brücke oder so etwas zu erklimmen.

Eine Wathose hilft bei dem einen oder anderen Versteck in einem Tunnel oder Teich.Manchmal reichen auch Gummistiefel.Ich kann es nicht und habe dann auch nicht für alles die passende Ausrüstung.

Sein 1,5 Jahren habe ich mir einige schwere Brocken mal herausgesucht und einige auch gemacht.Manche habe ich geschafft und manche bleiben mir halt verwehrt.

Das können Klettercaches sein – wenn es noch machbar ist- auf einen Baum, Geländer, Werftkran oder Brücken.

Eins muss ich hier sehr deutlich machen, dass sich kein Cache der Welt lohnt, seine Gesundheit oder sogar Leben zu riskieren.

Macht diese Schwierigen Dinger mindestens zu zweit.Habt ein Mobiltelefon dabei und eine sogenannte Notpfeife.Diese ist sehr hell im Ton und sehr laut.Sie kostet nur wenige Euro im Outdoor Handel.

Ich habe während meiner Reha in der nähe von Güstrow einen Cache besucht der nur schwer von der Möglichkeit des hin gelangens war.

GC636N7 „Neues Labyrinth am alten Ort“ Schwierigkeit 2 Terrain 2,5

Ich denke das ist Jahreszeiten abhängig und von welcher Seite das suchen beginnt

Ich war mit dem E-Bike unterwegs und bin ca. 8 Kilometer hin geradelt, hatte gedacht eine Abkürzung durch den Wald ist eine gute Idee !

Viele Wege waren von Wildschweinen so verpflügt, dass ich kaum fahren konnte.
Die Wildschweine suchen Engerlinge, die sie für ihre Verdauung benötigen um Eicheln besser zu vertragen.Na ja, und plötzlich war der Weg mit einem Wildzaun versperrt.

Also zurück über eine Landstraße oben herum zu der Ortschaft Woserin. Der Cache war auf einer Landzunge an einem See versteckt.Es war brüllend und drückend heiß, so dass ein Bad eine willkommene Abwechslung sein könnte.

Ich war nur noch 635 Meter Luftlinie entfernt.Eigentlich kein Problem, aber der Weg endete auf einem Acker.Immer noch 415 Meter.

Das Foto zeigt nicht den beschrieben, aber einen der einige Kilometer entfernt liegt.

Der Feldrand war wieder stark von Wildschweinen durchgepflügt.

An fahren war schon lange nicht zu denken, also mühsam schieben. Bis zu einem Hochsitz mitten in der Pampa. Den See konnte ich schon erahnen aber es lag mal wieder ein Feld mit Kniehohen Grünzeugs(keine Ahnung was das war ? Raps ein halbes Jahr nach der Blüte? ) Das Rad legte ich in hohe Gras, da hier weit und breit kein Mensch zu sehen geschweige zu hören war, also weiter durch das Grünzeug gekämpft.

Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass meine Körperlichen Kräfte nicht so doll waren – da ich zu einer Rehabilitation hier war – und wir hatten ca. noch 29 Grad bei starker Sonneneinstrahlung.

Ich hatte zwar noch ein wenig zu trinken dabei, dass wollte ich aber sparsam einsetzten.

Nun kam ich an einen Rand von dichten Gestrüpp und Wald und getrockneten Matsch- der Sommer 2018 hat nicht viel Regen gebracht. Ich hatte noch 91 Meter und wurde es richtig anstrengend, weil das Dickicht seinen Namen aller Ehre machte und echt dicht war. Wie gut, dass ich meine Lange Outdoor Hose von Fjäll Räven und feste Outdoor Stiefel anhatte. 

Es war sehr mühsam und meine Kräfte waren ich ziemlich am Ende.Ich war fix und fertig als ich am GZ (Ground Zero)ankam.

Ich war nur für diese Dose 2,5 Stunden unter körperlichen Einsatz unterwegs. Ich setzte mich auf einen der vielen umgekippten großen Bäume und versuchte erstmal Luft zu holen und meinen Körper zur Erholung kommen zu lassen.

Der Cache konnte sich zu meiner Erleichterung, nicht lange vor meinem Kugelschreiber verstecken.

Zu meiner großen Verwunderung war im August, also vor 2 Monaten hier und davor am 1.1.2018 zuletzt einer hier.Ist ja auch klar warum!

Hierher zu kommen, war echt eine Herausforderung, weil das Gelände hier sehr natürlich ist und die Vegetation hier die Vormacht hat.

Und ich fand in der verrosteten Dose noch einen Travel Bug (TB genannt) Der eigentlich als verschollen galt.

Wer kommt auf die Idee einen TB zu verstecken, der in einem Cache liegt, der nur 2-4x im Jahr gefunden wird?

Ich aktivierte diesen wieder. Er gehörte zu einer Engländerin. Dieser TB war schon viele Jahre unterwegs.

Hätte ich die Beschreibung eher gelesen hätte ich meiner Kräfte besser eingeteilt. Also ich sollte es eigentlich wissen, ja selber schuld. Bis ich wieder einen festen Weg unter den Rädern hatte, vergingen nochmal 30 Minuten.

Das hat zwar nicht zwangsläufig etwas mir der Matrix zu tun, verdeutlicht aber wie es einem, in unbekannter Landschaft gehen kann und dass es von – mal eben schnell loggen – sehr weit entfernt sein kann.

Niemand hat je behauptet, dass Geocaching leicht ist.Immer wieder mal bei speziellen Herausforderungen wird mir das wieder klar.

Mein Tipp von mit immer etwas zu trinken dabeihaben, mindestens 2 Kugelschreiber und 4-6 Ersatz Akkus für euer GPS Gerät in Reserve.

Wenn du nämlich plötzlich in der Pampa keinen Saft mehr in den Batterien hast und du nicht zum Cache kommst und du eine weitere Anreise hattest und plötzlich kurz vorm Ziel dein Equipment schlapp macht!! Sehr unglücklich! sehr doofes Gefühl.

Was auch gute Dienste liefert ist eine Powerbank mit großer Kapazität (ab 12.000mA) mit 2 USB Anschlüssen um zur Not Handy und GPS Gerät unterwegs aufladen zu können.

Das schöne am Geocachen ist, dass du etwas von der Welt siehst und in Gegenden kommst wo du noch nie gewesen bist, und eventuell auch nieder hinkommst.

Wir waren schon in Dänemark, Polen, Österreich, Holland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und Neuseeland. Überall gibt es Herausforderungen zu finden.So sammelst du Reisekilometer.Diese kannst du mit einer besonderen Statistik herausbekommen.

Die gibt es kostenlos unter www.GCstatisic.deherunter zu laden.

Alleine unsere Reise zu meinem 50. Geburtstag nach NZL hat hin und zurück ca. 36.800 Kilometer Luftlinie gebracht.So das ich gerade vor einiger Zeit die 100.000 Km überschritten habe.

Ich will damit nicht angeben, aber es ist ein Teil meiner Statistik.

Muss man nicht, aber du kannst, wenn du möchtest.

So, nun ruft das Abendbrot und ich habe Hunger.Hier ist für heute erstmal Schluss.

Im Übrigen, danke an den Follower meines Blogs. Schön das es euch gefällt.

Ihr habt ja sicher auch einen eigenen Blog oder HP, welche ich mir auch einmal ansehen werde.

Happy Hunting aus Hamburg

Gruß Andreas

Bemerkenswert

Die Statistik

Hallo und Herzlich Willkommen zum nächsten Teil zum Thema Geocaching

Funde nach Größe

Wie schon im vorherigen Teil angedeutet, sind die Geocaches – die Verstecke verschieden groß.

Ich habe heute einmal einige Fotos meiner Statistik von meiner Groundspeak(www.geocaching.com)  Seite ab fotografiert. Im Laufe der Zeit sammelt sich da einiges an.

Mit der Statistik möchte ich Wege aufzeigen, je nach belieben, gewisse Größen gezielt zu suchen, beziehungsweise zu zeigen welche am häufigsten zu finden sind.

meine Funde nach Entfernungen

In einer großen Stadt wie Hamburg, in der es viele Tausend Dosen recht dicht zusammen gibt, ist die Entfernung meist nicht das Problem.

In ländlichen Gebieten ist das bestimmt mit viel mehr fahrerei verbunden.

Aber das schöne ist ja, draußen in der Natur zu sein und diese auch abseits vom Wohnort kennen zulernen. Meine Frau und ich nutzten natürlich auch den Urlaub in fremden Ländern Europas, um auch Souvenirs für Länder zu bekommen. Für jedes andere Bundesland, für jeden anderen Staat, gibt es automatisch ein Souvenir in deiner Statistik.Bei mir sind es zur Zeit 109.

Dazu kommen auch extra welche für Geocaching Day, Sylvester und Neujahr und so weiter.

hier habe ich eine kleine Tour in den Süden Deutschlands gemacht, um die fehlenden Nachbarländer und Saarland, Rheinland-Pfalz zu loggen.

wie hier gut zu erkennen, finde ich die meisten Dosen zwischen 20-30 Kilometer von meinem Wohnort entfernt.
Diese Übersicht war mir eine große Hilfe, festzustellen an welchem Tag im Jahr ich noch nicht unterwegs war.Besonders schwer ist der 29. Februar!

Um diese Matrix komplett zu füllen, habe ich 6 Jahre gebraucht.

Es gibt  eine Challenge, in der geht es darum 365 Tage im Jahr mindestens einen Cache pro Tag zu finden und zu Loggen!

Das ist für mich nicht zu machen gewesen, da ja auch noch die Arbeit ruft!

Natürlich ist es nicht unbedingt wichtig, es so zu vollenden zu wollen, aber nach einigen Jahren nervten mich diese einzelnen weißen Flecken im Kalender.

Ich muss zu geben dass ich es gerne einfach habe und fast ausschließlich Traditionelle(Tradi´s) suche und finde.

Auf Multi Caches mit mehreren Stationen habe ich oft nicht so viel Lust.

die für mich zweitschwierigste Herausforderung !

Diese Statistik zeigt, welche Geocaches du nach Legedatum(Monat/Jahr) gefunden hast. Na ja oder eben auch nicht!

Die letzten zwei Jahre habe ich gezielt „alte Geocache“ gesucht und gefunden.

Zum Beispiel bin ich mit der Bahn nach Berlin gefahren um „GC2EB4“ First Berlin Cache aus Dezember 2001 zu suchen und zu finden.

Einen Tag Sightseeing in Berlin pur.

Ja, ich weiss ich bin verrückt, aber irgendwie bin ich eben süchtig nach Geocaching.

So nun genug für heute.

Bis später mit dem nächsten Thema.

Bleibt dran, Happy Hunting Gruß Andreas.

Bemerkenswert

der Weg zurück in die Normalität

Moin und ein herzliches Willkommen zurück zum zweiten Teil meiner Krebs Diagnose.

Nach meiner Krebserkrankung war ich ungefähr 2 Monate krankgeschrieben und irgendwie hatte ich dann wieder ein gutes Gefühl zu mir selbst.

Ein Trugschluss wie sich wenige Monate später herausstellte.

Mir fiel zu Hause die Decke auf den Kopf. Um auf andere Gedanken zu kommen,
wollte ich zurück ins Arbeitsleben.

In der Firma in der ich angestellt bin, unterliegt einem Saisongeschäft.

Im Winter ist ganz wenig los und im Sommer tobt der Bär.

Am Anfang ließ ich es erstmal etwas ruhiger angehen. Die Saison startet so ende März. Ab da nahm der Trubel auch gleich zu.

Und plötzlich brannte es bei uns extrem.

Ursache war, das ein Mitbewerber
seinen Geschäftsbetrieb plötzlich eingestellt hatte.
Die Kunden stürmten uns regelrecht. Das Telefon stand nicht mehr still und ich kam kaum zu meinen eigentlichen Aufgaben.

Uns fehlte ein Mitarbeiter , der zum Anfang April gekündigt hatte.

Mein Aufgabengebiet vergrößerte sich.
Und alle mußten richtig ran klotzen.
Normalerweise macht mir sowas nicht soviel aus.

Aber „Normal“ war bei mir gerade nicht.

Meine Erkrankung hat mich doch ganz stark geschwächt. Ich kam schnell an meine körperliche und auch seelischen Grenzen.

Mir ging es rapide schlechter. Mein Akku war andauernd im roten Bereich.

Ich schaffte es nicht mehr zu entspannen und mich in meiner wenigen Freizeit zu erholen.
Meine Ärztin gab mir den Rat, eine Gesprächstherapie für einem Psychologen zu beantragen. Damit ich über meine Ängste und Sorgen bezüglich meiner Krebserkrankung sprechen konnte.
Ich stellte bei meiner Krankenkasse einen Antrag auf eine Therapie auf Grund meiner Diagnose. Dem wurde auch zügig statt gegeben. Ganze 12 Sitzungen wurden mir genehmigt.
Einen Therapeuten zu finden ist eine schwierige Aufgabe, weil die meisten schon lange Wartelisten führen und oft keine neuen Patienten aufnehmen.
Aber ich hatte Glück und bekam einen Tip, und siehe da es klappte relativ zeitnah.
Ich musste mir eingestehen, dass ich überhaupt nicht mit der Krankheit umgehen konnte. Darüber reden tut gut und ich wollte nicht meine Ehefrau andauernd damit belasten. Sie hat mich sehr stark unterstützt.
Dafür Danke ich ihr sehr.

Bei der Arbeit ging im April bei mir nichts mehr. Ich hatte keine Kraft mehr. Seelisch ging es weiter abwärts.Ich befand mich in einer Gedanken Spirale aus der ich nur schwer ausbrechen konnte. Schnell merkte ich, dass es so nicht weiter ging.In der Firma hatte der Stress Level ungeahnte Höhen angenommen.
Die Entscheidung viel mir komischerweise schwer, da ich ja meine lieben Kollegen nicht im Stich lassen wollte. Was natürlich sich nur in meinen Gedanken widerspiegelte. Ich habe dann die Reißleine gezogen und habe mich krank schreiben lassen.

Meine Verfassung war miserabel.
Nach mehrmaligen Besuchen und weiteren gelben Zetteln, riet meine Hausärztin mir eine Rehabilitation bei der Rentenversicherung zu beantragen.

Der Papierkram dafür war immens. Tausend Zettel erschwerten mir den Durchblick

Aber es hat sich gelohnt, der Reha wurde innerhalb von 4 Wochen positiv beschieden.

Das Go kam dann ende Mai 2018. Antreten konnte ich diese aber erst am 4. Oktober 2018.

Das freute mich natürlich, auch wenn es noch über drei Monate hin war.
Meinen Chef konnte sich nicht so freuen. Klar, wir sind eine kleine Firma, wenn da ein Mitarbeiter lange ausfällt, lässt sich eher schwer kompensieren.
Insgesamt war ich allein diese Jahr schon ca. 14 Wochen ausgefallen.
Ich sage aber auch, dass keiner mit mir tauschen wollen würde.

Zwischendurch hatte ich meine 3-monatlichen Tumor Nachsorge Termine im Krankenhaus. Mein Kontroll Rhythmus war wegen meines in der Lunge befindlichen „Hamatom“ verkürzt worden um bei einer eventuellen Veränderung diese im Auge zu haben. Das verstärkte meine Angst natürlich noch erheblich.

Der Druck und diese Angst je näher der Termin rückt, ist unbeschreiblich. Die Angst das doch noch Metastasen gefunden werden ist enorm. Abwechselnd sind CT und Sonographie dran. Diese Aufenthalte im Krankenhaus und das gewarte auf die Befunde ist der reine Horror.

In der MKG Ambulanz ist immer viel los, sprich stundenlanges warten im vollen kleinen Wartezimmer ist normal, trotz Termin. Dort sehe ich auch andere Patienten den es sicherlich noch schlechter geht als mir.

Ich bekam eine Situation mit, wo ich auf einem Behandlungsplatz am Ende des Flures saß, und auf meinen Venenzugang wartete. Im Behandlungszimmer mir gegen über, stand die Tür etwas offen und bekam mit, wie ein Arzt einen Patienten im wütenden Ton zusammen schiss.

Weil er weiterhin immer noch rauchte , der Arzt hatte dafür natürlich kein Verständnis und ließ seinem Unmut freien Lauf. Wutentbrannt stürmte der Arzt raus und ließ den Patienten mit seiner Frau alleine. „So kann ich Sie nicht behandeln“ Die Frau raunzte ihren Mann im gehen an:

„Siehst du, sag ich doch, hör auf zu rauchen.
Mit langen Gesichtern zogen sie davon.

Bei allen Gesprächen mit Ärzten taucht immer wieder die Frage nach dem Rauch und Alkoholkonsum auf.Ich kann nur allen raten, nicht zu rauchen.

Welchen Grund gibt es dafür? Die Antwort: weil es mir schmeckt ??

Lachhaft, völliger Quatsch es ist eine Sucht. Und die gesundheitlichen Folgen
unabsehbar.

Raucher sollen mal eine Onkologische Abteilung eines Krankenhauses besuchen und sich dort mit krebskranken Patienten unterhalten.
Ich rauche im übrigen nicht und trinke sehr selten Alkohol!

Naja, zurück zu mir.

Ich musste mir zwei Dinge eingestehen.

1. die Krankheit entzieht immer noch viel Energie
(Müdigkeit nach Krebs = Fatique)

2. ich bin gerade nicht stark und habe kaum noch Kraft.

Ich stand am Anfang eines Burn Out.In meiner Situation passte das gerade gar nicht.

Obwohl ich der Ansicht bin, dass meine Abgrenzung gut funktionierte.
Nein sagen kann gut.

Aber mein Abschalten von allen Sorgen funktioniert nicht.Ich nahm mir auch zu viele Dinge zu Herzen und bekomme diese nicht aus meinem Kopf.

Nach einigen Wochen ging ich wieder zu Arbeit. Nachdem ein neuer Kollege eingestellt worden war, konnte es nur besser werden.

Inzwischen ist auch der Finale Operation Termin fix. Es ist der 2. November 2018. Mir wird ein Stück Knochen vom Beckenknochen entfernt und dieses wird in meine Lücke des Kiefers eingesetzt, wo der bösartige Tumor entfernt worden ist.

Das passt gut, da ich meine Rehabilitation vom 4.-25.Oktober 2018 geplant ist.

So fuhr ich ohne große Erwartungen zur Reha Klinik Garder See in Mecklenburg Vorpommern. Diese lag völlig im nichts.Nur Seen, Wälder und Wiesen. Hier sagen sich Hase und Igel gute Nacht.Ich hatte die Bewertungen der Klinik gar nicht erst gelesen.
Ich war froh, dass ich zu mindestens in einigen Ecken der Klinik LTE Empfang mit meinem Smartphone hatte. Das angebotene Wlan war eher eine Schnecken Post.
Naja, egal dachte ich mir,es wird schon gehen. Und dadurch versuchte ich auch gleich mal 3 Wochen ohne Fernsehen aus zu kommen.
Ich war froh, dass ich ein geräumiges Einzelzimmer hatte. Zweckmäßig einfach.
Die Aufnahme in der Klinik ging routiniert von statten.
Am zweiten Tag bekam ich einen Stundenplan mit viel Bewegung und Sport, Ausdauer Trainings, damit meine Kondition sich verbesserte.
In dem Restaurant bekam ich einen festen Sitzplatz am Fenster zu gewiesen.
Es war ein 6er Tisch mit netten anderen Patienten.
Die Klinik teilte sich in 3 Therapie Abteilungen auf: eine Onkologische(hier war ich), eine Psychosomatische und eine Pneumologische(Lunge)Abteilung.

Hier war ich eher einer der etwas jüngeren Patienten. Viele alte stark gehbehinderte Menschen mit neuen Knie und Hüftgelenken. Viele mit Gehhilfen / Krücken. Die kamen hier kaum vor die Tür. Es gab einen Rundweg um die Klinik von 1,3 Kilometern. Aber der war jetzt auch nicht Aufregend und für viele eher eine Herausforderung. In dem großen Garten gab es einige Liegen zum verweilen, und so nutzte ich es so oft wie es mir mein Therapieplan es zu ließ, mich hier in die schöne Spätsommer Sonne zu legen.
Tagsüber gab es nur wenig freie Zeit, und Abends wurde es schon gegen 18:30 dunkel. Da wurde es dann auch schnell langweilig. Viele Möglichkeiten sich irgendwo in der Klinik aufzuhalten, gab es kaum. Hier war Platz für 300 Patienten.
Und mich mit anderen Patienten über deren Krankengeschichte zu unterhalten wollte ich nicht. Also zog ich mich auf mein Zimmer zurück und bummelte durchs
Word Wide Web.
Ich wollte mir einen Wunsch erfüllen, und zwar eine schöne neue mechanische teure Uhr gönnen.
Ich verbrachte also viel Zeit damit, mir hunderte verschiedene Uhren anzusehen.
Was ich grob suchte, wußte ich ungefähr.
Die Frage ist dann letztendlich eine finanzielle.

Das erste Wochenende allein war sehr einsam. Aber ich hatte per Fahrradträger auf meinem Auto mein E-Bike mit. Und da sich das Wetter spätsommerlich präsentierte, nutzte ich es aus und folgte meiner Leidenschaft des Geocachens hier voll und ganz.
Hier war das Angebot an Verstecken zwar eher knapp, aber mit dem Rad durch Wiesen und Wälder an schönen naturbelassenen Seen vorbei zu radeln war schön und gab mir Ablenkung von der Klinik.

Was mich traurig machte als ich den Reha Termin bekam, war dass ich an dem Geburtstag meiner Frau Kirsten nicht zu Hause zu sollte.
Das ist das erste mal in den 21 Jahren unser Beziehung.
So blieb mir nur das Telefon als Glückwunsch Übermittlung.

An diesem Vormittag hatte ich mich zwischen zwei Terminen auf das Bett gelegt und war kaputt und müde. Ich hatte nicht gut geschlafen und das tägliche Trainingsprogramm strengte mich stark an.
Mein Mobiltelefon klingelte plötzlich, ich hatte meine Brille abgelegt und konnte die Nummer nicht richtig erkennen.

Es war die Asklepios Klinik Nord in der am 2.11 meine Operation statt finden sollte.
Mir schoss der Schreck in die Glieder.
So einen Anruf hatte ich vor 6 Monaten schon einmal, wo mir mitgeteilt wurde, dass etwas in meinen Sonographie Bildern auffällig war und ich zwei Tage später in der Ambulanz zu erschein hatte.
Die machen sich kein Bild davon welche starken Ängste sich da in einem abrupt aufbauen!

Um es kurz zu machen, wurde mein schon fest geplanter OP Termin auf den 14. Januar 2019 verschoben.

Scheisse… ich plante schon einige andere Termine um diese Operation herum.

Gleich um 2,5 Monate, aber was Solls, ich kann es nicht ändern, denn andere Lebensbedrohliche Operationen gehen vor.
Das wirft alle meine Pläne über den Haufen.
Im zweiten Telefonat mit Kirsten heute, überbrachte ich ihr die schlechte Hiobsbotschaft.

Am nächste Wochenende besuchte mich Kirsten dann in der Klinik am Garder See.
Das Wetter war traumhaft für Mitte Oktober, so das wir einen schönen gemeinsamen Tag in Güstrow verbrachten.

Die letzten anderthalb Wochen bekam ich dann auch noch herum.
Der Stundenplan war bis zum letzten Tag proppenvoll.
Was hier völlig zu kurz kam war die psychologische Betreuung. Zweimal gab es einen Gruppenvortrag über Onkologische Erkrankungen von einer sehr langweiligen Therapeutin.
Keine Einzelgespräche.. schade also muss ich mit mir selbst klar kommen.
Ich habe schon wie beim ersten Krankenhaus Aufenthalt angefangen ein Tagebuch zu schreiben um mir einfach einige Dinge von der Seele zuschreiben.

Deswegen bin ich auch hier auf die Idee gekommen diesen Blog darüber zu schreiben.
Ich habe diese Seite mit WordPress gebaut.
War erstmal gar nicht so schwierig, trotz das ich es nur auf meinem iPad gemacht habtte.

Ich glaube das es mir hilft, darüber zu schreiben oder auch auch zu sprechen.
Vielleicht lesen andere an Krebs erkrankte diesen Blog und merken das Sie nicht allein sind mit ihren Ängsten und Sorgen.

Jemand der gesund ist kann sich nur ganz schwer in einen hineinversetzten
der so schwer erkrankt ist.

Ich habe ja noch viel Glück gehabt, dass es so früh erkannt worden ist und das ich keine Chemotherapie benötigte, was mir viel Leid und Schmerzen erspart hat.

Ich habe mich auch im nach hinein bei dem Kieferchirurgen bedankt, dass er so weise war und meine Probe in die Pathologie geschickt hat.

Wenn das nicht passiert wäre, hätte der Krebs viel schlimmere Folgen für mich gehabt.

Wie vorgesehen wurde ich am 25. Oktober 2018 als „arbeitsfähig“ aus der Rehabilitation entlassen.

Endlich wieder zu Hause die Frau in die Arme schließen und unsere beiden Kater schmusen und im eigenen Bett nächtigen.

Im Anschluß habe ich mir noch vier Tage Urlaub genommen.
Diese waren aber schon im vorwege voll mit verschiedenen Terminen bestückt.

Am meisten habe ich mich auf Montag den 29. gefreut. Ich hatte schon seit Monaten eine Konzert Karte für die Heavy Metal Band Powerwolf.
Diese sind eine extrem geile Liveband.

Heute haben wir am 31.10.18 in Hamburg das erste mal den Reformationstag als gesetzlichen Feiertag.
Morgen ist der erste Arbeitstag…

Nun beende ich erstmal meine Geschichte und melde mich später noch einmal .

Bis dahin, gehabt euch wohl.

Gruß Andreas

Bemerkenswert Geocaching.com

Geocaching Einführung Teil zwei

Geocaching Einführung Teil zwei

Hallo und willkommen zum zweiten Teil zum Thema Geocaching.
In der ersten Episode ging es ja um den Start in das Hobby.

Der erste Cache oder auch ein paar mehr sind gemacht und nun merke ich,
ja das macht mir Spaß und mache mehr draus.
Stellt sich die Frage was brauche ich so an Ausrüstung?

Fange ich mal mit dem Kleinkram an:
Das wichtigste Instrument ist immer ein Kugelschreiber, am besten einer der auf allem auch schreibt.
Du wirst auch mal Logbücher haben die nicht so schön(trocken) sind.
Es gibt im Online Handel oder auch im Hamburger Fachgeschäft
„Cache Kontor“ am Hamburger Schlachthof Sternschanze spezielle Kugelschreiber die immer auf allem schreiben, auch bei Kälte.
Kostenpunkt ca.3-4.-€ pro Stück, davon 2 in Reserve zu haben schadet nicht.Falls du mal einen verlieren solltest.Ein Filzschreiber der auch auf glatten Flächen(Folie)schreibt. Ein Spiegel an einem kleinen Teleskop mit so 60cm länge kann sehr praktisch sein (10€), wenn du irgendwo unter, drüber oder hinter gucken möchtest. Ein Magnet Stab auch als Teleskop (10€) kann hier und da hilfreich sein. Wenn eine Dose, meist ein Petling(der Rohling eine PET Flasche)in einem Rohr mit einem Magneten herabgelassen ist.
Ein Multitool mit Messer und Kreuz und Schlitz Schraubenzieher evtl. auch mit einer kleinen Pinzette, damit kleine Logbücher aus dem Versteck gezogen werden können. Wenn solche ECA(Erweiterte Cacher Ausrüstung) gebraucht wird, steht das oft in der Beschreibung des Caches drin. Diese Dinge in einer Gürteltasche oder Rucksack dabei zu haben ist von Vorteil.
Fast hätte ich noch etwas vergessen und zwar eine kleine aber Leuchtstarke LED Taschenlampe. Kostet je nach Größe ab 25.-€
Kauf gleich eine gute, denn Qualität zahlt sich aus.
Ich bin ein „LED LENSER“ Fan. Aber eine Fenix oder andere sind auch gut.
Klein damit du sie auch einfach in die Tasche stecken kannst.
Gibt es im gut sortierten Fachhandel.Diese benötigst du, um in dunkle Ecken zu leuchten, wie Baumstümpfe, Höhlen oder oder unter dunklen Brücken oä.

Und nun das wichtigste an Ausrüstung und somit auch schon das Kosten intensivste. Nämlich ein Outdoor Navigationsgerät.
Es muss nicht das teuerste sein, eventuell bekommst du auch eins gebraucht, bei Ebay Kleinanzeigen.
Ich hatte ein Garmin Oregon 400 am Start. Das hat 6 Jahre sein Dienst bei mir verrichtet. Das ist leicht, robust und gut zu bedienen.
Neu kostet ein Garmin eTrex ab 170.-€, ein Oregon 400 ab 220.-€
Gebraucht bekommt man es bestimmt schon ab 90 bis 120 Euro.
Meist sind schon Topographische Karten drauf. Wenn nicht kannst du dir kostenlos unter: www.openstreetmaps.com herunterladen.
Heute benutze ich ein Garmin Oregon700..
Praktisch ist es an einem Laneyard zu befestigen und es um deinen Hals zu baumeln zu können, damit du beim Loggen die Hände frei hast.

Jetzt kommen deine Internet/Computer Fertigkeiten zum Zug.

Wenn du jetzt ein Garmin (oder andere Marke ) hast, Batterien reinsetzen ( ich nehme schon immer wiederaufladbare Akkus, weil billiger als immer Batterien zu kaufen und dann wegzuschmeißen) schließt du das Gerät mit dem USB Kabel an deinen Rechner an.
Da ich ein MAC User bin beschreibe ich es für Apple.
Aber beim Windows Rechner ist es nur minimal anders.
Also USB anschließen, der PC erkennt das Gerät zweifach.
Einmal das Gerät selber (hier kommen die Geocaches in Form einer Pocket Query drauf) und das zweite – erstmal unwichtige – die Karte.
Also meist Deutschland Österreich und Schweiz – DACH genannt.
Aber meistens ist Europa drauf. Um alle Daten auf das Gerät zu bekommen,
benötigst du eine Micro SD Karte mit mindestens 8 GB besser je nach Gerät aber 32 GB. Diese findest gut bei den üblichen Elektrofachmärkten deiner Heimat.
Nur die Deutschlandkarte hat knapp 8GB Daten!

Du brauchst das Gerät Icon auf dem Desktop.
Der Name der Datei ist der des Gerätes.
Rechte Maustaste Icon öffnen.
Suche die GPX Datei, rechte Maustaste.
Hier kommen die Pockets rein.
Eine Pocket erstellst du unter www. geocaching.com.
Anmelden oben in der Leiste steht spielen, drauf klicken da erscheint eine Auswahl mit Pocket Query.
Da erstelle ich eine Pocket(eine Menge von Geocaches)
Meist erstelle ich eine Pocket meiner Homezone, also der Bereich sagen wir mal 10 Kilometer um deinen Wohnort herum.
Hierzu gehst du auf die Karte wo alle Dosen angezeigt werden.
Jetzt nimmst du den Cache den du eventuell als allererstes in der Nähe deiner Wohnung gefunden hast.
Du benötigst den GC Code die Caches. Zum Beispiel: GCR12NG
Diesen Code notierst du dir auf einen Zettel.
Nun erstelle deine erste Pocket.
Beim Erstellen habe ich immer eine Strategie.
Die beschreibe ich mal: da in eine Pocket NUR maximal 1.000 Caches passen, mache ich mir insgesamt 6 Pockets mit je ca.850-900 Stück
im Abstand zu einander die sich nur wenig überschneiden. Und zwar erstmal nur Traditionelle also Tradi’s.
Also eine HOMEZONE, eine Nord, eine Sued, eine West, eine Ost und eine mit nur Multicaches.
Der Pocket gibst du den Namen wie z.B. Homezone oder den Namen deines Ortes oder Urlaubsort in 2 Wochen.
Wichtig keine Umlaute wie ä, ö, ü oder so.
Das amerikanische System kennt die nicht, also oe, ae und so weiter.
Du öffnest die Homepage Geocaching.com, einloggen, auf der grünen Hauptseite steht oben SPIELEN, anklicken, dann geht ein weißer Kasten auf.
Pocket Query anklicken, eine neue Pocket Query erstellen.
Ein neues Fenster öffnet sich in den ersten Kasten oben klicken.
Dort steht:NEW QUERY, da rein klicken und den Namen deiner Pocket schreiben z.B Homezone(keine ö,ä), per Maus weiter, den Wochentag anklicken wo du die Datei per E-Mail bekommen möchtest.
Tipp strukturiere deine Pocket auf Tage verteilt. Wenn du immer Samstags los willst, bestellst du sie für Freitag. Jeden Tag kannst du maximal 3 Pockets bekommen, verteile sie über die Woche. Weitere Tipps stehen ganz unten auf deiner geöffneten Seite.
2.Kästchen: Starte die Pocket an ausgewähltem Tag
Anzahl Caches ca.900
Auswählen Traditionelle, alle Behälter, nächstes sehr wichtig NUR anklicken:
die ich nicht gefunden habe (1. Kästchen und letztes „aktiv sind“
weiter unten“ vom Ausgangspunkt: 3.Fach der GC CODE den du dir auf deinen Zettel geschrieben hast. MIT GC davor z.B. GCU6P9TS

Jetzt den Radius anpassen in Kilometer 10-25 KM
und zu guter letzt unten deine Email Adresse auf Richtigkeit kontrollieren, das Format auf GPX Exchange Format(*.gpx) einstellen
und das Kästchen da unter Pocket Query Namen im Dateinamen verwenden.
Das ist wichtig, wenn du deine Email bekommst, das der Name der PQ drin steht.
Informationen senden. ENTER

Dann geht eine neue Seite auf wo alle 900 Caches aufgeführt sind, oben im grünen Text auf :hier anzeigen drauf klicken.
Dann siehst du alle Dosen auf deiner Karte.

Puh ganz schön aufregend was!

Aber diese Schritte sind extrem wichtig! diese sorgsam aus zuführen, weil deine Daten hinterher nicht stimmen, dass wäre doof!
Und nun ganze noch so oft du eine weitere Pocket benötigst. Um z.B eine neue Nord Homezone zu kreieren suchst du auf deiner Karte mit den angezeigten Homezone am oberen Rand eine GC Nummer Rand aus womit du die Nord Homezone gestaltest. Und so weiter bis du alles zusammen hast. Schön über die Woche verteilen, damit zum nächsten Wochenende alles angekommen ist.

Nun bekommst du am nächsten Freitag deine Pocket und gehst folgendermaßen vor.
Auf die GC Homepage einloggen, Spielen, Pocket Query´s
auf der Seite: Pocket bereit zum herunterladen anklicken.
Da siehst du alle Pockets die gekommen sind. Als Information erhältst du eine Mail.
Doppel klick auf die Pocket die du in deinen Download Ordner haben möchtest.

Dein GPS Gerät per USB anschließen, warten bis der Rechner das Gerät erkannt hat.
In den Gerät suchst du unter z.B Garmin die GPX Datei. Da ist ein kleines Dreieck vor , wenn du das anklickst kippt des Dreieck nach unten und öffnet eine ganze Reihe von Namen. Du brauchst die GPX Datei.Hier muss die PQ´s hinein!

Von deinem Download Ordner ziehst du per Drag and Drop deine Pockets auf deinen Desktop. Doppelklick drauf dann öffnet sich die Pocket. Du brauchst eigentlich nur die untere“.gpx“ Datei. Beide brauchst du NUR wenn es eine MULTI Cache Datei ist. Weil dort sogenannte wpts.gpx= Waypoints – Wegpunkte – die für Multi´s wichtig sind enthalten sind.
Nun per Drag and drop in den GPX Ordner deines Navigationsgerätes.
WICHTIG ist das die nicht auf deiner Karte des GPS Gerätes landen.
Hier ist Sorgfalt oberstes Prämisse.

Das hört sich sich erstmal kompliziert an, aber wenn du das einige male gemacht hast, kannst du diese Schritte blind im Schlaf.

Wenn alles richtig geladen ist, alle Reiter im GPS Gerät schließen, das die Dreiecke wieder mit der Spitze nach rechts stehen.
Das Navi ordnungsgemäß im Rechner auswerfen und zwar beide Garmin und die Karte einzeln. Sonst bekommst du die Fehlermeldung-Gerät nicht ordnungsgemäß ausgeworfen –
USB aus dem PC ziehen.
Wichtig ist nun die Daten zu überprüfen.
Das Gerät einschalten, damit unter freien Himmel gehen, da mit dich die Satelliten finden können.
Es braucht einwenig Zeit, damit das Gerät die neuen Daten lesen kann.
Nun kannst du, wenn alles richtig ist die geladene PQ auf deiner Karte im Gerät sehen und kontrollieren, dass alles ok ist.
Nichts ist dümmer als wenn du zig Kilometer gefahren bist und vor Ort das Gerät einschaltest und erst dann bemerkst, dass die Daten nicht da sind.
Das machst du nur einmal ohne Kontrolle, danach nie wieder.

So, nun kann es mit weiteren Herausforderungen der Dosen suche weiter gehen.

Das war jetzt alles sehr technisch! Das gehört aber mit zum Handwerkzeug, welches es zu beherrschen gilt.

Das war es erstmal für den zweiten Teil.
Im dritten Teil versuche ich einwenig über meine Vorgehensweise und Strategie sowie Besonderheiten beim suchen und finden zu erklären.

Happy Hunting aus Hamburg Gruß Andreas

Hilfen gibt es auch in verschiedenen Geocaching Foren oder unter Facebook

Geocaching Einführung zwei

Bemerkenswert

Geocaching Einführung eins

Moin aus der schönen Hansestadt Hamburg.

In und um Hamburg liegen schätzungsweise mehr als 10.000 Geocaches versteckt!
Das ist eine extreme Dichte an Möglichkeiten dieses schöne Hobby auszuüben.
Ich bin draußen in der Natur an frischer Luft ich bewege mich.
Auch super, wenn ich einen Hund habe – oder auch Kinder ab 7 Jahre.

Wo fange ich an? Am besten ist es natürlich jemanden zu kennen der aktive Cacher ist und der einen mal mitnimmt.

Wenn du keinen Kennst ist das auch kein Problem.
Aller Anfang ist nicht immer leicht, geht aber.

Meine Beschreibung hier kann am Anfang hilfreich sein.

Grundvoraussetzung ist das du dich einigermaßen mit Computern auskennst.
Weil eine Kenntnis wie ich mich im Internet bewege muss, hilfreich ist.
Auf der Internetseite: www.geocaching.com muss man sich registrieren. Die üblichen Daten eingeben. Du benötigst eine E-Mail-Adresse. Am besten eine neue oder ungenutzte Adresse nur für Geocaching.
Es macht Sinn, wenn ich noch nicht genau weiß, ob mir das gefällt, erstmal keine Mitgliedschaft (Member) abzuschließen.
Diese kostet um die 30.-$ Dollar ca. 25.-€ Euro für ein Jahr.

Ihr müsst euch einen Nick Name (Alias) Namen ausdenken.
Jeder Name darf weltweit nur 1x verwendet werden.
Ganz wichtig ist, möglichst kurz sollte er sein.
Weil meist nicht viel Platz in den Logbüchern unterwegs ist.
Da ist es auch besser etwas Kurzes zu haben und du musst nicht soviel und nicht solange schreiben. Warum das so ist, erkläre ich später.
Ihr braucht zum Anfang erstmal ein Internet fähiges Mobiltelefon.
Es ist gut ein hohes Datenvolumen( 2GB oder mehr) zu haben, weil unterwegs schon ein gewisser Datenverbrauch zusammen kommen kann. Wenn ihr eine schnelle Verbindung habt ist das ein guter Vorteil.LTE oder 4 G ist gut.

Nun lädst du im App Store die App GEOCACHING Find your next Adventure herunter.
Diese ist kostenlos!
Am besten zu Hause im WLAN Netz Anmelden und drin bist du. Du benötigst dann deine Ortungsdienste auf dem Handy (GPS). Damit du besser von den 3-8 Satelliten geortet wirst, kann es von Nöten sein damit einmal unter freien Himmel zu gehen.
Die Karte des Apps öffnen und dann muss ein blauer Punkt, der blinkt erscheinen.Der blinkende Punkt bist du! Es kann sein das das erstmal die Karte von Seattle/USA angezeigt wird. Dort steht der Weltweite Server. Dann warten bis du Satelliten Empfang hast.
Dann sind auf der Karte verschieden farbige kleine Kreise.Das sind die Caches. Grüne sind Traditionelle (Tradi‘s) gelbe Multis, blaue Fragezeichen sind Mysteris. Fangen wir einmal einfach an. Du klickst auf den dir nächsten grünen Tradi. Dann zeigt dir die Karte den Namen. Zum Beispiel „Rate mal was hier ist..“
Da geht dann ein Fenster mit einer Beschreibung (Listing)auf, da steht beschrieben wieso weshalb warum eine Geschichte des Ortes oder oder oder.
Da stehen auch Hinweise diesen Cache zu bestimmten Uhrzeiten zu machen, weil es ein belebter Ort ist oder du benötigst ein Werkzeug.
Dein wichtigstes Werkzeug ist ein Kugelschreiber. Gehe nie ohne Schreiber irgendwohin. Ich habe immer in allen Jacken Minimum einen Kugelschreiber auch im Auto, oder auch 2, in der Fahrradtasche sowieso. In den meisten Verstecken sind keine Schreiber, doof wenn du einen Cache ausfindig gemacht hast und kannst dich im dort hinterlegten Logbuch nicht eintragen. Das ist der Beweis das du ihn gefunden hast. Dort trägst du dich mit deinem Nick Name ein, wenn Platz ist das aktuelle Datum.
Der Cache hat also einen Namen, eine Beschreibung vieler wichtiger Informationen.
Die GC Nummer jeder Cache auf der Welt( Stand 10/ 2018 ca. 3,1 Millionen) hat eine einmalige GC Nummer z.B GCS5BTJ diese ist nützlich wenn du über eine Suchfunktion diesen suchen möchtest.
Da steht welche Schwierigkeiten = also wie schwer es ist den zu finden, wie stark der getarnt ist.. 1 ist ganz einfach(z.B mit einem Magnet an einem Verkehrsschild) und 5 ist sehr schwer zu finden, also extrem gut( z.B eine Folie drauf oder drunter geklebt) getarnt.
Und das Terrain also der Untergrund zeigt die 2.Zahl an. Meist steht dann da: 1,5 Schwierigkeit und 2,0, als Terrain. Das heißt also leicht zu finden und der Untergrund ist z.B. nicht der mehr der Gehweg, sondern ein kleines Stück abseits. Wenn da Untergrund 3,0 stehen sollte, kann ein kleiner Graben oder eine Böschung überwunden werden müssen.Bei Terrain 5 kann der auf einem Baum oder unter einer Eisenbahnbrücke sein.Ist für den Anfang viel zu gefährlich, lass es bitte. Schwere Caches immer mit 2 Leuten machen. Riskiere bitte nicht deine Gesundheit oder sogar dein Leben um ein Cache zu machen.
Am Anfang ist es leichter sich Verstecke mit so 1-3 aus zu suchen. Dann stellt sich zum eingewöhnen leichter ein Erfolg ein. Wenn der Cache im Wald liegt und in der Beschreibung/ Listing ein Parkplatz angegeben ist, macht es Sinn diesen auch an zu steuern. Der Owner(Besitzer) der Dose hat sich etwas dabei gedacht. Vielleicht ist es auch die einzige Möglichkeit sein Cacher Mobil, sein Auto abzustellen. Achte auf die Hinweise in der Beschreibung, vielleicht ist es ein Naturschutzgebiet und es darf nicht überall hingelatscht werden.
Die Natur ist es Wert geschützt zu werden, wir habe nur eine davon.
Ein no go ist unterwegs Müll- Kippenschachteln, Kaugummipapier oder Verpackung vom Snickers- in die Umwelt zu werfen.

Nun musst du auf deinem Smartphone oder auch schon GPS Gerät den Start drücken, dass das GPS rechnen kann wohin es gehen soll. Du siehst dann die Entfernung in Metern “Luftlinie„ ganz wichtig = Luftlinie heißt über Grundstücke Häuser Gebäude Flüsse Straßen usw. hinweg.
Wenn du zu Fuß gehst ist das einfach, mit den Fahrrad musst du einen Weg finden drum rum zu fahren. Du kannst aber in den Einstellungen auch Auto Route also Straße eingeben. Da gewöhnst du dich schnell dran. Bitte achte Privatgelände.Wenn du dann schon ganz dicht dran bist= 10 Meter gehst du immer dem Anzeige Pfeil oder auch elektronischen Kompass in Richtung Ziel die Entfernung wird dir angezeigt.
Wenn am GZ Ground Zero also am Ort des Versteckes angekommen bist, schaust du dich um und suchst mit deinem Blick die näheren Meter nach etwas verdächtigen Ausschau. Wenn es mitten in Stadt gelegen ist, kann es ein Geländer ein Schild ein Pfosten eine Bank von einer Bushaltestelle sein. Du kannst im Listing einen Hinweis anzeigen lassen. Der kann zur Verwirrung auch Rückwärts geschrieben stehen. Oder eine Verschlüsselte Botschaft zB +- oder Polig oä. also magnetisch. Suche etwas aus Metall (Aluminium ist nicht Magnetisch) Der Cache kann je nach Größe eigentlich überall drin dran drunter drüber sein. Da bekommst du einen Sinn für, wo das sein könnte. Schau nach der Größe, dass schließt manche Dinge schon einmal aus. In welchem Gelände muss ich suchen? im Gebüsch am Baum an der Wurzel oder hängt da evtl. ein komisches Vogelhäuschen, welches nur so aussieht (das Einflug Loch ist dann zu)
Oder oder oder es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten wo es sein kann.
Versuch macht klug. Einfach suchen.

Und jetzt wird es schwierig!

Geocaching ist ja etwas Geheimnisvolles! Die Kunst besteht darin andere Passanten(Muggels= nicht eingeweihte Menschen)NICHT auf sich aufmerksam zu machen.
So das keiner mitbekommt, was ihr da gerade macht. Tu teilnahmslos, plötzlich musst du dir die Schnürsenkel zu machen, dir ist etwas runtergefallen oder so. Wenn dich Muggels ansprechen sollten, kannst du erklären was du tust, was als Einsteiger meist keinen Sinn macht – oder Märchenstunde du beobachtetest Vögel oder Bienen irgendeine mini Geschichte um die Muggels los zu werden.
Zur Not musst du später noch einmal wiederkommen. Also immer Stealth Modus unsichtbar unbeteiligt damit das Versteck auch Versteck bleibt, damit andere später (auch Jahre) noch dran Spaß haben.
Ich bin gerade erst in einem anderen Bundesland gewesen und habe einen Cache gesucht und auch gefunden, der liegt da seid ca.16 Jahren in einem Wald.
Ich war im Sommer in Berlin und habe das älteste Versteck
Fist Berlin aus 2001 mitten in der Stadt gelegen besucht.

So mal angenommen du findest die Filmdose – diese wird sehr häufig verwendet unter einer Sitzbank befestigt per Magnet, oder Halterung(aus dem Baumarkt) oder Klettband.
Schau dich nochmal um, das du unbeobachtet bist und schnell(um nicht ertappt zu werden) deinen kurzen Nick Name in das kleine Logbuch einzutragen mit heutigen Datum zurück in die Dose und ab in die Halterung.
Du entfernst dich vom Cache um nicht jemanden auf dein Tun aufmerksam zu machen.
Wenn du es mit deinem Smartphone gefunden hast(in der Stadt geht das gut, im Wald mit Blättern an den Bäumen kann es sein, dass dein Signal schwach ist , sowohl Mobilfunk als auch Ortungsfunktion.
Mit dem Smartphone kannst du, wenn du mit dem Internet Online bist,
den Fund sofort im App loggen. Unter Aktivität kannst du die letzten Log Einträge lesen. Manchmal hilft es diese genau zu lesen um irgendwelche Hinweise heraus zu lesen – oder ob der letzte ihn überhaupt gefunden hat.
Aufgefunden drücken. Dann schreibst du einen kurzen Text über deine Suche. Du verrätst aber nichts, keine genaue Kennzeichnung davon. Zum Beispiel so: Bei einem Rundgang durch den schönen Stadtteil Bergedorf kam ich hierher.
Ich musste ein paar Muggels ihres Weges gehen lassen, bevor ich schnell die Dose griff und mich im Logbuch eingetragen habe. Danke für das herführen verstecken und hegen und pflegen der Dose. Gruß von xxx. Wenn die Dose eine schöne Bastelarbeit gewesen sein sollte, kannst du einen Favoriten Punkt geben. Mann sagt auch blaue Schleife im Log dazu. Pro 10 gefundene Dosen, hast du einen Favoritenpunkt(FP) zu vergeben.
Senden und fertig ist.

Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten gefundenen Cache.

Meinen ersten fand ich auf Madeira, aber ich war noch nicht angemeldet. Zählte also noch nicht. Mein erster in Hamburg hieß die „rosa Bank“ irgendein Irrer hat eine Parkbank Rosa angemalt. Der Cache war unter der Bank in einer Halterung versteckt.
Nach dem loggen erschein nun auf der Karte mein erster Smileys.
Der erster war gefunden! Ich war total angefixt und ich bin noch bis heute etwas süchtig nach dem schönen Hobby.
Und noch Lust auf 181 Meter zum nächsten? Auf zur nächsten Herausforderung. Wenn ich irgendwo bin, gucke ich immer in meinem App, ob da was in der Nähe gesucht und gefunden werden will.
Deswegen habe ich auch in 7,5 Jahren auch schon 4.220 Dosen gefunden.
Es ist auch nicht schlimm, wenn du mal vergebens suchst und die Dose einfach nicht findest. Das passiert mir auch noch einige Male. Der ist entweder sehr gut getarnt oder ich bin heute blind oder und deswegen ist ein Stealth Modus wichtig, der Cache ist einfach weg- geklaut, zerstört, gemuggelt.

Soweit erstmal von mir.
Später geht es weiter … so long Happy Hunting von Andreas

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ein Geocache Versteck
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Bemerkenswert

Feuer am Himmel

Während meines Aufenthaltes im Rahmen einer Rehabilitation habe ich einige tolle Bilder vom Sonnenaufgang gemacht.
Ich könnte bestimmt 20 tolle Fotos posten. Der Himmel war unglaublich rot, blau, grau und teilweise schwarz.
Selten habe ich solch einen Sonnenuntergang beobachtet.
Auch diese Fotos sind Schnappschüsse mit meinem Mobiltelefon, und nicht bearbeitet.

Die Urheberrechte sind meine persönlich und sind NICHT zum kopieren freigegeben.

 

 

Bemerkenswert

Geocasching

In einem Urlaub 2011 mit guten Freunden auf der Insel Madeira, lernte ich das Hobby Geocaching kennen.

Mit einen Outdoor Navigationsgerät sucht man bestimmte Koordinaten, wo verschiedene Dosen, Behälter, Petlinge versteckt sind. So genannte Caches.

In unseren Breitengraden suchen wir die Nord und Ost Koordinaten.

Auf der Kreuzung beider liegt das Geheimnis versteckt.

Geocaching gibt es in Deutschland seit ca. 2001/2002

Auf der Internetplattform: www.geocasching.com sind die Verstecke beschrieben.

Sie unterscheiden sich in Schwierigkeit und Terrain Wertung.

1 ist einfach und 5 ist ganz schwer.

Ich suche z.B. N*53 15 623 und O*07 09 197 und auf der Kreuzung beider muss ich suchen. Das Versteck hat einen Namen z.B. Der Waldgeist.

Und ich suche mit dem GPS ( Garmin Oregon 700 )durch Wiesen und Wälder oder auch mitten in der Stadt. Aber auch ein Mobiltelefon mit Internetverbindung und Ortungsdienst geht.

In und um Hamburg liegen schätzungsweise ca.10.000 Dosen versteckt.

Das macht Spaß, der Weg ist das Ziel und die Freude es gefunden zu haben.

Ich bin draußen in der Natur unterwegs, bei guten aber auch bei schlechten Wetter. Entweder zu Fuß oder oft auch mit dem Fahrrad.

Ich dem Cache ist ein kleines Logbuch, worin ich mich mit meinem Nickname eintrage.                                  Damit es kontrollierbar ist.

Es können auch kleine Dinge zum Tauschen enthalten sein. Oder sogenannte TB’s = Travelbag ein mit einer einmaligen Nummer versehenen Gegenstand der von Cache zu Cache mitgenommen wird, also eine Reise macht. Der Eigentümer vergibt einen Namen und eine Aufgabe ( Reise nach New York und komme zurück nach Bremen) Das kann ein Jahr oder auch mehr dauern.

Mit der vergebenen Nummer lässt er sich Tracken – verfolgen –

Travelbug
mein TB

Meinen Fund logge ich dann Online auf der Plattform oder über einen Smartphone App. Auf der Karte erscheint dann ein Smiley.

Die Caches gibt es überall auf der Welt. Deutschland ist voller Verstecke- viele viele Tausend

Wir haben schon Dosen in vielen Ländern ( im Urlaub) gefunden. Zum Beispiel Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich aber auch schon Neuseeland.

Zur Zeit sind wir (meine liebe Frau und ich) bei 4.190 Dosen in 7 Jahren. Das sind schon viele, es macht Spaß und wir sind in der Natur unterwegs und ich lerne immer wieder Orte kennen, an die ich sonst nie kommen würde.

Die meisten Dosen verbinde ich mit einer Rad Tour oder auch zu Fuß.

Ich werde immer mal wieder Geschichten hierüber Posten.

Die beiden Bilder zeigen einen recht großen Behälter der mitten in einem Wald auf einen Hügel verborgen ist.

Ich musste weit laufen und zu guter letzt noch den Hügel ersteigen.

Ich werde in meinem nächsten Post beschreiben, was ich an Ausrüstung benötige
und wie ich das erste Versteck finde.
Bis dahin Happy Hunting Gruß Andreas

und los kann es gehen

Luftlinien Navigation

Als Einsteiger beim Geocaching gibt es ja viele Fragen: eine kann zum Beispiel lauten: wie navigiere ich am besten zum Ziel ?

Meine Antwort: kommt drauf an! Wenn es eine Gegend ist, die ich kenne ( Hamburg ) und das Ziel noch einige Kilometer entfernt ist, stelle ich mein Smartphone oder Garmin 700 auf Auto fahren ein und wenn ich nur noch wenige Hundert Meter entfernt bin, schalte ich um auf Luftlinie. Stelle mein Auto ab und laufe die letzten 200 – 300 Meter zum GZ(Groundzero) dem Kreuzungspunkt der Nord 53*36.01.. und Ost 010*035.2.. Koordinate.

hier geht es lang
plus minus 10 meter Abweichung und 4,6 km

Dort sollte das Versteck sein. Ich suche das mögliche Versteck unter der Berücksichtigung, dass meine suche den Passanten(auch Muggels genannt- aus Harry Potter) nicht auffällt. In einem unbeobachteten Moment greife ich zu und trage mich schnell in das Logbuch ein.

Bei der Luftlinien Navigation ist natürlich  zu bedenken „Luft“ Linie geht über Straßen, Bäche, Flüsse, Häuser hin weg. Das ist zwar der kürzeste Weg, was aber nicht heißt, dass ich nicht um Gebäude, Privatgelände oä. herum laufen muss.

Waldwege
alle eingezeichnet Wege im Wald

Was anderes ist es, wenn ich zu Fuss in einem Wald unterwegs bin. Auf dem Foto ist das grüne der Wald und die kleinen roten gestrichelte Linien sind Trampelpfade oder Wege die zu Fuss zu laufen sind. Dann kann ich anhand der gestrichelten Wege den kürzesten Weg quer durch den Wald nehmen. Aber auch bitte Rücksicht auf die Natur nehmen und nicht blind links durch die Pampa latschen. Da wohnen auch Rehe, Vögel oder auch Wildschweine die nicht gestört werden wollen.

Was schwierig sein kann, wenn es ein sehr hügeliges oder Gebirgiges Gelände ist, die Luftlinie zeigt nur noch 210 meter an. Doch Vorsicht , es kann dann sich auch noch um Höhen Meter handeln. Also dann kann das sehr schnell sehr anstrengend werden. Da sind dann die Höhenmeter Linien zu beachten.

21 Meter Abweichung
13 mal Empfang  in 21 Meter Höhe

Auch eine wichtige Information auf dem Gerät: die Abweichung der Satelliten. Daran sehe ich, wie gut die Abdeckung ist wenn ich suche. Diese kann zwischen 3 und 10 Meter betragen. Die Zahl 21 ist die Höhe in der ich mich befinde.

In der Hamburger Innenstadt hatte ich erst kürzlich so einen Fall: Mein Oregon 700 zeigte mir nur noch 24 Meter an.

Mitten in der Fußgängerzone! Hier lag meine Vermutung nahe, dass es so einfach nicht werden wird. Ich sollte recht behalten.

Das Gebäude hatte oben drauf ein Parkdeck! Also bin ich ins Gebäude rein, und mit dem Fahrstuhl nach ganz oben gefahren.

Hier ist natürlich der Satelliten Empfang sofort unterbrochen. Erst als ich wieder freien Blick zum Himmel hatte, fand das Gerät wieder Kontakt nach oben. Dumm nur dass es oben 2 Parkebenen gab!

Also in die richtige Ebene gehen und ganz hinten in der letzten Ecke war der Petling verborgen.

Soviel also zur Luftlinie. Einfach ja: aber nicht immer. Es gehört schon einige Erfahrung dazu, damit richtig um zugehen.

Anfangs sprach ich von dem Satelliten Empfang. Ohne diesen funktioniert das Geocachen nicht!

Egal mit welchen Gerät du unterwegs bist, wenn du keinen Empfang hast, sieht es schlecht aus mit suchen und finden. Du benötigst die Satelliten, damit du weißt wo du bist und das Gerät dir zeigt, wohin du musst.

Wenn du einen Geocache geloggt hast, dass kann zu Hause am Rechner sein oder auch unterwegs über dein Internetfähiges Smartphone, erscheint auf deiner Karte ein gelber Smiley. Das bedeutet, als gefunden geloggt. Die grünen auf der Karte sind Tradi´s, die gelben sind Multi´s und die blauen ? Fragezeichen, so genannte Mysterys

Karte
meine Karte mit den Funden und noch offenen Herausforderungen

Laut des Kartenausschnittes gibt es hier noch viel zu tun! Ich muss gestehen, dass ich gerne Tradis suche und Multis nur wenn ich ich Lust und Laune habe. Mit ? tue ich mich schwer, da bin ich zu faul zu!

Das war es erst einmal zum Thema Luftlinien Navigation.

Schreibt mir gerne eure Kommentare, welche Erfahrungen ihr so gemacht habt.
Gehabt euch wohl Gruß Andreas

GC77777

Giga Event Geocaching in Hamburg

Nun soll es tatsächlich stattfinden.

Das schon lange geplante Giga Event für Geocacher. Unter dem Motto : Project Hamburg im Wandel der Zeit. GC Code: GC 77777

https://www.geocaching.com/geocache/GC77777?luid=bab4dd35-ccf0-4fa8-bab8-246fb8318944

Da freue ich mich schon drauf, nicht nur weil es in meiner Heimatstadt stattfindet. Ich war erst auf vier oder 5 großen Event. Aber ein GIGA war noch nicht dabei. Da lohnt es sich sicherlich Hamburg zwischen dem 03. und 05.Mai 2019 zu besuchen.

GC77777
Das Giga Event in Hamburg vom 4 und 5. Mai 2019

 

Es findet im Auswanderermuseum Ballin Stadt im Veddeler Bogen 2 20359 Hamburg statt.

Leider kann ich nur am 4. Mai kommen, weil ich am 5. verreise.

Das letzte große Event welches ich besucht habe, war in Bremerhafen im Juni 2015. Mega am Meer GC 54932.

Das tolle ist natürlich, viele andere Geocacher zu treffen, die genau so verrückt sind wie meine Frau und ich. Es gibt viel zu erleben und zu entdecken.

Ich hoffe wir sehen uns in Hamburg beim Project Hamburg im Wandel der Zeit.

Bis dahin, gehabt euch wohl Gruß Andreas

Hanseblog

mein Avatar Bild habe ich heute geändert

Moin aus der Hansestadt Hamburg.

Heute habe ich mein Avatar Bild geändert, um es näher an meinen Blog an zubinden. Bitte nicht wundern. Meine Seite ist ja noch recht frisch am Start und ich bin noch auf der Suche weiteren Ideen, die noch zu verwirklichen sind.

Einige neue Blog Beiträge habe ich schon vorbereitet, diese muss ich noch verfeinern und Korrektur lesen sowie Bilder aussuchen.

Hanseblog
Das Wappen der Hansestadt Hamburg

Die Winterzeit ist ja beim Geocaching als auch für das Motorrad fahren eher sauere Gurken Zeit. Da ich aber nach meiner Operation am 28.1. noch einige Zeit Krank zu Hause sein werde, habe ich viel Zeit mich darum zu kümmern. Ihr könnt gespannt sein….

Grüße aus der Hansestadt von Andreas

 

Viel tiefer darf das Wasser nicht sein.

Planungen 2019

Das letzte Jahr war ich mit 626 Funden sehr erfolgreich für mich !

Ob ich das wiederholen kann ?

Ich glaube es nicht, aber eine gewisse Planung führe ich jedoch durch. Gerne würde ich noch ein anders Land bereisen um dort einige Dosen ausfindig zu machen. Entweder wird es die Schweiz und/ oder auch Italien. Mir schwebt auch Schweden vor. Als Wochenende Trip mit der Fähre von Kiel oder Rostock nach Malmö oder auch Göteburg.

meine 81er Matrix

Wenn ich mir meine Matrix genau anschaue, fehlt mir die Schwierigkeit 4,5 als Terrain 1 und 4,5 – 3,0 und 3,5.

Mein Plan ist also Caches zu suchen, die die Voraussetzungen erfüllen.

Such Filter
Ich habe die Kriterien 4,5 und 1,0 in die Suchmaske eingegeben.

Wenn ich nun weiß, welcher Cache(Die „Arrusia“GC72E4C) in Frage kommt, schaue ich mir die Beschreibung des Geocache im Listing an und versuche mir schon mal ein Bild davon zu machen. Der Cache ist von meinem Wohnort 31,2 km Luftlinie entfernt.

Such Ergebnis 2
Hier ist das nächste Such Ergebnis, mit dem Froschkönig 4,5 und 3,0 in 23,9 km Entfernung

Als nächstes an meinem Wohnort ist zB. der Froschkönig(GC3TYFT). Gerne suche ich mir dann in der Gegend noch einige Ausweich Dosen heraus, damit ich nicht nur für eine Dose losfahre. Da mache ich dann einen Tagesausflug daraus. Des Weiteren habe ich noch „GC23V5K“ Den Flugzeugen so nah und „GC80CRE“ Kleiner Eisberg auf dem Zettel der noch fehlenden Herausforderungen. Die liegen beide in der nähe vom Hamburger Flughafen. So langsam wird es für mich schwierig, meine Matrix voller zu bekommen. 68 von 81 habe ich schon. Aber die Aufgaben, die mir noch fehlen, sind echt schwer und nur noch durch klettern(kann ich nicht) oder mit einem Boot(habe ich auch nicht) auf irgendwelche großen Seen fahren oder sonstige Dinge. Ist ja auch freiwillig.

Eine kleine 24er Runde, die gut mit dem Fahrrad zu erledigen ist.
Hier gibt es eine schöne Runde zu erledigen

Um überhaupt annähernd auf eine hohe Stückzahl zu kommen, muss auch mal eine Runde von Dosen gesucht / gefunden werden. Hier sind es in der Lüneburger Heide(Auf der Lüneburger Heide GC64E84 ) ca. 24 Dosen. Die Runde eignet sich gut mit dem Fahrrad an. Wenn wir teils auch mit mehren Cacher Freunden unterwegs sind, gehen wir danach meist irgendwo zum Kaffee trinken oder ein Eis essen.

Bisher habe ich euch noch nichts über sogenannte TB´s Trackables erzählt! Ein Trackable ist ein Gegenstand der eine einmalige Nummer hat und durch die Welt Reisen kann. Die Nummer wird an einem kleinen Gegenstand gefestigt(Spielzeugauto oä) .

http://www.geocaching.com/track/ 

Die Nummer wird auf oben genannter Homepage registriert und freigeschaltet.

Der TB bekommt eine Aufgabe zB. Reise nach Paris in die nähe des Eifelturm und komme nach Hamburg zurück. Dann muss der TB in einem Cache abgelegt werden und los geht die Reise. Einer der nächsten Cacher der diesen Cache macht, kann Ihn entweder „discovern“= also gesehen werden – oder mitnehmen, den TB loggen, dass du ihn mit auf eine weitere Reise mit nimmst. Bevor man einen TB mit nimmt, erstmal Online übers Smartphone, lesen wie den die Aufgabe aussieht. Es macht keinen Sinn den in den nächsten Urlaub mit nach Dänemark zu nehmen , wenn er in die Schweiz möchte.

nur discovern biie
mein TB für mein Cacher Mobil

Ein TB, wie der folgende ist nicht zum mitnehmen, sondern nur zum discovern (in oder an (m)einem) Auto. Dieses ist mein“GitTI. Der fährt eigentlich in meinem Cacher Mobil mit. Da er aber schlecht an der Scheibe festhält, liegt er nun zu Hause herum.

Diesen BITTE NUR DISCOVERN – Danke

Das Beitrags Foto zeigt mich in einem kleinen Teich. Hier bin ich mit einer Wathose bekleidet und einem Watstock zur Sicherheit hinein um einen Petling unter der Wasseroberfläche zu finden. Das ist schon eine hohe Schwierigkeit( aufgrund der Vielzahl meiner Funde weiß ich nicht mehr welcher das war). Als Hinweis zu den hier zu sehenden Fotos: Quelle:Privat

Für heute soll es das erst einmal gewesen sein.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Gehabt euch wohl, Gruß Andreas

so sieht es aus, schöner Bluterguss

Krank zu Hause

Das nach Hause kommen war schon die erste Herausforderung. Mit einem Rollstuhl zum Auto meiner Frau rollern und dann Einsteigen. Die Schmerzen waren ordentlich.

Da ich ja so schnell entlassen worden bin, hatte ich keine Gelegenheit mit der Therapeutin das Treppensteigen mit Gehhilfen zu üben. Unsere Wohnung liegt im 1. OG ohne Fahrstuhl.Ich habe es einfach ausprobiert und auch irgendwie geschafft. Hurra endlich wieder zu Hause bei meinen 2 Katern, die erstmal etwas verstört auf die Krücken und den humpelten Papi reagierten. Der beste Sitzplatz ist entweder die Sofaecke oder der Schreibtisch in meinem Büro. Wenn ich still sitze ist alles gut. Aber nach einiger Zeit aufstehen um z.B auf die Toilette zu kriechen, ist echt aua! Die erste Nacht im eigen Bett war viel schlechter wie ich es mir gewünscht hatte. An Schlaf war trotz Medikament kaum zu glauben.

Bei jeder Bewegung durchzuckte mich ein Schmerz. Ich kann entweder gerade auf dem Rücken liegen oder auf der linken Seite. Aber das umdrehen geht nicht ohne Schmerz. Meine rechte Beckenseite ist grün, blau und braun bunt und stark geschwollen.

Das Laufen auf Gehhilfen soll geübt sein, richtige Schrittführung mit Konzentration geht. Aber nun will ich von der Küche ins Wohnzimmer eine Flasche Wasser oder ein Glas holen!. Ich benötige beide Hände zum laufen. Entweder meine Frau bitten(wenn Sie da ist) oder einen Rucksack aufschnallen und ab geht es. Ein wenig Logistik in den eigenen 4 Wänden!

Noch nie habe ich so viele Medikamente auf einmal genommen. Die meisten Nebenwirkungen habe ich vom starken Antibiotikum. Steht ja auch im Beipackzettel. Mein Kiefer ist stark geschwollen, tut aber kaum weh. Ich darf nur weiche oder breiige Speisen essen. Damit der Knochen im Kiefer nun hoffentlich anwachsen kann. Es tut hin und wieder weh, es pocht und ist schön warm. Heute morgen habe ich erstmal meinen Boss angerufen, um ihm in Kenntnis gesetzt. Über meine Arbeitsunfähigkeit von über „erstmal“ 4 Wochen konnte er sich nicht so freuen. Geplant waren für ihn 3 Wochen. Und ich bin mir noch sehr unsicher , ob es dabei bleibt. Mal schauen wie sich mein Heilungsprozess so gestaltet? In zwei Tagen muss ich wieder in die Klinik zum Fäden ziehen. Nach der ersten OP hat das Fäden ziehen erst nach 2 Wochen geklappt. Ich mache es mir auf dem Sofa bequem und mache ein Mittagsschläfchen, weil ich heute Nacht den Super Bowl geschaut habe.

Entlassung aus der Klinik

Damit habe ich erst nach dem Wochenende gerechnet!

Ich werde heute am Freitag den 1. Februar aus dem Krankenhaus entlassen.

Die letzte Nacht war vom Schlaf her, ok.

Morgens das übliche Prozedere, Vital Funktion Kontrolle, das Frühstück und die Putzfrau kommen, gleichzeitig. Die Medikamente werden bereit gestellt und die erste Infusion wird angelegt. Keine Zeit mal vorher auf die Toilette zu gehen.

Die Schwester besorgte mir einen“ Fahrer“ in die Ambulanz runter. Dort saß ich erstmal eine 3/4 Stunde, bevor mir Dr.Dr. W. den Rendon Schlauch mit einem hässlichen Geräusch aus der Narbe zog. Hat gar nicht weh getan. Eine kurze Kontrolle der beiden Narben – alles ok –

Kurz noch eine Röntgenaufnahme vom Kiefer gemacht, eine Krankschreibung für die nächsten 4 Wochen entgegen genommen und schon wurde ich wieder von einem Pfleger im Rollstuhl abgeholt und auf Station gerollt.

Jetzt warte ich noch auf meine Entlassungspapiere und meine Frau die mich abholt. Mal sehen wie ich mit den Gehhilfen zurecht komme.

imOP

3.Tag im Krankenhaus

Am dritten Tag nach der Operation geht es mir schon besser. Die Narbe am Hals merke ich wenig, selbst nachts drauf liegen geht. Der Redon Behälter aus der Narbe der Hüfte ist gestern schon gezogen worden. Heute Mittag hat die Stationsschwester den Blasenkatheter gezogen, dass ist sehr unangenehm, und meine Blase funktioniert wieder alleine. Ich darf außerhalb des Bettes sitzen und muss nicht mehr auf dem Rücken liegen. Schon ganz angenehm wieder mehr selbst steuern zu können.

Das Essen hier im Krankenhaus ist für Patienten wie mich, die eine schwere Kiefer Operation hinter sich haben, eine Herausforderung. Morgens, mittags und abends das gleiche püriertes Essen herunter zu würgen, weil ich nichts kauen darf. Wenn es es wenigstens noch geschmacklich punkten würde! Tut es aber nicht. Immer der gleiche billige nach xyz Geschmack Marke Gastro oder ähnliches. Warum muss selbst süßes Brandheiß sein ? Wegen möglicher Bakterien oder so. Da sind mir die Schmerzen schon fast lieber. Meine Frau hat mir Apfelmus mitgebracht, welches ich genieße. Aber richtigen Hunger habe ich auch wieder nicht, sehr wahrscheinlich werde ich wieder 5-7 Kilogramm abnehmen. Jetzt warte ich auf die Physiotherapeutin, damit ich mit der Gehhilfe den Flur hoch laufen darf. Bei Bewegung meines Beckens bzw. Hüfte verspüre ich heftige Schmerzen. Besonders fies ist Husten. Wenn ich hier so still im Stuhl sitze, ist alles gut. Der Arzt der mich operiert hat, war vorhin da und meinte die Narben sehen sehr gut aus. Eventuell kommt morgen der 2. Redonbehälter aus meinem Hals raus. An das ziehen erinnere ich mich letztes Jahr noch sehr gut – schmerz und geräuschvoll. Durch den Unterdruck entsteht ein „Plopp“ Geräusch.
Und das schlimmste daran ist, dass mir die gleiche Kiefer Operation in maximal einem halben Jahr noch einmal blüht, wenn die Titanschiene entfernt wird.

Bild Quelle: pixabay

Die Rekonstruktion meines Kiefers

Kaum zu glauben, der neuerliche Operationstermin hat nun stattgefunden. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich auf so etwas freuen könnte.          Gestern am 28.1.2019 war es gegen 9:40 soweit. Mein Plattenepitel -karzinom ist vor 13 Monaten aus meinem Kiefer entfernt worden.          Diese Lücke sollte nun gestern mit einem Beckenspan gefüllt werden. Hier zu wurde ein Stück von der Innenseite meines Becken entfernt und gleich wieder oben eingesetzt. Als ich im Aufwachraum der Klinik wieder aufwachte, merkte ich gleich die stärker werdenden Schmerzen in meiner Hüfte. Nach Einnahme zweier Schmerzmittel begann das alte Spiel wie nach der ersten Operation.

Mir wurde plötzlich Speiübel und kotzte alles aus was mein Magen so hergab- nämlich nichts. Nur Magensaft. Was sich äußerst schmerzhaft in der frischen Narbe bemerkbar machte. Aber die Schmerzen wurden schnell stärker, also wieder per Venenzugang Nachschlag. Und wieder raus damit. Ich habe nicht mehr mitgezählt wie oft.                                                        Meine Sauerstoffsättigung war auch nicht doll. Da ich ja immer noch müde war, wollte ich eben auch weg nicken, was aber die resolute OP Schwester nicht wollte.

Insgesamt habe ich 7 Stunden im Aufwachraum verbracht bis es mir so weit gut ging um völlig erledigt auf meine Station zu kommen. An Schlaf war kaum zu denken, irgendwie hatte genug geschlafen. Ich hatte überhaupt kein Zeitgefühl mehr.

Am frühen Morgen bemerkte ich, dass ich seit 24 Stunden nicht mehr pullern war. Mein Bauch würde immer voller und prall gefüllt. Aber Urin wollte nicht in die Flasche kommen. Meine Bauchschmerzen wurden schnell stärker. Ich drückte die Notklingel. Eine Schwester mit eiskalten Fingern tastete mich ab, und sagte das Sie einen männlichen Kollegen holen würde. Es kamen gleich 2 Pfleger. Sie entschieden sich für einen Blasenkatheter. Na toll das hat mir gerade noch gefehlt. Unter leichter örtlicher Betäubung steckten Sie mir einen ungefähr 25 cm langen Schlauch in den Penis. Sehr unangenehm. Aber es liefen 700 ml. Urin heraus. Normalerweise ist die Blase schon bei 500 voll.

Nun liege ich hier mit meiner schmerzenden Hüfte und bei jeder Bewegung schmerzenden Schniedel.

Zu guter letzt kamen gegen Mittag 2 Pfleger zum Waschen. Das ganze im Bett liegend. Die waren nicht zimperlich mit mir. Soviel Bewegung konnte ich noch nicht. Später kam noch eine Therapeutin, die mich weiter bewegen wollte. Inklusive das erlernen an Gehhilfen zu laufen. Das lehnte ich dann kurzerhand ab. Schmerzen hatte ich für heute schon genug.

Symbolbild Medizin

Nachsorge Termin erledigt

Geschafft… heute hatte ich meinen Nachsorge Termin im Krankenhaus.

Ich war als erster Patient im neuen Jahr in der MKG Ambulanz eingeplant. Da ja Brückenwoche ist war der Berufsverkehr heute nicht vorhanden. Ich bin mehr als schnell durch gekommen, bin eher zu früh angekommen. Zuerst bin ich in die Zentrale Patienten Aufnahme gegangen, um mich anzumelden. In der MKG Ambulanz war ich der zweite Patient. Mein Termin war um 9:00 Uhr. Dran gekommen bin ich um 9:40. Hier im Wartezimmer, habe ich schon Stunden meines Lebens verbracht. Der Dr. Dr. S. ( er hatte mich vor einem Jahr operiert) bat mich ins Behandlungszimmer. Durchgeführt wurde eine Sonographie im Bereich des Kiefers und Halses. Nach mehreren Unterbrechungen durch andere Ärzte und einen Zahn ziehen im Nebenbehandlungsraum, ging es bei mir weiter. Die Untersuchung des Dr.Dr. stellte er keine Auffälligkeiten fest. Auf Atmen.

Da ja meine nächste Operation für den 28.1.19 geplant ist, klärte mich der Arzt über die Risiken auf – Blutungen, Einschränkungen der Zunge, des Kaumuskels, Geschmack, hängende Mundwinkel oh je oh je ! Kann vorkommen teils zeitweise oder sogar dauerhaft!! Oh Gott hoffentlich nicht.

Der Arzt muss mich ja Aufklären.

Bei mir wird ein Stück (5cm) Beckenknochen entnommen und wieder in den Kiefer eingesetzt, wo vor einem Jahr der Tumor entfernt worden ist.

Also 2 unterschiedliche Eingriffe in einem Rutsch. Dauer ca 2 Stunden.

Nach der Besprechung würde ich zur Anästhesie Abteilung weiter geschickt,                                                      zum Narkose Gespräch in Haus 1.

Erst musste ich 3 Seiten Fragebogen über meine körperlichen Voraussetzungen ausfüllen, Vorerkrankungen und Medikamente und so weiter. Nach einiger Wartezeit kam ich dran. Ein sehr junger Doktor führte das Gespräch.

20 Minuten später war ich fertig. Eine Last viel von mir ab. Weil meine Hoffnung dahingehend sind, dass die OP nun tatsächlich stattfinden wird. Die 2 fache Verschiebung hat mich echt fertig gemacht. Heute sind meine Erwartungen erfüllt worden. Da freue ich mich erstmal drüber. Ich bin wieder entspannter.

In diesen Sinne wünsche ich euch einen schönen Januar.

Gehabt euch wohl

Gruß Andreas

Bild Quelle:pixabay

meine Drums

Konzerte

Eine Freizeitbeschäftigung der letzten Jahrzehnte, die mir gar nicht so bewusst gewesen ist, ich besuche gerne Konzerte von Musikbands die ich mag. Mein erstes Konzert war die Gruppe SAGA am 20.1.1982 in der Hamburger Musikhalle.

Rainbow einer der großen Band des Genres

Ich wurde früh durch einen großen Bruder eines Klassenkameraden mit der Musik geprägt. Der hörte Hard Rock. Das fing an mit Deep Purple und Led Zeppelin und Rainbow. In meinen jungen Jahren hatte ich schon früh Kontakt zur Musik, welche mich bis heute fest im Griff hat. Wir trieben uns im Hamburger Grünspan herum. Das war für mich ungefähr als Vierzehn Jahre jungen Bengel natürlich nicht wirklich erlaubt war. Wir wussten durch den großen Bruder, dass die Kasse um 4:00Uhr morgens zu machte. Da diese Diskothek auf dem Hamburger Kiez lag und bis ca. 7:00 auf hatte nutzten wir oft die Gelegenheit und dort rumzutreiben. Das Grünspan existiert noch heute. Damit war der Grundstock gelegt. Anfang der 80er Jahre fing ich an Schlagzeug zu spielen.

Andreas beim üben

Ich hatte ein einfaches Pearl Set, mit Snare, 3 Tom Tom, 1 Bass, HiHat und 3 Becken. Meist spielte ich im Keller meines Vaters, der ein Lebensmittelgeschäft hatte. Dort konnte ich außerhalb der Öffnungszeiten üben.

Iron Maiden 1983 – sind bis heute noch auf Tour um den Globus

Damals waren die Konzert Karten ja noch Spott billig, sicherlich war der technische Aufwand bei weiten nicht so riesig wie heute. Ich beendete meine Lehre 1984. Ab da war es finanziell einfacher. Ich wohnte noch zu Hause und den Führerschein machte in 1984. Ab da hatte ich einen Ford Fiesta mit 54 PS.

SAXON 1984

Mein erstes Konzert der Gruppe SAXON, die Band begleitet mich bis heute, da wo ich diese Zeilen schreibe läuft eine alte Live Aufnahme im Hintergrund. Saxon sah ich zu letzt im September 2018. Das war echt Geil weil mich viele Lieder an bestimmte Ereignisse in meinem Leben erinnern.

Ich meine das war das erste Konzert von Running Wild aus Hamburg

Das erste Konzert von Running Wild am 29.11.1983 in der Diskothek „Sounds“. Im Sounds habe ich viele Nächte meines jungen Lebens verbracht. Das war eine Hard Rock Disko in Hamburg Wandsbek.

Lustig der Eintritt von 4 DM ! Auch Running Wild höre ich bis heute.

Bon Jovi 1985 in Hamburg

Ich glaube das war eines der ersten Konzerte in Deutschland ! Ich hatte die erste Schallplatte von Bon Jovi „Runaway“ gekauft und fand die Musik die dem Glam Rock zugerechnet wurde toll. Da kannte die Band kaum ein Europäer. Sie kommen aus den USA New Jersey. Der Gig war eine Granate, ich hatte noch nie eine so tolle Band Live gesehen. Die hatten eine unbändige Spielfreude, was mich echt begeisterte.

Bon Jovi 1984

Das blieb auch in den weiteren Konzerten der Band, die ich besuchte. Im Laufe der Jahre änderte sich mein Musik Geschmack eher in die härtere Richtung des Heavy Metal. Viele deutsche Bands höre ich heute, wie zum Beispiel ACCEPT, Gamma Ray, Helloween, Iron Savior, Brainstorm und Primal Fear.

Accept Metal Heart Tour 1985

Die Hamburger Band Helloween, Gary Moore, leider viel zu früh von uns gegangen.
die deutsche Band Victory und die australischen AC/DC

Die Preise waren immer noch moderat und bezahlbar. Meine Schallplatten Sammlung wuchs und wuchs. Von meinem ersten Gehalt kaufte ich mir einen Thorens TD 115 MK 2 Schallplattenspieler. Den besitze ich heute noch. Der kostete damals unbändig viel Geld im Verhältnis. Ich habe ihn vor einigen Jahren komplett überholen lassen, der läuft perfekt. Die Konzert Karten wurden bunter mit dem Bild der Band oder der aktuellen Schallplatte.

Van Halen und Bon Jovi

Das Konzert von Van Halen war auch toll, leider das einzigste der Band. Ich kannte alle Lieder von den und hatte fast alle Scheiben von denen.

An Black Sabbath erinnere ich mich gerne.

Das Konzert von Black Sabbath war auch grandios. Langsam stiegen auch die Eintrittspreise. Mit der Umstellung von DM auf Euro ging es schnell in Richtung 50.-€. Die Bühnen werden immer aufwändiger mit mehr Lautsprechern und gigantischen Lichteffekten. Für eine Stadion Tour von AC/DC kommen schnell 40 Sattelschlepper zusammen, von den Roadies mal zu schweigen die den Aufbau erledigen.

Judas Priest und Volbeat

Einige Konzerte sah ich von Judas Priest, zu dieser Band habe ich eine besondere Beziehung, weil “ Living After Midnight“ das erste Lied war, welches ich auf dem Schlagzeug perfekt nach gespielt hatte. Obligatorisch war früher, dass Rob Halford (Gesang) mit seiner Harley auf die Bühne fuhr. Die Zeiten wo Musiker auf der Bühne ihre teueren Gitarren zerstören, habe ich nur einmal erlebt. Was ich auch nur extrem selten erlebt habe, dass die Musiker sich grob verspielen, dass es auffällt. Das Set sitzt bei allen. Das sind ja auch alle Vollprofis und teils Virtuosen an ihrem Instrument.

Volbeat lernte ich durch einen Tipp von einem Freund kennen. Ich war hin und weg von dem besonderen Stil der Band. Sie kommen aus Dänemark und spielen eine Mischung aus Metal, Rock´n´Roll Country und Blues. Eine tolle Band, die Live echt eine Macht ist, Hammergeil. Ich habe alle CD´s bzw. alle Lieder Online gespeichert. Ich habe die jetzt 4x gesehen und würde auch ein 5. mal hingehen.

Metallica, Slayer, Mastodon und Ghost sowie Gamma Ray

Auch Gamma Ray aus meiner Heimatstadt Hamburg liebe ich sehr. Schneller aber melodischer Heavy Metal. Die Band habe ich auch einige mal live gesehen. Von Metallica mag ich die alten Stücke bis zum Album ReLoad. Diese Stadion Konzerte haben den Nachteil (wie bei AC/DC auch), dass die Stimmung aufgrund der Größe meist schwierig ist. Vom Sound mal abgesehen. Und auch Preise an einhundert Euro sind ne Menge Kohle.

Powerwolf und Gamma Ray

Die Band Powerwolf ist Live das beste der letzten Jahre. So ein Hammer. Der Sänger Attila schafft es schnell das Publikum mit einzubinden und mit singen zu lassen. Die Stimmung ist mehr als Geil. Die Liedtexte sitzen. Große Stimmung, die spielen sich den A… ab. Sensationell. Tolle Bühnenshow mit viel Feuer, Nebel und wechselnden Bühnenhintergrund. Immer gutem Sound und perfekten Licht.

Hammerfall und The Dead Daisies

Auch von Hammerfall der Schwedische Power Metal Band, habe ich alle Tonträger. Gegründet 1993 und seit 1997 erfolgreich in der Welt unterwegs. Aus dem hohen Norden kommen viele Heavy Metal Bands. Zum Beispiel aus Schweden: Dream Evil,, Grand Magus, Sabaton und aus Finnland: Stratovaius, Dreamtale,, Sonata Artica. Der überwiegende Teil kommt aus den USA, Kanada oder Großbritannien.

Die Australisch/Amerikanische Band The Dead Daisies sind eine „Best off Musiker Band“ Mit John Corabi ex Mötley Crüe Gesang, Doug Aldrich ex Whitesnake Gitarre, David Lowy 2. Gitarre, Marco Mendoza Whitesnake Bass und Brian Tychi (leider nicht mehr dabei) Schlagzeuger bei Billy Idol und auch bei Whitesnake. Eine super Band aus exzellenten einzel Musikern. Spielen eine tolle Live Show.

Volbeat, SAXON und Powerwolf


2018 war eine tolles Konzert Jahr, alleine die letzten drei hier sind alle auf unterschiedlichen Ebenen Grandios. Volbeat bieten das volle Brett an Bühnenshow, alles abgestimmt mit Licht und Feuer. Exzellenter Sound vom Sänger Michael Poulsen. Die Stimme auf CD ist wie die Live. Das bekommen nicht viele Sänger hin(Tontechniker) Echt gigantisch die Band aus Kopenhagen. Saxon gibt es seit 1979. Sie sind die Begründer der „New Wave of British Heavy Metal“ Sie inspirierten viele Musiker dieser Welt Heavy Metal zu spielen. Und 40 Jahre erfolgreich zu sein ist schon ein Prädikat für sich. Würde gerne wissen wieviel Konzerte die weltweit gespielt haben?

Nun habe ich eine kleine Auswahl meiner besuchten Konzert Karten gezeigt. Ich habe 99 Konzert Karten in meinen 2 Ordnern, bestimmt gibt auch einige die ich nicht aufgehoben habe. Mir macht Musik Spaß und ich kann mich gut entspannen und abschalten. Nicht jeder kann mit Hard´n Heavy etwas anfangen. Aber diese Richtung hat eine große treue Fangemeinde wie mich. Heut zu Tage verdienen die Band nichts mehr an den Streaming Einnahmen oder an der GEMA, sondern mit Konzerten Weltweit mit dem dazugehörigen Merchandise. Nicht umsonst gibt es das größte Heavy Metal Open Air der Welt, hier im Norden in WACKEN. In der Nähe von Itzehoe. Dort kommen etwa 72.000 Besucher hin.(ca.1.872 Einwohner Quelle Wikipedia).

Ich habe auch auch Hunderte Fotos von vielen Konzerten gemacht. Da ich mir nicht sicher bin, die öffentlich zu zeigen, wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten lasse ich es lieber. Alle Fotos die ich hier zeige sind von mir persönlich gemacht. Wenn nicht habe ich es kenntlich gemacht.

So das war war es von mir. Schreibt mir doch einfach, welche Musik euch berührt oder an bestimmte Lebensabschnitte erinnert.

Gehabt euch Wohl Gruß Andreas

Blutentnahme

Tumor Nachsorge

Ich hasse diesen Begriff, aber ich habe keine Wahl weil es ist ja nur zu meinem besten. Alle drei Monate die Fahrt ins Krankenhaus. Um so näher der Termin voran schreitet, um so mehr baut sich der Druck auf, auch wenn ich das versuche locker zu sehen, weil bisher keine Metastasen gefunden worden sind. Aber Gefühle auszublenden und teils nicht zu zulassen, klappt halt nicht immer. Na ja Weihnachten lenkt mich ab, wir versuchen die freien Tage zu genießen. Zwischen den Tagen muss ich arbeiten, da wird nicht all zu viel los sein. Für Sylvester haben wir nichts vor, was mir entgegen kommt. Zu Hause zu sein ist auch schön. Unseren beiden British Kurzhaar Kater freuen sich (hoffentlich) auch.

Der Termin ist gleich am 2. Januar 2019 um 9:00 Uhr also nicht viel Zeit zum Nachdenken. Meist bin ich dann wie ferngesteuert in der Klinik. In die Anmeldung und dann in die MKG Ambulanz (Mund Kiefer Gesicht) danach zur Abteilung Sonographie und… warten…. warten, ich hasse es dieses gewarte, aber ich bin auch nicht der einigste hier. Da mein OP Termin ja nun schon zwei mal verschoben worden ist, bin ich gespannt, ob die Vorbesprechung mit den Anästhesie Gespräch auch am 2.1. erledigt wird. Bis dahin Augen zu und durch. Nützt ja nix.

Bis dahin wünsche ich allen besinnliche Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr.

Gehabt euch wohl

Gruß Andreas

Umbau von einer Serien GS zu einem Einzelstück

Moin und Hallo zum  Umbau meiner BMW R1200GS zu einem Einzelstück.

Von Anfang an war das so eigentlich nicht geplant. Aber im Laufe der Zeit kam das eine zum anderen. Ich gehöre nicht zu der Kategorie Weltreise GS mit allem dabei. Nein ich habe noch nie für irgendein Mopped Koffer oder Topcase besessen. Einige Dinge wie die Gepäckbrücke und die Soziusfussrasten habe ich abgebaut. Als erstes habe ich den Cradle für das BMW Navigationsgerät abgebaut und durch eine abschließbare Touratech Halterung ersetzt. Ein Garmin Zumo 590 ist seit dem mein Begleiter. Ich bin kein Spezi in Sachen Basecamp, aber es geht so. Viele Dinge probiere ich einfach aus. Bedienungsanleitungen lesen ist nicht mein Ding.

Einige Anbauteile für die Sicherheit habe ich dran gebaut. Schwarze Krauser Sturzbügel in der kleinen Version. Kardan Sturzpad und Vorderradprotektoren von Wunderlich. Da meine Frau ein eigens Motorrad fährt(Triumph Street Triple) benötige ich kein Soziussitz. Hier kommt von Touratech eine Gepäckplatte in einem hellen freundlichen schwarz zum Einsatz. Mich störten farblich die an der Seite befindlichen Alu Plastikabdeckungen. Diese ließ ich ich einfach schwarz folieren.

TT Soziusgepäckplatte

Im ersten Winter ließ ich einige Anbauteile schwarz Pulvern bzw. lackieren. Die Heckabdeckung hinten , hier unter der TT Platte zu sehen. Die Ventildeckel sind nun matt schwarz und der originale Endschalldämpfer ist nun schwarz wie die Nacht.

Den Serienmäßigen Spritzschutz am Hinterrad habe ich abgebaut, und eine TT Kennzeichenspritzschutzplatte untergebaut.

Zwischenstand

Das ganze ist natürlich immer mit Geld ausgeben verbunden. Ich hatte ja Zeit und eins nach dem anderen wurde verändert.

Den Spritzschutz am Vorderrad verlängerte ich durch ein Teil von Wunderlich. Hinten ist ein Mudsling zum Schutz des Federbeins verbaut. Ein dunkles BMW Windschild in original Höhe und ein dunkles Windleitschild darunter.

Der Einlass der Wasserkühlung wird durch ein Wunderlich Metallgitter geschützt. Mit den Blinkern hadere ich noch. Mir schwebt ein kürzerer Blinker vor – kleiner –  Kellermann oder Highsider. Ist recht teuer weil, einer zwischen 59.- € und 89.- pro Stück kostet.


Sommer 2018

Was ich immer verspürte, wenn ich länger als 150 Kilometer am Stück fuhr, mir tut der Arsch weh ! Warum ? Weil mein Po komisch geformt ist ? Ich wiege normale 76 Kg. Vielleicht habe ich zu wenig Fleisch am Hinterteil? Nein, dass Problem ist die mangelte Stützung des Beckenknochen von der Sitzbank. Die ist mir viel zu weich.

Also bin ich zu Touratech Nord gefahren, und habe eine TT Kahedo Dry Ride Fahrersitzbank ausprobiert. Und siehe da, dass Arschweh ist so gut wie weg.

Am Rahmen habe ich die Rahmenschützer von der GS Rallye angebaut. Die Hupe von BMW ist eine leise Tröte ! Da musste etwas anderes her um auf mich aufmerksam zu machen. Da wollte ich eine Wolo Hupe von Hornig mit 126 Dezibel haben. Alter ist die Laut !! Da springt jeder beiseite auch Fussgänger mit Kopfhörern auf den Ohren.

Außerdem habe seit dieser Saison, verstellbare Fahrerfussrasten von Gilles Tooling dran. Der Vorteil meines Erachtens ist die breitere Aufstellfläche für die Stiefel und die sind 2 cm tiefer und natürlich schwarz. Ich war nie ein Fan von Tankrucksäcken, aber ein paar Kleinigkeiten mitnehmen zu können ist hilfreich. Aber ich hasse es wenn der TRS am Tankcover am Lack scheuert. Also habe ich mir von SW-Motec den den ION Tankring mit dem kleinen Daypack TRS gekauft. Praktisch für eine kleine Flasche Wasser, Sonnenbrille und ein zweites paar Handschuhe. Ich hatte ja noch die kleine Hecktasche von TT für den Rest. Für eine Woche Urlaub habe ich das große Softpack von BMW. – Reicht erstmal – Mals sehen… Im Sommer nächsten Jahres wollen Kirsten und ich eine geführte Motorradtour mit Nicebike ( www.nicebike.de ) in den Schwarzwald machen.

Quattro Black

Nachdem ein leider verstorbener enger Freund einen schweren Verkehrsunfall hatte(sein Tod war erst 2 Jahre später und hatte nichts damit zu tun), weil eine junge Autofahrerin ihn übersehen hatte, machte ich mir Gedanken, über besser gesehen werden. Schwarzes Bike, schwarzer Anzug, aber der knallgelbe BMW Carbon Helm 7 ! reicht das ?

Na ja wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer nicht aufpasst, lässt sich das schwer vermeiden.

Da ja an den Adventure GS die hellen BMW LED Nano Zusatzscheinwerfer serienmäßig verbaut sind und wenn mir so ein helles 3 fach Licht entgegen kommt, ist das schon sehr auffällig.

Also lasse ich mir in diesem Winter diese Nano LED Zusatz Scheinwerfer anbauen. Mein Beitrag zu besser gesehen werden. Im allgemeinen kann ich nur an alle Biker appellieren= macht euer Licht an !!

So nach jetzt 2,5 Jahren Fahren und immer wieder etwas verändern an meiner GS, gibt es nur noch eventuell die Blinker zu verändern.

Eine nicht unerhebliche Menge an Geld in einem 4 stelligen Betrag ist in mein Projekt “ Quattro Black“ geflossen.

Ich habe jetzt ungefähr 11.350km gefahren. Und mein Fazit für die 2016er R1200GS ist: einfach geiles Motorradfahren. Macht echt Spaß in allen Lebenslagen. Tolles Handling, super Fahrwerk, klasse Motor der seinen Charakter durch Vibrationen und Gerassel deutlich macht.

Nicht umsonst das meist verkaufte Motorrad in Deutschland seid Jahren. Und warum – das Bike kann sehr viel sehr gut und hat nicht viele Schwächen. Ja es rappelt und Sie ist nicht das schönste und schon gar nicht das Preiswerteste Motorrad. Einige Nachteile sind jammern auf hohen Niveau. Eine R1200GS ist wie ein Leatherman ein Multitool zum Rasen, Reisen, Offroad mit den richtigen Reifen, oder zu zweit durch die Weltgeschichte fahren. 

Einzelne technische Probleme gibt es. Ein Rückruf wurde vom KBA angeordnet: Gabelstandrohrbuchen mussten aufgepresst werden. Meine hatte ausgerechnet ein Elektronik Fehler im Gasgriff. Gerade als ich zu einem BMW Motorrad Treffen war. Das Potentiometer zickte rum , fiel immer wieder in den Notlauf. Nach 3 Werkstattbesuchen in Kassel konnte zu guter letzt eine neue Software aufgespielt werden. Seit dem läuft Sie Problemlos.

Auch die Pirelli Scorpion Trail 2 Reifen sind ein Volltreffer. Super Reifen für Straßenorientierte Tourenfahrer. Gutes Handling, sehr guter Grip in allen Lebenslagen, abwinkeln bis zur Reifenkante kein Problem und kein Pendeln. In manchen Foren liest man davon, ich habe das nicht erlebt. Wichtig ist der richtige Reifendruck bei vorne 2,5 und hinten 2,8/2,9.

Auch die originale höhe des Windschildes ist für meine 1,75 m gut. Ich stelle es nicht ganz hoch aber fast. Die Windgeräusche sind oft störend, aber ich fahre meist mit extra für mich angepassten Gehörschutz(gibt es beim Hörgeräteakustiker für ca. 160.-€)

helles freundliches schwarz

So, nun habe ich erstmal genug berichtet. Ich melde mich später wieder. Nun ist erstmal Winterpause, vor März je nachdem wie das Wetter sich entwickelt, ist nichts mit fahren.

Unfallfreie Fahrt wünscht aus der schönen Hansestadt Hamburg Andreas

Sonnenuntergang in Mecklenburg Vorpommern

2. Absage der Operation

Moin und Hallo

Nachdem ich im Oktober 3 Wochen zur Medizinischen Rehabilitation war, geht es mir soweit ganz gut. Die Reha Klinik im tiefsten Mecklenburg hat mir gut getan. Es war viel Sport und Bewegung angesagt, von morgens bis abends nach Stundenplan wie in der Schule. Die geben sich viel Mühe mit den Patienten. Es gibt 3 Stationen- Pneumologie(Lunge), Psychosomatik, und die Onkologie auf der ich unter gebracht war. Schnell habe ich gemerkt, dass ich mit meinen Krankheitsverlauf viel Glück hatte. Da gab es viele andere, denen es viel schlimmer ergangen ist als mir.              Das weiß ich jetzt viel besser zu schätzen.

yPmL1OvYTwy8Owb+c3qM9wKurz vor meinem Ende der Rehabilitation, rief mich die Klinik aus Hamburg an, und teilte mir mit, dass mein Operationstermin abgesagt bzw. verschoben werden muss. Wegen anderer Lebensbedrohenden Erkrankungen anderer ! Das hat mich erstmal umgehauen. Alle meine Pläne für die nähere Zukunft waren geplatzt. Ich hatte einige andere Termine drum herum fixiert. Ich war echt geknickt. Aber was soll’s!                         Muss ich akzeptieren, ob ich will oder nicht.                                                                                                                   Die OP war für den 2.11.18 direkt nach meiner Reha geplant. Also musste ich direkt danach wieder zur Arbeit erscheinen. Ich ließ es ruhig angehen und wollte meine neu gewonnene Kraft sinnvoll einsetzen. Der neue Termin war nun am 14.1.19 terminiert. Die OP Besprechung mit Anästhesie Gespräch sollte am 17.12.18 stattfinden. Als ich am Freitag davor abends nach Hause kam, hatte ich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, worin mir eine Schwester der MKG mitteilte, dass der Termin am Montag den 17.12 nicht stattfinden sollte, sowie auch der Operationstermin nicht.                                                                                            Ich könnte kotzen!! Schon wieder. Unglaublich.                                                                                                              Ich beschloss trotzdem am Montag morgen in die Klinik zu fahren, um dass zu klären. Nun sitze ich mal wieder in dem Wartezimmer der MKG Ambulanz in der ich schon Stunden meines Lebens mit Warten verbracht habe und warte, dass ein Arzt für mich Zeit hat.

Schon 1,5 Stunden später saß ich mit Dr. K. im Besprechungsraum und erzählte von meinen verschobenen Terminen.

Kaum zu glauben, aber der Grund für die verschobenen Operationen ist, dass die Klinik zu wenig Anästhesie Kräfte im OP haben. Klassischer Fachkräftemangel. In anderen Krankenhäusern ist das auch so. Ich hatte noch Glück, anderen Patienten ist schon 4 x abgesagt worden. Ärzte haben die genug. Da ich auch aus meinem Nachsorge Rhythmus raus bin, habe ich gleich am 2.1.19 morgens einen Sonographie Termin bekommen. Nach einiger Zeit der Beratung mit dem Oberarzt Dr. Dr. L. soll es jetzt am 28.1.19 los gehen. Aber das glaube ich erst, wenn das tatsächlich klappt. Ich bin trotzdem genervt, aber es hat sich gelohnt extra in die MKG Ambulanz zu fahren um einwenig Druck zu machen.

Nun verbringe ich Weihnachten und Sylvester mit der unschönen Aussicht auf die nächste Tumornachsorge am 2.1.19.

Ich versuche meinen Gefühlen ein zu reden, dass alles gut ist und bleibt. Komischer weise freue ich mich irgendwie auf die bevorstehende Operation, ich weiß das es nicht so lustig wird, aber dann habe ich eine weitere von drei hinter mir.

Ich wünsche allen eine besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gruß aus Hamburg von Andreas

mein Probefahr Marathon

Moin und Hallo zu meinen Erfahrungen mit einigen verschiedenen Motorrädern während einer Probefahrt. Nach dem ich also die Speed Triple 1050 endlich verkauft hatte, konnte ich mich also um etwas anderes kümmern. Ich brauchte diesen Ertrag ja für ein anderes Motorrad.

Irgendwie war mir klar, dass ich eine aufrechte Sitzposition beim fahren und einen passenden Kniewinkel benötigte. Tja und was bieten die Hersteller aller Länder so alles an ? Ich bin mir gerade nicht mehr sicher ob ich die Reihenfolge hier richtig wiedergeben, aber ich glaube das ist nicht das wichtigste.

ein MT 09 Foto hatte ich nicht in meiner Zeitschrift

Am Anfang fuhr ich eine Yamaha MT09 mit Dreizylinder Motor und 193 Kilogramm Gewicht. Die sollte 115 PS haben !? Konnte ich nicht alle finden, meiner Meinung nach hinkte die im Vergleich mit einem Triumph Triple deutlich hinterher. Schon auf den ersten Kilometern wußte ich : nöö nicht meins. Leicht und handlich gut zu fahren gute Sitzposition und eher etwas günstiger als andere.

Tenere 1200

Da dieser Händler mehrere Marken vertrat, wusste ich also schon, dass ich möglichst immer die gleiche Strecke fahren wollte. Ich kenne die Gegend da recht gut, mit einigen guten Kurven und einer sehr langen geraden zum Feuer machen und einer sehr scharfen rechts Kurve – toll wie gemacht für eine ausgiebige Probefahrt –

Die MT 09 zurück und auf eine Suzuki DL 1000 gestiegen. Die Sache bei den verschiedenen Motoren Konzepten ist die Charakteristik, die muss mir gefallen. Die DL 1000 hat ein V Motor. Ganz anders mit 98 PS. Hier war das Gewicht mit 208 Kilogramm angegeben.

V Strom

Ja, ganz nett aber es könnte vehementer nach vorne gehen. Wenn ich am Kabel ziehe – oder am Ride by Wire – darf das gerne flott nach vorne gehen. Der V Motor, ich kann gar nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat, aber der Funke ist nicht übergesprungen. Irgendwie habe ich bei einer Suzuki immer den Eindruck das die Verarbeitung und die Wertigkeit etwas einfacher ist. Nicht schlecht, dem Preis aber angemessen.

Ich bin kein Sportfahrer, aber flott darf es sehr gerne nach vorne gehen. Dann hatte ich 2 Wochen Pause, weil ich die Yamaha Tenere 1200  mit Zweizylindern und 112 PS fahren wollte. Mit  Kardan wog die auch gleich 261Kg. Ich hatte so ein paar Vorstellungen von meinem neuen Bock und zwar gerne Kardan, mit ABS ist ja klar und inzwischen auch Zulassungsvorschrift, sowie ganz wichtig Tempomat. Mancher würde sagen wozu das den ? Auf langen Strecken ist das sehr angenehm auch mal die rechte Hand vom Lenker nehmen zu können. Und in Tempobegrenzten Zonen schont es meinen Geldbeutel.

Ja, die Tenere war ganz gut, aber ich merkte schon den Gewichtsunterschied zu den anderen beiden Bikes. Ist halt eine dicke Zwölfhunderter mit Kardan, aber auch ohne technischen Schnickschnack.

Was mir bei dem meisten Händlern aufgefallen ist, dass hinter her kaum ein Gespräch gesucht worden ist. Kein Getränk, kein anderes Bike angeboten, nicht gefragt was meine Bedürfnisse sind. Schlüssel abgeben und Tschüss. Keiner Fragte später einmal telefonisch nach, ob er er mir etwas anderes anbieten kann.

Wieder nach zwei Wochen( ich hatte immer nur einen Wochentag frei), dass musste also zu den freien Terminen der Händler passen.

Mit meiner Frau fuhr ich auf einem Samstag zu Honda um eine Africa Twin auszuprobieren. CRF 1000 mit 95 PS und die hatte ein Doppelkupplungsgetriebe. Das wollte ich unbedingt probieren. 

A Twin

Und ab ging es am anderen Ende der Stadt in Richtung Elbdeich. Vielleicht hatte ich die Handhabung nicht voll verstanden, aber selbst in der manuellen Stufe, fand ich das mit dem DCT fahren… na ja eher langweilig. Die 230 Kilo leichte Enduro ließ sich gut handhaben und hatte einen guten Windschutz.

Schade, ich war echt enttäuscht. Nach dem ich das Bike zurück brachte, sagte mir der Verkäufer, dass die Nachfrage sehr groß sei und momentan alle Bikes ausverkauft sind und der Nachschub erst im nächsten Frühjahr lieferbar sein wird. Ohh, da habe ich dicke Backen gemacht. Ok dann eben keine Honda.

Wieder eine Woche später fuhr ich an meinen freien Tag die Tiger Sport 1050 von Triumph. Ja, da war er wieder der fauchende Dreizylinder.

Tiger Sport

Fuhr sich toll, macht Spaß, wenn die weiche Vorderradgabel nicht wäre. Die ist mir persönlich zu nachgiebig. Ich hatte kein direktes Gefühl für das Vorderrad. Ich war angetan und habe die mal auf meine Liste gesetzt. Nachteil kein Tempomat bestellbar. Die Wertigkeit und Haptik war sehr gut ein feines Finish von denTeilen her. Toller Sound gute aufrechte Sitzposition.                                                                                                  Inzwischen waren schon einige Wochen vergangen und ich war noch keinen Schritt weiter. Die große Explorer wollte ich auf Grund des mir zu hohen Gewichts nicht fahren.                                                                                                                        Auf zu KTM. In einer Millionenmetropole wie Hamburg gibt es ja alles. Zu erst fuhr ich die KTM 1050 als V Motor Zweizylinder mit 95 PS. Die sollte nur 205 Kg wiegen ? was trocken ?

Der Verkäufer meinte ich solle erst die kleine mit weniger Leistung fahren und dann die große. Gemacht getan. Raus aus der Stadt wieder Richtung Elbe und einige Kurven später merkte ich, dass der Motor mit seiner spitzen Charakteristik nicht zu meiner bevorzugten Art Motorrad zu fahren passt. Der Motor will auf die Fresse haben und gedreht werden. Geht ordentlich nach vorne. Aber immer drehen das Teil mmhhhh nee nicht meins.

Aber trotzdem fuhr ich dann noch die große 253 Kilogramm schwere Super Adventure. Meine Güte wie reißt die nach vorne- sagenhaft – also mal einige Kilometer auf die Autobahn, die am Vormittag auch frei war. 140, 150, 160 und immer schneller auf dem Tempo unbegrenzten Teilstück. Bei 230 hatte ich das Gefühl dass ein Pendeln sich ein stellt, ohne Koffer schneller als 235 traute ich mich nicht, das war mir nicht geheuer. Macht echt Spaß die KTM 1290 Super ADV. Aber langsam in der Stadt untertourig abbiegen wurde mit stuckern und Kettenruckeln belohnt. Bis in 2.ten runter um langsam normal abzubiegen war ok. Der Bock ist für mich gerade noch so handelbar. Durch die Sitzhöhe und das Gewicht wenn die Fuhre mit 30 Litern getankt so um die 253 Kilo wiegt. Der Schwerpunkt war mit dem großen Fass voll, hoch.Ich gab dass getankte Bike wieder ab.  Der Verkäufer war alleine und hatte nicht keine Zeit zum reden, also Tschüss.

So langsam wurden die in Frage kommenden Motorräder knapp.

Zur nächsten Möglichkeit hatte ich bei dem einzigen Ducati Händler in Hamburg Stadt, einen Termin auch wieder am frühen morgen vereinbart.

Als einzigster Händler, musste ich dort eine Sicherheitshinterlegung von 1.000.- per EC Karte hinterlegen. Also schön vorsichtig mit der Ducati Multistrada 1200 und den 160 Pferdchen. Diese wog laut Hersteller 232 Kg.

Die Multi von Ducati

Durch die Stadt fahren war eher doof, aber was solls. So richtig weit bin ich gar nicht gefahren, weil mir auch hier der hochdrehende Motor nicht gefiel. Ich habe nicht doll am Kabel gezogen, aber die Leistung kommt bestimmt oben heraus. Was mir auffiel, war dass mich einige Autofahrer mit der Lichthupe anblitzten. Hä? war ich zu schnell steht da ein Blitzer ? Dann fiel mir aber ein blaues Licht im Cockpit auf und das wollte mir sagen                  – alter du hast Fernlicht an – Tatsächlich, da ich nicht so große Hände habe, greife ich dicht am Griff ! und da der Schalter von der Lichthupe recht weit in den Griff ragt, schalte ich immer unbemerkt bei jedem Kuppeln das Fernlicht ein. Auch der Sound überzeugte mich nicht, zu mindestens so beim normalen fahren bis zu XX in der Stadt. Ja, zu schnell aber ich wollte mal einwenig beschleunigen. Nach anderthalb Stunden hatte ich genug. Das Handling der eher niedrigen Multistrada gefiel mir. Die Leistung habe ich nicht wirklich testen können. Das war meine zweite Ducati Erfahrung in meinem Leben. Ich hatte mal eine Monster probiert. Ducati “ heute habe ich kein Foto für dich , du bist leider nicht weiter“.

Als ich meiner lieben Ehefrau Kirsten von meinem Plan, alle großen Reiseenduros fahren zu wollen, erzählte, sagte die nur trocken zu mir:      „du kaufst doch sowieso eine BMW“ Meine Frau kennt mich sehr gut. Das gute ist, wenn du eine selbstfahrende Bikerin als Frau hast, brauchst du keine Diskussion um ein anderes Motorrad führen und wohl möglich um freie Haushaltsgelder fragen. Frei Bahn also- fein –

Habe ich noch etwas vergessen zu erwähnen ? Ich habe keine Kawasaki ausgesucht, weil die nichts im Programm haben , was für mich in Frage kommen würde. Außerdem mag ich deren Grün auf den meisten Bikes nicht leiden.

Ich fasse also zusammen: Zweizylinder mit über 1000 Kubik, ab 100 PS, bequem sitzen und mit den Füssen wenigsten mit den Zehenspitzen den Boden berühren können, kein Dampfer über 250 Kilogramm, Tempomat, gerne mit Heizgriffen. Und eine Marke wovon es mehr als nur ein paar verstreute im Bundesgebiet gibt- wegen Service und so –

Ich habe es gerne bequem mit guten Windschutz, Kardan wäre super. Was bleibt jetzt noch auzuprobieren ?

BMW na klar. Ich war schon mal in der Niederlassung zum gucken…       und was soll ich sagen .. ich wurde überhaupt nicht wahrgenommen, geschweige den, begrüßt ! Trotz längeren Aufenthalt in dieser großen BMW NL – kein Kontakt zu niemanden- Ok, dann versuche ich es bei einem anderen Händler.                                                                                                                     Den fand ich dann auch schnell. Hier wurde ich freundlich begrüßt und die Probefahrvereinbarung mit 2.000.- SB  unterschrieben.

Die R1200GS war vollgetankt und recht neu mit wenigen Kilometern auf dem Tacho. Einmal Vollausstattung mit Touring, Comfort und Dynamik Paket , also volle Hütte. Inklusive Schaltassistent. Ein herrlich frisches Schwarz. Triple Black.

Das mochte ich natürlich leiden. Nach einer Einweisung in die Technik, konnte es losgehen. Ich war vielleicht 12 – 14 Kilometer gefahren, und mir war hier klar… meine Frau wird recht behalten. Eine BMW R1200 GS soll es sein. Einfach toll wie leicht sich die mit ca.244 Kilogramm schwere GS in die Kurven dirigieren lässt, ein sattes heraus beschleunigen aus den Ortschaften. Und das Fahrwerk bügelt alle Unebenheiten weg, als ob gar nichts wäre. So stellte ich mir das vor. Auch der Sound aus dem Serienmäßigen Endtopf ließ sich gut anhören. Der Schaltassistent tat seine Arbeit gut, wenn Geschwindigkeit, Drehzahl und Gasgriffstellung zusammen passten.

Die Triple Black

Ich war begeistert und zählte unterwegs schon mal mein Erspartes unterm Kopfkissen zusammen. Ich wusste so ungefähr das ich auf  Neunzehntausend und ein paar Euro kommen würde.

Nach zweieinhalb vergnüglichen Stunden rollte ich vollgetankt beim BMW Händler wieder auf den Hof und war seelig und zufrieden über meine Erfahrung.

Sehr wahrscheinlich sah der Verkäufer schon mein breites Grinsen unterm Helm, als er zu mir nach draußen kam.

Na, wie war´s ? Na ganz toll, super. Bei einem Getränk meiner Wahl (das hatte ich bei keinem anderen Händler nur angeboten bekommen) setzten wir uns an seinen Tisch und konfigurieren schon mal eine 12 er Triple Black mit 3 Paketen. Ohne Koffer und Tütelüt drum herum.

Er nannte mir einen Barpreis inklusive einer zusätzlichen Garantieversicherung auf 4 Jahre.

Ich bat mir eine Nacht drüber schlafen aus. Ich hatte  nun acht verschiedene Maschinen getestet, aber die BMW gefiel mir sofort mit ihren tollen Fahreigenschaften am besten. Ich kam gut mit ihr zurecht und das satte heraus beschleunigen aus eher niedrigen Drehzahlen gefiel mir sehr gut.                                                                                                                               Ich hatte gut geschlafen und mit meiner Frau verabredeten wir zusammen am nächsten Tag zum Händler zu gehen und zu sagen: Ja, ich will die Triple Black mit 3 Paketen haben.

Da zum Jahresende 2016 das Modell 2017 schon in den Startlöchern stand überlegte ich noch die Euro 4 GS Modell 2017 zu nehmen. Aber der mir angebotene Preis war gut. Der Händler hatte noch eine stehen die kein Keyless Ride hatte. Die sollte es sein. Lustigerweise passte die Fahrgestellnummer zu meinem Geburtsjahr. Eine Woche sollte vergehen und ich konnte Sie am 1. September 2016 abholen. Ich musste noch schnell eine EBV Nummer von der Versicherung zur Zulassung besorgen und einwenig fehlendes Geld auftreiben. War das aufregend                             „eine neue BMW“                                                                                                      Ich konnte die Woche warten kaum ertragen, aber vorher hatte ich auch gar keine Zeit, den ich musste ja auch noch arbeiten.

Endlich konnte ich die dreifach schwarze abholen. Meine Zulassungsunterlagen hatte ich die Tage abgegeben und ein kleines Wunschkennzeichen war reserviert. Alles hatte gut geklappt und nach einer intensiven Einweisung in die komplette Bedienung, konnte ich Glücklich und zufrieden vom Händlerhof rollen. Am ersten Wochenende fuhren wir zusammen zwei ausgiebige Touren durch Schleswig-Holstein. Und schon waren die ersten 490 Km auf dem Tacho markiert. Lange hatte ich nicht mehr soviel Spaß beim Motorradfahren. Die Einfahrkontrolle bei 1078 Km war dann zwei Wochen später fällig. Morgens hin bringen und abends wieder abgeholt. Ich bekam ein Werkstatt Ersatz Krad, damit ich zur Arbeit und zurück kam.

Nun durfte ich meine neue GS auch voll belasten.

Das einzigste war mich stark störte, war der nervige Lärm vom Vorderrad. Da war ein Michelin Anakee 3 drauf. Durch seine groben Längsrillen im Profil machte der ordentlich Radau. Dieses Getöse wurde dann schön zwischen Lenker und Cockpit zum Fahrer hin geleitet.                                Nach dem ich einige Reifentests für große Enduros gelesen hatte, war mir schnell klar, das es ein Pirelli Scorpion Trail 2 die beste Wahl sei.

Bei Tachostand von ca. 1.700 km wechselte ich die Pneu. Das war eine unerwartete Geldausgabe, aber im nach hinein betrachtet war das eine sehr gute Entscheidung. Ich habe den ST2 inzwischen ca. 9.100km drauf und der Reifen ist super. Grip in allen Lebenslagen, ein tolles Handling und – kein Lärm mehr. Meine Empfehlung für eine R1200 GS.

Ich liebe es mein Motorrad nach meinen Vorstellungen zu verschönern und so änderte ich einige Details an der GS im Laufe der Zeit.

Den Veränderungen widme ich zu einem späteren Zeitpunkt ein Kapitel.

Bis dahin Tschüss

Gruß Andreas

Der Motorrad Führerschein

und die folgen..

Meine Motorrad fahren Karriere begann 1991, als mein Freund Thorsten plötzlich mit einer Yamaha FJR 1100 bei mir vor der Haustür stand und mich zu einer kleinen Spritztour einlud.                                                                        Einen 2. Helm hatte er dabei. Und los ging es. Dieses erste mal sollte meinem Leben einen völlig neuen Inhalt geben. In der darauf folgenden Woche meldete ich mich spontan bei einer Fahrschule an. Innerhalb von 3 Monaten machte ich die Fahrerlaubnis. Meine Eltern durften das nicht wissen.

Obwohl ich schon 26 Jahre alt war. Mütter haben ja immer Angst, wenn der Jung gefährliche Sachen machte. In dieser Zeit besuchte ich jeden Motorrad Laden in Hamburg und Umgebung, um mir mein erstes Bike zu kaufen. Meine Wahl viel auf eine Suzuki GS 500E mit gedrosselten 27 PS. Mehr durfte ich die ersten 2 Jahre nicht fahren. Das war zu dem Zeitpunkt das günstigste Motorrad in Deutschland. Ich glaube mich zu erinnern ca.5.400.- DM bezahlt zu haben. Mein Freund Thorsten fuhr mir das Bike nach Hause. Meine Fahrprüfung war erst 3 Wochen später. Jeden Abend habe ich mich auf mein Neuerwerb gesetzt um das Gefühl des fahrens zu spüren. War echt albern, aber ich war echt angefixt. 

Kurz vor meiner praktischen Prüfung, ging das Fahrschul Krad Honda VT 500 kaputt und ich musste plötzlich auf einer BMW R80R fahren.

Ein komplett anderes fahren, andere Dynamik oh je bin da da rumgeiert. Am Tag der Prüfung war ich super aufgeregt. Der Himmel war am 16. Juli 1991 voll mit Regenwolken, ich musste morgens als erster von zweien fahren.

Alles ging gut, ich hatte zum ende meiner Fahrt einige Regentropfen abbekommen. – BESTANDEN – Ich war echt erleichtert, geschafft.               Der zweite Prüfling hat dann die volle Norddeutsche Sommerregen Dusche abbekommen.

Nach der morgendlichen Prüfung musste ich den Tag aber noch arbeiten. Nach meinem Feierabend bin ich sofort nach Hause in meine Garage um sofort los zu fahren. Der Regen hörte aber erst am späten Abend auf.Bis zum dunkel werden bin ich durch die Gegend gedüst- es war unbeschreiblich schön. Ich habe jede Minute meiner Freizeit auf dem Bock gesessen. Meiner damaligen Freundin gefiel das gar nicht.

Im nächsten Sommer hatte ich im Schwarzwald in der nähe vom Titisee einen Unfall ! Mir nahm ein VW Bus die Vorfahrt in einer Ortschaft. Mit rechts knallte ich gegen den Bus und mit links bin ich bei ca. 52km/h unsanft auf der Nase gelandet. Mir ist außer einigen Prellungen nichts ernsthaftes passiert.

leicht beschädigt, aber noch fahrbar

Aber meine kleine Susi hatte einiges davon getragen. Nicht doll, aber mir tat es in der Seele weh. Ich ließ eine Reparatur durchführen. Der Unfallgegner musste alles bezahlen (seine Versicherung). Leider habe ich gerade festgestellt, dass ich von damals kaum Fotos habe. Die Fotos mussten ja im Labor noch mühsam entwickelt werden. Es gibt also nur diese vom verunfallten Mopped. 

Die Suzuki bin ich etwa 42.000km gefahren. Die zwei Jahre des beschränkten fahren mit 27 PS gingen dem Ende entgegen. Nun hatte ich einige Erfahrungen gesammelt und wollte eine größere Maschine haben.

Eine Honda CB Sevenfifty sollte es werden. In einem schönen rot metallic und satten 74PS bei 750 Kubik. Ich erinnere mich nicht mehr ob die neu oder gebraucht war.

Honda CB 750 Sevenfifty

Auch mit dieser tollen Honda bin ich viel in Österreich, Nord Italien und in den Vogesen  unterwegs gewesen.

Einmal fuhr ich bei dichten Nebel die Schau ins Land Strasse im Schwarzwald hinauf. Vor mir ein Auto mit Nebelrückleuchte an, und ich sehr langsam hinterher. Wie langsam ich wirklich fuhr, merkte ich, als die Leitplanke im Nebel vor mit auftauchte und ich abrupt nach links einlenkte und… ich lag auf´m Pinsel – auf Maul gefallen, weil ich für meine niedrige Geschwindigkeit zu stark eingelenkt hatte. Tja Pech gehabt, selber Schuld. Nur die linke Fahrerfussraste war abgebrochen plus einige Kratzer.

Im nächsten Ort war ein Motorrad Händler von einer anderen Marke. Der bastelte mir eine andere Raste an, so dass ich die Rückreise nach Hamburg antreten konnte. Heute betrachtet nach 27 Jahren Motorrad fahren, passieren solche Dinge einfach. Ich habe immer Glück gehabt, weil ich nie gerast bin, immer gute Schutzkleidung an hatte. Selbst bei hochsommerlichen Temperaturen fuhr ich immer mit voller Ausrüstung mit Lederanzug oder guter Textilbekleidung und Handschuhen uns so.

Meine gesamte Freizeit ging für das Mopped fahren drauf. Meine Jahresfahrleistung war zu meinen besten Zeiten so um 17-18.000 km im Jahr. Meine Freundin trennte sich von mir, weil Sie nichts damit anfangen konnte und auch nicht mit fahren wollte. Ich hatte also alle Zeit der Welt. Viele Nachbar Länder besuchte ich auf zwei Rädern. Es war einfach toll- eine wirklich schöne Zeit, ich lernte viele Gleichgesinnte kennen und machte viele schöne Touren.

 Auch die Zeit der Honda war nach über Vierzigtausend Kilometer gezählt. Zu meinem Geburtstag im Jahre 1996 kaufte ich mir eine feuerrote BMW R1100GS mit ABS. Gebraucht ein Jahr alt.

R1100GS und VFR 800

Ein tolles Bike mit Benzineinspritzung und dem besagten Antiblockiersystem. Das war damals ein Hightech.                                          Ich glaube die hatte 78 PS.

Mit der konnte ich richtig toll fahren, der Fahrspass war riesig, damit in die Kurven gucken und durch, die fuhr wie auf Schienen, dass Fahrwerk mit dem Telelever war grandios. Kardanantrieb- keine Kette mehr – etwas hochbeiniger, weil es eine Reise Enduro war. Ich bin mit der GS überall hin gefahren.

Im Frühjahr 1997 bin ich in Hamburg auf eine Motorrad Kneipe, dem Irrlicht in Wandsbek aufmerksam geworden. Von dort aus veranstaltete der Wirt Tilo geführte Motorrad Touren durch Norddeutschland. Viele Biker lernte ich dort kennen. Wir trafen uns regelmäßig dort zum Benzin reden und zusammen fahren. Ende März bei so einer Veranstaltung schlug bei mir der Blitz ein. Ich verliebte mich mit Haut und Haaren in Kirsten. Sie fuhr eine Suzuki Bandit 600. Wir verabredeten uns privat zum fahren und merkten schnell,dass wir zusammen gehörten. Wir sind seid dem unzertrennlich und gehen nun schon 21 Jahre, davon 19 verheiratet durch das Leben.

Die Zeit im Irrlicht war super toll. Tilo verkaufte die Kneipe und gründete seine eigene Firma – Nicebike – Wir trafen uns regelmäßig einige Kilometer weiter in der Kneipe „Maize“ in Hamburg Bramfeld. Ab der Zeit fuhr ich für Tilo bei den Ausfahrten als Tourguide. Kirsten war immer mit dabei.

Meine GS leistete mir treue fehlerfreie Dienste. Einfach Klasse so eine BMW- gefiel mir richtig gut, so ein Drehmoment und schaltfaul zu fahrender Boxer.

Dann kaufte ich 2001 meine neue BMW R1100S, ein Sporttourer mit sagenhaften 98PS- Wahnsinn wie abging. Schnell merkte ich, dass ich einige Bauteile des Motorrades verändern wollte. Die original Farbe rot, wich einem tollen Blau metallic,  den Schalldämpfer ersetzte ich gegen eine Remus Unterseat Auspuffanlage aus Edelstahl mit Y Sammlerrohr für mehr Durchzug, die SerienZündkerzen ersetzte ich durch Denzo Kerzen mit anderem Brennwert, gegen das Konstandfahrruckeln. Das Federbei vorne und hinten ersetzte ich durch Öhlins Dämpfer. Dazu kam ein anderes Windschild in blau. Alles nur vom feinsten, die fuhr wie das warme Messer durch die Butter, der Sound war schön dumpf.

Wie habe ich diese Bike geliebt und auch penibel gepflegt.

BMW R1100S Baujahr 2001

Einmal habe ich auf dem Nürburgring ein Perfektionstraining mit der Zeitschrift“Motorrad“ gemacht. Das einzigste mal, dass ich das Gefühl hatte das Bike mit 98 PS wirklich aus zufahren. Das war echt Geil- mehr Adrenalin habe ich beim fahren glaube ich, nie ausgeschüttet.

In der Zwischenzeit hatten Kirsten und ich noch eine Suzuki DR 350. Diese fuhren wir aber ausschließlich Offroad.                                                                        Im August 2004 änderte sich mein Leben auf beruflicher Basis. In der Firma in der ich angestellt war, ging es nicht gut und ich wurde mit 2 anderen Kollegen entlassen.                                                                                                   Ich verkaufte mein geliebtes BMW Motorrad und einige Jahre bin ich überhaupt nicht Motorrad gefahren. Kirsten hatte ihre VFR 800 schweren Herzens inzwischen auch verkauft.

Beruflich arbeitete ich sehr viel, so dass meine Gedanken überall anders waren.

Im Jahre 2015 wollte Kirsten unbedingt wieder Motorradfahren. Sie kaufte sich von Privat eine Triumph Street Triple 675, toll ausgestattet, wenig gefahren und gepflegt. Das brachte mich etwas in Zugzwang. Der 3 Zylinder Sound gefiel mir echt gut, so das ich mich für die große Schwester Speed Triple 1050 entschied. Wieder ein rotes Bike. Der Motor ist eine Granate der Arrow Auspuff blubberte und sprotzte herrlich vor sich hin. Nach einem kurz Urlaub im Weserbergland musste ich aber feststellen, dass ich nicht wirklich gut darauf sass. Mir schliefen die Füsse und Waden ein und die Hände wurden mir taub. Zum Ende der Saison versuchte ich das schöne Bike wieder zu verkaufen, was sich aber als eher schwierig heraus stellte.

Die rote Schönheit wollte keiner haben…

Nach einigen Monaten bei Mobile angeboten, rief jemand aus dem Raum Bremen an und nahm den Hocker mit.

meine Speedy

Nun musste ja etwas anderes her !                                                                        Ab jetzt fing ein Probefahr Marathon an ! Ich wollte mir dieses mal die richtige Machine anschaffen.

Über meine Probefahrten und welches Krad ich gekauft habe , später mehr….

Gute Fahrt wünscht Andreas

Elphi

Der Hamburgerjung ist da

Moin aus der schönen Hansestadt Hamburg, und Tor zur Welt.

Hier lebe und arbeite ich und wurde auch 1965 hier auch die Welt gebracht.

Einerseits erzähle ich über meine Krebserkrankung, wie ich es erlebt habe, und wie es mich verändert hat.

Nichts ist von einem Moment zum anderen, wie es eben noch gewesen ist…

Andererseits schreibe ich über mein Lieblingshobby Geocaching – das ist eine moderne Schnitzeljagd- mit Hilfe von Millionenteurer Satelliten Technik mittels Geo Koordinaten.

Kennenlernen von verschiedenen Versteck Arten

Herzlich Willkommen zu meinem dritte Teil zum Thema Geocaching.

Ich verfolge dieses schöne Hobby jetzt seit 7,5 Jahren mit viel Einsatz und auch einer Portion Leidenschaft.

Wenn jetzt jemand am Anfang seiner Karriere steht, fällt es erstmal schwer ein Gefühl dafür zu bekommen, wie und wo Verstecke sein könnten.

Es gibt nicht viele Grenzen wie das aussehen kann.

Dieses ist bei www. geocaching.com unter „Spielen- Verstecke einen Geocache – beschrieben.

so sieht es aus

Das Verstecken obliegt deiner Verantwortung

Wenn ich mich auf das urbane Gebiet einer Großstadt beziehe, gibt es viele und einfache Möglichkeiten eine Dose zu verstecken.

Bevor ich mit dem Fahrrad losfahre schaue ich mir auf meiner Karte,  meine nähere Homezone an. Da diese schon ziemlich abgegrast ist, fahre ich schonmal weiter in andere Stadtteile hinein.

Verschaffe mir einen groben Überblick wie viele wo liegen, um nicht völlig blind in eine Gegend zu fahren. Am Ort des Caches angekommen, schaue ich  in die Beschreibung des Versteckes. Welcher Untergrund und welche Schwierigkeit und wie groß / klein ist das Objekt.

Wie schon beschrieben kann es ein Nano, der ca. nur 1,5 cm hoch und einen Durchmesser von 1,2-1,4 cm hat, sein. Dieser Nano ist fast immer Magnetisch ! Gerne an Verkehrsschildern oder unter Geländern von Stahltreppen oä. befestigt.

Die Klassische Filmdose, junge Leute haben diese Dose eventuell nie kennengelernt. Früher vor dem Zeitalter der Digitalen Fotographie wurde noch mit Filmen zum entwickeln Fotos gemacht. In dieser meist schwarzen oder auch durchsichtigen Dose mit Deckel sind heute häufig Caches anzutreffen.

Als weiteres gibt es den Petling. Das ist das Rohprodukt einer kleinen Getränke-Plastikflasche aus dem Supermarkt. Der Petling ist immer rund und mit dem typischen Schraubverschluss versehen. Gibt es in vielen Farben.

Und dann in aufsteigender Größe, die  sogenannte Tupper Dose.

Vom Zigarettenschachtel Format bis zu einer stattlichen großen Dose bis ca. Din A4.

Das umschreibt erstmal die möglichen einfachen Verstecke, die alle in Spezialgeschäften und Online Versandshops  zu erwerben sind.

Auf die „Bastelarbeiten“ komme ich später noch einmal zu sprechen.

eine Filmdose, besonders veredelt

schöne Idee im Wald

Es macht also Sinn schon vorher grob zu wissen was ich suche.

Ein Terrain/ Untergrund 1 ist am Gehweg auch von einem Rollstuhlfahrer zu machen. Eine 3 ist eher schon etwas unwegsames Gelände mit überwinden von Unebenheiten wie kleinen Gräben oder Hügeln.

Die Schwierigkeit 1 ist ganz leicht und kann zum Beispiel ein Petling unter einer Parkbank sein. Eine 3 ist schon recht gut getarnt und kann im / am Boden oder an einem Baum in Greifhöhe sein. Gerne genommen und nicht immer leicht zu finden, sind hängende kleine Dosen im Efeu Gestrüpp.

Also erstmal im Listing lesen und möglichst viele Informationen sammeln, bevor ich blind anfange diverse  Dinge zu befummeln.

Und immer oberste Prämisse ist deine Tarnung! Kein Muggel soll erkennen, was du da gerade veranstaltest.

Welche Versteckart das letzte Jahr immer mehr im kommen ist, ist das Angeln.

Also nicht das Angeln im Wasser sondern das Angeln in luftiger Höhe bzw. in Bäumen. Nennt sich „Biltema“ und kommt meine ich aus Skandinavien.

Für mich als wirklicher Angler kein Problem.

Es funktioniert folgendermaßen.

Der Owner (der Verstecker) sucht sich einen Baum aus, der in einen Wald steht. Dort hängt er mit Hilfe eines starken Drahtes und eines Petlings diesen in eine ein höhe 4-7 Meter hoch an einen Ast.

Fertig ist die Schwierigkeit fünf. Also die höchste Hürde.

diese Angel Dose wird über einen Ast in 6 Meter höhe gehängt.

Nun benötigst Du als Cacher eine Konstruktion mit der Du in diese Höhe kommst. Eine sogenannte Stippe aus dem Angelladen kann eine Lösung sein. Hier werden die ersten 2 dünnen Spitzenteile entfernt, weil diese sonst sofort abrechen würden. Mit ein wenig Bastelei montierst du einen Drahtbügel am Ende. Um die Dosen abhaken zu können.

Die Stippe kannst du wie ein Teleskop zusammenschieben und im Auto mit etwa einen Meter Transportlänge bequem mitnehmen.

 Ich möchte hier einmal darauf hinweisen, dass ich schon seit vielen Jahren verschiedene gefundene Caches fotografiere.

Diese sind Europaweit von mir geloggt worden. Ihr werdet sicherlich Verständnis dafür haben, dass ich nicht die GC oder auch nur den Namen geschweige den ungefähren Ort nenne.

Am liebste suche ich eigentlich im Wald, weil ich da so herrlich alleine bin und mich kaum jemand bei meinem Handeln beobachtet.

Bitte gebt acht, der Wald ist der Lebensraum vieler Tiere wie Rehe, Wildschweine und Vögel, Dachs und Fuchs.

Bitte nehmt Rücksicht auf die Tiere, ihr bewegt euch in IHREM Wohnzimmer.

Soweit erstmal zu den unterschiedenen Traditionellen Dosen.

Ich wollte noch etwas zu meiner Strategie schreiben, aber die Zeit ist schnell verflogen und ich muss mit schreiben hier erstmal enden.

Happy Hunting wünscht Andreas

 

der kleine blonde aus dem Norden

Über mich

Moin aus der wunderschönen Hanse Stadt Hamburg.

Mein Name ist Andreas ich bin 1965 hier in der Hansestadt Hamburg geboren.

Hier lebe und arbeite ich auch.

Das ist der Anfang meines Blog´s

Hauptsächlich  schreibe ich über mein Lieblings Hobby, dem Geocaching.

Das ist eine moderne Art der elektronischen Schnitzeljagd, draußen in der Natur. Hier werden Schätze und Verstecke mit Hilfe  von Geo Koordinaten gesucht.

 

Dies ist ein Test. 

Dies ist noch ein Test

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